Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule Oberfahlheim // Malerarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Gemeinde Nersingen für Malerarbeiten an der Grundschule Oberfahlheim (Kirchweg 13, 89278 Nersingen).
Das Schulgebäude wird generalsaniert, energetisch auf den Standard EH 40 EE modernisiert und mit erneuerter Haustechnik ausgestattet. Im Rahmen dieser Sanierung werden sämtliche Maler-, Spachtel-, Lack- und Bodenbeschichtungsarbeiten in einem Los vergeben.
Angebotsfrist: 26.10.2026, 12:00 Uhr.
Die Abgabe erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Bieter müssen u. a. das ausgefüllte Leistungsverzeichnis, das Angebotsschreiben (213.H), die Eigenerklärung zur Eignung (124), Angaben zur Preisermittlung (221/222) sowie ggf. Erklärungen zu Nachunternehmern (233) und Bietergemeinschaften (234) einreichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBauvorhaben und Gebäuderahmen
Die Leistung wird im Rahmen der Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule Oberfahlheim (Kirchweg 13, 89278 Nersingen) erbracht. Bauherr ist die Gemeinde Nersingen. Das Gebäude (3 Geschosse, Keller-/Erdgeschoss, 1. OG und Dachspitz, ca. 7.771 m³ Bruttorauminhalt, Gebäudeklasse 3, Sonderbau Schule) wird komplett entkernt, energetisch auf EH 40 EE saniert, mit neuem Estrich, Fußbodenbelägen und erneuerten HLS-/Elektroinstallationen ausgestattet; Außenwände, Fenster und Satteldach werden ebenfalls erneuert.
Die Vergabe erfolgt in einem einzigen Los – es gibt keine Unterteilung in Fachlose.
Vorbereitende Arbeiten
Baustelleneinrichtung (1 psch): Einrichten und Vorhalten von Geräten, Werkzeugen und Betriebsmitteln.
Gerüst Treppenhaus (1 psch): Arbeitsgerüst für die Malerarbeiten vom UG bis ins 1. OG.
Abdecken (200 m²): Fliesen und Bodenbeläge abdecken/schützen.
Abkleben (300 m²): Fenster, Türen und Fassaden mit Schutzfolie abkleben.
Malerarbeiten – Wände und Decken
Dispersionsanstrich Wände auf Gipsputz (2.300 m², EG + OG).
Dispersionsanstrich Wände auf Kalkzementputz (650 m², UG und WCs im EG).
Dispersionsanstrich Fensterleibungen (50 m²).
Dispersionsanstrich Wände auf Gipskarton (230 m²).
Dispersionsanstrich Decken auf Gipskarton (50 m²).
Silikatanstrich Wände UG (350 m²).
Silikatanstrich Decken UG (90 m²).
Latexanstrich auf Putz (20 m², Küche EG).
Latexanstrich auf Gipskarton (20 m², Küche EG).
Transparente Wandversiegelung (150 m², seidenmatt, bis ca. 1,20 m über FFB).
Farbabtönung (3.760 m², Farbgruppe 2).
Beschichtung Decken inkl. Installationen (75 m², WC-Bereiche, Lüftungskanäle, Leitungen).
Schablonengrafiken (20 Stk., je 0,5–1,5 m²).
Spachtel- und Lackierarbeiten
Spachtelarbeiten Treppenuntersicht (150 m², Q3, UG bis 1. OG).
Spachtelarbeiten Treppenwangen (10 m²).
Anstrich Geländerharfe Flachstahl (2 Stk., 3-geschossig).
Anstrich Stahlwange Deckenstirnkante (5 m²).
Anstrich Fußbodenverteiler (1 Stk.).
Bodenbeschichtung und Stundenlohnarbeiten
1K-Bodenbeschichtung in den Technikräumen im UG (Heizung/Elektro/EDV), 65 m².
Stundenlohnarbeiten: Vorarbeiter 20 h, Facharbeiter 20 h (wöchentliche Vorlage der Stundenlohnzettel).
Baustellen- und Ausführungsorganisation
Vor Aufnahmebeginn ist ein Baustelleneinrichtungsplan mind. 2 Wochen vor Baubeginn mit der Bauleitung abzustimmen.
Ein Baufristenplan ist 18 Werktage nach Auftragserteilung in 3-facher Fertigung zu übergeben und bei Überarbeitungen unverzüglich zu aktualisieren.
Wöchentliche Baustellenbesprechungen; ein deutschsprachiger Vertreter ist verpflichtend zu stellen.
Bautagesberichte sind arbeitstäglich vorzulegen.
Montageanweisungen und Gefährdungsbeurteilungen sind vor Arbeitsbeginn dem SiGe-Koordinator und der Bauleitung vorzulegen; Sicherheitsunterweisungen nach DGUV/BG erfolgen eigenverantwortlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Pflicht zur Eigenerklärung)
Der Bieter hat mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124 VHB Bayern) abzugeben oder eine PQ-Nummer (Präqualifikation) nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften gilt die Erklärung für alle Mitglieder gemeinsam; im Auftragsfall haften sie gesamtschuldnerisch.
In der Eigenerklärung sind insbesondere zu erklären:
Nachweise bei engerer Wahl
Wird das Angebot in die engere Wahl gezogen, sind auf Verlangen folgende Unterlagen vorzulegen:
Anforderungen an Nachunternehmer
Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, sind Art und Umfang der NU-Leistungen im Angebot anzugeben (Formblatt 233). Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der NU zu benennen.
Für eingesetzte NU sind vollständige Eignungsnachweise nach Formblatt 124 sowie ein Präqualifikationseintrag vorzulegen. Im Fall der engeren Wahl sind zusätzliche Bescheinigungen zuständiger Stellen erforderlich.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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