Geothermie Prenzlau - Anlagentechnik
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadtwerke Prenzlau GmbH für die Anlagentechnik einer neuen geothermischen Heizzentrale in Prenzlau.
Die Stadtwerke Prenzlau nutzen Geothermie zur klimaneutralen Wärmeversorgung über das bestehende Fernwärmenetz. Im Jahr 2025 wurden bereits eine Injektionsbohrung ertüchtigt und eine Förderbohrung abgeteuft. Jetzt wird die Anlagentechnik in 5 Losen vergeben:
Zwei Standorte: Heizzentrale Thomas-Müntzer-Platz 4 und Filterhaus Am Krankenhaus (17291 Prenzlau).
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach SektVO. Bieter müssen zuerst einen Teilnahmeantrag stellen; 3–5 Bewerber pro Los werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bohren und Hochbau sind bereits separat vergeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis60%
Angebotspreis; das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die meisten Punkte (linear interpoliert).
- Anlieferung der Komponenten der MSR und Gebäudeautomation40%
Je schneller die Anlieferung, desto besser. Mindestanforderung: Anlieferung spätestens am 31.05.2028; bei Überschreitung erfolgt Angebotsausschluss. Lineare Interpolation der Punkte.
Je Prozent Kriteriengewichtung sind maximal 10 Punkte erreichbar. Preis: bestplatzierter Bieter erhält 10 Punkte, übrige Bieter linear interpoliert (10% über Bestbieter = 10% weniger Punkte, bis 100% über Bestbieter = 0 Punkte). Anlieferung: gleiche lineare Interpolation ab Unterschreitung der Mindestanforderung (Anlieferung vor 31.05.2028). Punkte werden mit Basiseinheit multipliziert (Preis: 60, Anlieferung: 40) und zum Endergebnis addiert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtbild und Rahmenbedingungen
Vertragsgegenstand für alle Lose: Planung, bauliche Errichtung/Montage und Inbetriebsetzung der Anlagentechnik zur geothermischen Heizzentralen in Prenzlau.
Zwei Standorte:
Nicht in diesen Losen: Bohrungen einschließlich Bohrungskopf (separat), Hochbau (separat), Tiefenpumpe mit Step-up-Trafo und Frequenzumrichter (separat), erdverlegte Trassen (separat). Schnittstelle ist der Anschlussflansch zum Bohrungskopf bzw. zum erdverlegten Rohrleitungsende im Gebäudeschacht.
Übergeordnete Anforderungen für alle Lose:
Allgemeine Leistungspflichten (für alle AN)
Baustelleneinrichtung und Logistik: Aufbau, Vor- und Unterhaltung sowie Abbau und Transport der Baustelleneinrichtung inkl. Chemie-Toilette, Gerüstbau und -vorhaltung, Montagehilfsmitteln (Gabelstapler, Arbeitsbühne), Winter- und Grundwasserschutz.
Dokumentation und Nachweise:
Prüfungen und Abnahmen:
**Behördliches, Umwelt, Sicherheit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung (gilt für alle Lose)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gilt für alle Lose)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gilt für alle Lose)
Wärmepumpen-/Kältemaschinen-Mehrmodulanlage, vollständige Maschine nach EU-Maschinenrichtlinie, DIN EN 378, Vorlauftemperatur ≥ 70 °C
Abgenommen und in Betrieb genommen; Werks-/Montageplanung, Projektleitung/Bauleitung und Inbetriebnahme in Eigenleistung. Referenzblatt (Anlage 3.3.1) mit Auftraggeber, Ansprechpartner, Laufzeit, Mitarbeiteranzahl.
Installation einer Druckrohrleitung aus GFK (vergleichbar Thermalwassertechnik und Anlagenbau)
Abgenommen und in Betrieb genommen; Werks-/Montageplanung, Projektleitung/Bauleitung und Inbetriebnahme in Eigenleistung. Eignungsleihe zulässig.
Mittelspannungsübergabestation 20 kV, NSHV mit Feldleit-/Schutztechnik, Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf Feuerwehr-Leitstelle, Datennetz mit Cu/LWL und aktiven Komponenten
Vom Verteilungsnetzbetreiber e.dis abgenommen und in Betrieb genommen; Projektleitung/Bauleitung in Eigenleistung.
Planung, Lieferung, Programmierung, Inbetriebnahme, Dokumentation MSR/Gebäudeautomation; SPS mit IP-Schnittstellen; Regelung von Wärmeerzeugungs-/Wärmeübertragungs-/Wärmeverteilungsprozessen und Klima-/Lüftungsanlagen; Schnittstellen Profibus/Profinet/Modbus/BacNet/OPC-UA
Mindestens eine Referenz muss Geothermieanlage, Energiezentrale, Fernwärmeanlage oder vergleichbare Anlage betreffen; abgenommen und in Betrieb genommen; Projektleitung/Bauleitung in Eigenleistung.
a) Lüftungsanlage (Werks-/Montageplanung, Projektleitung/Bauleitung, Inbetriebnahme in Eigenleistung) und b) VRV-System (Planung, Bauleitung, Inbetriebnahme in Eigenleistung)
Beide Anlagen jeweils abgenommen und in Betrieb genommen. Ein Referenzprojekt kann beide Anforderungen abdecken.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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