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Germanisches Nationalmuseum - Sanierung Süd- und Südwestbau Nürnberg - VE407 Aufzugsanlage Südbau

Germanisches Nationalmuseum | Regierung von MittelfrankenNürnberg, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 11 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage (Personen-/Lastenaufzug, 2.500 kg, 5 Haltestellen) im Südbau des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, im Rahmen der Grundinstandsetzung. Inklusive Rauchabzugssystem, Elektrik, Steuerung, Transportauskleidung, Dokumentation sowie Instandhaltung (Wartung/Inspektion).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 11 Tage bis zur Angebotsfrist — 06. August 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026JULAUGSEPOKT
Veröffentlichung25. Juni 2026
Angebotsfrist6. Aug. 2026
Bindefrist6. Aug. – 5. Okt. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
  • Preis

    Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

  • Beschleunigungsregelung

    Verbindliches Ende der Bauzeit (Datum oder Werktage) sowie Vorlage eines Bauzeitenplans als Balkenplan. Das Bauende darf nicht nach dem in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Bauende liegen.

KI-Hinweis: Das Formblatt 227.H 'Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist als Anlage referenziert, aber im vorliegenden Kontext nicht enthalten, sodass die prozentualen Gewichtungen von Preis und Beschleunigungsregelung nicht ermittelt werden können.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen

Die Aufzugsanlage ist Teil der Grundinstandsetzung des Südbau (Baujahr 1963–1968) und Südwestbau (Baujahr 1899–1900) des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Der Aufzug wird als Vergabeeinheit VE407 separat von anderen Gewerken vergeben.

Maßgebliche Anlagen:

Art: Seilaufzug ohne Maschinenraum (Triebwerk im Schacht), TraktionsantriebTragkraft: 2.500 kg / ca. 33 PersonenNenngeschwindigkeit: 1 m/sFörderhöhe: 15,57 mHaltestellen: 5 (1. UG bis 3. OG) mit je einer Schachttür (E 90)Kabine (innen): 1,60 m breit, 2,70 m tief, 2,30 m hochLichte Türbreite: 1,60 m; lichte Türhöhe: 2,20 mBehindertengerechte Ausstattung gemäß DIN EN 81-70Haltetoleranz: ±5 mmSchallschutz: 50/55/65 dB(A)

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme

Lieferung und Montage sämtlicher Komponenten der Aufzugsanlage inklusive Schachtausrüstung, Gleitführungen, Fahrkorb, Fahrkorbtür mit Lichtvorhang, Triebwerk, Steuerung, Tableaus und Elektrik.

Einbau von 5 Transponderlesern (vom AG beigestellt) in die AußentableausLieferung und Montage von 5 Türleibungen (Umfassungszarge Edelstahl) mit Hintermörtelung/AusgießenAufzugsschacht: neue Bodenplatte d = 20 cm, Brandschutzanforderung REI 90, staubbindender Anstrich der Schachtgrube, Rauchableitung, InsektenschutzgitterGemeinsame Inbetriebnahme mit den Errichtern der Brandmeldeanlage, der Niederspannungsanlage, der Gebäudeautomation und der Telefonanlage inkl. ProtokollEndabnahme mit Konformitätsbescheinigung und EG-Konformitätserklärung gemäß Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU

Steuerung und Sicherheitstechnik

Kommandosteuerung gemäß PESSRAL (Sicherheits-Integritätsanforderungen)Brandfallsteuerung gemäß DIN EN 81-73Fern-Notrufeinrichtung mit IP/VoIP-Anbindung, redundante Ausführung, 2 h NotstromversorgungLastwiegeeinrichtungAnsageeinrichtung, Sprechstelle für TelefonanbindungKommunikationsanschluss VoIP-TK-Anlage

Kabinenausstattung und Innenausbau

Bodenbelag: Linoleum, schwarz mit leichter MusterungWandpaneele: Holzwerkstoff, Echtholz furniert (amerikanischer Nussbaum)Decke: Gitterrost (Felder 30 × 30), eloxiertes AluminiumHandlauf: Edelstahlrohr ø 26 mm, gebürstetTableau: Flächenbündiger Einbau der Einzeltaster in HolzbekleidungAufzugstüren: Stahl, grundiert und lackiertWandschrammschutz: Edelstahl, gebürstetKlappsitz: Flächenbündiger Einbau, PolsteroberflächeSpiegel: Spiegelglas, flächenbündiger Einbau

Rauchabzugssystem (RWA)

ZÜS-zugelassenes Rauchabzugssystem nach VdS 2895 mit:

Zentralgerät und RauchansaugsystemRWA-Zentrale mit NotstromversorgungRWA-Taster, Temperatursensor, CO₂-Sensor, FeuchtigkeitssensorWärmegedämmte Lüftungs-/Entrauchungshaube, freier Querschnitt ≥ 0,25 m²Schnittstelle zur AufzugssteuerungAutomatische Öffnung in ≤60 SekundenGefahrenanalyse und Erstprüfung nach SPrüfV

Bauphase und Logistik

Transportauskleidung des Fahrkorbs mit Spanplatten für Möbeltransporte nach den Rohbaumaßnahmen, inkl. Folienschutz, Unterhalt, Kontrolle, Rückbau und Reinigung während der BaumaßnahmeStundenlohnarbeiten (Fachvorarbeiter, Transportfahrten, Facharbeiter auf Kabinendach) – nur auf schriftliche Anordnung des Auftraggebers, jeweils ca. 8 h KontingentAnmeldung von Lieferungen mind. 1 Woche vorher über Conclude-KalenderKran-Einsätze mind. 14 Tage vorher in Baubesprechung anmeldenTeilnahme am Baustellenstartgespräch und Einweisung in das Baulogistikhandbuch des AGArbeitszeiten: Mo–Fr 07:00–18:00 Uhr, Sa 07:00–16:00 Uhr; Höchstgeschwindigkeit auf Gelände 5 km/hSicherheitsausstattung der Mitarbeitenden (PSA Kat. II: Bauhelm, Sicherheitsschuhe)

Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung)

Mit dem Angebot ist auch die laufende Instandhaltung über die Vertragslaufzeit (maximal 5 Jahre bzw. länger mit Barwertfaktor) auf Basis des AMEV-Vertrags „Aufzug – Service 2010

Dokumentation

Folgende Unterlagen sind zu erstellen und zu übergeben (sämtlich in deutscher Sprache):

Aufzugsprüfbuch (1-fach)EG-KonformitätserklärungMessprotokolle (u. a. Schallschutz, Fahrkomfort ISO 8100-34, Energieeffizienz DIN EN ISO 25745-2)Brandschutznachweise und BrandschutzprotokolleStromlaufpläne, Klemmenpläne, InstandhaltungsanweisungBedienungsanleitungen, GefährdungsbeurteilungDübel-Dokumentation, Plansatz DIN A0Notfallplan

Übergabe: jeweils 2-fach in maschinenbeschrifteten Ordnern, 1-fach digital als PDF/DXF/DWG auf DVD, sowie Einstellung in die Dokumentationsplattform / den PPM-Raum. Endabnahmeunterlagen 3-fach.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Voraussetzungen zur Angebotsabgabe

Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A (EU-weit).

Angebot in deutscher Sprache abfassenVorgegebene VHB-Vordrucke der Vergabestelle verwendenForm- und fristgerechte Einreichung über die Vergabeplattform, sonst AusschlussEintragungen dokumentenechtPreise in Euro, max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer; USt-Betrag am Ende hinzufügenKeine Mischkalkulation (führt zum Ausschluss)Preisnachlässe nur wertbar, wenn ohne Bedingung, als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme und an vorgesehener Stelle im AngebotsschreibenNebenangebote sind nicht zugelassenMehrere Hauptangebote sind nicht zugelassenZuschlagskriterium: Preis (wirtschaftlichstes Angebot)

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften: Textform-Erklärung aller Mitglieder (ARGE-Bildung, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung)Einsatz von Nachunternehmern / Eignungsleihe: Verpflichtungserklärung Formblatt 236 sowie ggf. Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235); bei Eignungsleihe haftet der Bieter gemeinsam mit dem anderen UnternehmenNicht-deutsche Bescheinigungen: deutsche Übersetzung beifügenVerantwortung des Bieters für Nachunternehmer im Rahmen des Baulogistikhandbuchs (Just-in-time-Lieferungen, Unterweisungen der Nachunternehmer-Mitarbeitenden)

Nachweis der Eignung (auf Verlangen der Vergabestelle)

Folgende Nachweise können von der Vergabestelle nachgefordert werden:

Unternehmensidentifikation: PQ-Nummer oder Formblatt Eigenerklärung zur Eignung / Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Personalinfrastruktur: Erklärung zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem LeitungspersonalGewerbliche Berechtigung: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. IHKInsolvenz: Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend)Steuern/Soziales: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach §48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit LohnsummenGeschäftsführung: Vorname, Name, Geburtsdatum, Geburtsort aller Geschäftsführer und ProkuristenSelbstreinigung: Nachweise über durchgeführte SelbstreinigungsmaßnahmenQualifikationen: Verantwortliche Person für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen (MVAS oder gleichwertig); je nach Leistungsbild ggf. weitere QualifikationsnachweiseLeistungsbezogene Eignung: Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223), Produktdatenblätter benannter Fabrikate, Zertifikate/Nachweise Formblatt 248 (Holzprodukte, FSC/PEFC oder gleichwertig durch vTI/BfN geprüft)

Pflichten als Auftragnehmer

Einhaltung Mindestlohngesetz und verbindlicher TarifverträgeEinhaltung AGG und EntgTranspG (gleiches Entgelt für Frauen und Männer)Benennung eines SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator) mit Qualifikation gem. RAB 30Mitteilungspflicht bei Änderungen der Freistellungsbescheinigung (§48b EStG)Akzeptanz eines pauschalen Schadensersatzes von 5 % der Auftragssumme bei nachgewiesener unzulässiger WettbewerbsbeschränkungEinhaltung des vom AG herausgegebenen Baulogistikhandbuchs inkl. Anliefer- und KrananmeldungenKenntnisnahme und Einweisung des Baulogistikhandbuchs vor AusführungsbeginnKennzeichnung jedes Mitarbeitenden mit Firmenkleidung und Namensschild
Referenzprojekte
ReferenzenZeitraum: Volumen:

Keine konkreten Referenzanforderungen in den vorliegenden Vergabeunterlagen

Die Vergabestelle kann Referenznachweise gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) anfordern – projektspezifische Mindestanforderungen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht weiter konkretisiert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 50%11+ · 29%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsformulare und Erklärungen
Leistungsverzeichnis und Preisblätter
Technische Unterlagen und Nachweise
Dokumentation und Unterlagen für späteren Projektablauf
Einweisung und Baustellen-Logistik
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Germanisches Nationalmuseum | Regierung von Mittelfranken
Anschrift
90402 Nürnberg
Ort
90402 Nürnberg
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.gnm.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
90402 Nürnberg
Bayern

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