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Ausschreibungen Baden-Wuerttemberg

GLT-Sanierung

Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg73037 Göppingen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 10 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Sanierung der Gebäudeleittechnik (GLT) am Gebäude 4 der Hochschule Esslingen in Göppingen. Auftraggeber ist das Land Baden-Württemberg (Vermögen und Bau, Amt Schwäbisch Gmünd).

Worum es geht

Die bestehende Gebäudeautomation wird komplett erneuert: Neue Schaltschränke, Automationsstationen (BACnet/IP), Feldgeräte (Sensoren, Aktoren), Verkabelung sowie eine neue Management- und Bedieneinheit (MBE) mit Bedienplatz und Aufschaltung auf die Leitwarte am Standort Esslingen. Zusätzlich werden die GA-Systeme der benachbarten Gebäude 1 und 2 auf die neue MBE aufgeschaltet. Im Angebot muss auch ein Pflicht-Angebot für Wartung und Inspektion enthalten sein.

Was gefordert wird

Arbeiten bei laufendem Betrieb eines HochschulgebäudesBACnet/IP-basierte Automationsstationen, native BACnet-Implementierung, BTL-ZertifizierungDemontage, Lieferung, Montage, Verkabelung, Programmierung, Parametriebung, Inbetriebnahme inkl. 1:1-Test mit der LeitwarteDokumentation (Revisionsunterlagen nach DIN 18386, EDE-Listen, Datenpunktlisten nach VDI 3814)Einhaltung der AMEV-Empfehlungen, VDI 3814 und der Normen für GebäudeautomationZuschlag nach Preis (niedrigster Preis); Nebenangebote sind nicht zugelassen
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 10 Tage bis zur Angebotsfrist — 26. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG
Veröffentlichung6. Aug. 2026
Angebotsfrist26. Aug. 2026
Angebotsöffnung26. Aug. 2026
Bindefrist26. Aug. – 28. Sep. 2026
Montageplanung einreichenca. 12. Okt. 2026
Ausführungsbeginn2. Nov. 2026
Baufristenplan Übermittlungca. 8. Jan. 2027
Ausführungsende20. Aug. 2027
Wartungsumfangca. 20. Aug. 2027 – 20. Aug. 2032bis 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Vollständig: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben, das Formblatt 227 (Zuschlagskriterien) wurde nicht beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Leistung

Erneuerung der kompletten Gebäudeautomation (GLT) in Gebäude 4 sowie Aufschaltung der Heizzentralen aus Gebäude 1 und 2 auf die neue Management- und Bedieneinheit (MBE) in Gebäude 4 – alle Arbeiten bei laufendem Hochschulbetrieb.

Das System ist BACnet/IP-basiert mit nativer BACnet-Implementierung. Es gelten die Standards VDI 3814, AMEV-Empfehlung „Gebäudeautomation in öffentlichen Gebäuden" und AMEV-Empfehlung „BACnet in öffentlichen Gebäuden". Die Geräte müssen BACnet BTL-zertifiziert sein (Nachweis durch PICS-Dokument).

Zum Leistungsumfang gehören: Demontage und Entsorgung der alten GA-Komponenten, Lieferung und Montage der Feldgeräte, Verkabelung, Schaltschränke, Automationsstationen, Hutschienen-PCs, Touchscreens, Programmierung/Parametrierung, Inbetriebnahme, 1:1-Funktionstest mit Protokollierung nach DIN 18386 (VOB/C – Gebäudeautomation) sowie die komplette Dokumentation in deutscher Sprache.

Bei Unklarheiten oder Konflikten in den Vergabeunterlagen ist vor Ausführungsbeginn Rücksprache mit dem Auftraggeber zu halten.

Netzwerk, Schnittstellen und Bedienung

BACnet-Netzwerk und Schnittstellen

BACnet/IP (UDP/IP auf Ethernet IEEE 802.3) als Bussystem zwischen Automationsstationen und MBEZusätzlich EIB-Schnittstelle, M-Bus-Schnittstelle (für Energiemessung, Gase, Wasser, Druckluft, Wärme-/Kälte-/Strom-/Wasserzähler) und Modbus-SchnittstelleGLT-Netzwerk ist physikalisch vom EDV-Netz zu trennen (VLAN)

Bedienung und Visualisierung

Webbasierte BedienoberflächeAnlagenbilder auf Touchscreens der Automationsstationen (17", Passwortschutz)Übersichtsbilder mit direkter NavigationBenutzerrollen: Administrator, Energiemanager, Hausmeister (benutzerbezogene Protokollierung)Fühlerkalibrierung, Antriebe AUTO/HAND EIN/AUSHistorien: 2 Jahre Speicherung, Excel-Export, vordefinierte TrendsFernzugriff über die Leitwarte Esslingen/Neckar

Datenpunktlisten und Datenaustausch

Definitionen digital als EDE-Dateien (BACnet Engineering Data Exchange) in Ergänzung zu Datenpunktlisten nach VDI 3814BACnet EDE-Liste für alle virtuellen und reellen BACnet-Objekte, Übergabe an Errichter/Betreiber der Leitwarte

Automationsstationen – gemeinsame Anforderungen

Für alle Automationsstationen ASP 1 bis ASP 5:

Spannungsversorgung 230 V / 50 HzDaten- und Programmsicherung mit Batteriepufferung für mind. 72 StundenMindestens 10 % Belegreserve je FunktionstypSchaltende Ausgänge mit Hand-0-Auto-Schalter und MeldelampeAnaloge Ausgänge mit Meldelampe und FernbedienungÜberspannungsfeinschutzgeräteJeweils 1 Hutschienen-PC (Intel Core i3, 8 GB RAM, 1000 GB HDD, Windows 11 64 Bit), 1 Touchscreen 17", Tastaturfach, Datenschnittstelleneinheit Managementeinrichtung (BACnet, AMEV-Testat Profil AS-B), Datenschnittstelleneinheit Automationseinrichtung + Zähler (M-Bus)Inbetriebnahme, Software-Dienstleistung und Dokumentation je ASP

Schaltschränke (ASP 1–5)

Lieferung und Aufbau der Schaltschränke in Gebäude 4:

Anreih-/Wandschränke (IP 54) mit Schrankfeldern, Be- und Entlüftung, LED-BeleuchtungLasttrennschalter-Einspeisung, PhasenüberwachungDigitale MultifunktionsmessgeräteÜberspannungsschutzgeräte Typ 1/2 (Ethernet-TP, M-Bus, RS485)Elektronische Energiezähler, KoppelrelaisLayer-3-Switches, Datenanschlussdosen, konfektionierte Cat-6A-KabelSteuerbaugruppen mit KlemmleistenNotbedienebene und Handbedienebene (Touchpanel) nach VDI 3814-1Schaltplantaschen, Werkplanung

Feldgeräte (Sensoren, Aktoren, Regelarmaturen)

Lieferung und Montage u. a. von:

Temperatur- und Feuchte-MesswertgebernDruck-Messwertgebern, Differenzdruck-KontaktgebernLuftqualitäts-Messwertgebern (CO₂)Frostschutzwächtern, Kondensatwächtern, Tauchtemperatur-SicherheitswächternDrehwächternDurchgangs- und Misch-Regelarmaturen (DN 15 bis DN 50)RauchmeldernUnterputz-Bedien- und AnzeigeeinrichtungenElektrothermischen Ventilstellantrieben6-Wege-UmschaltkugelhähnenDruckschaltenden VentilenBezeichnungsschildern für Feldgeräte (200 Stück, weiß mit schwarzer Schrift, 55×20 mm, zweizeilig, Gravur)

Management- und Bedieneinheit (MBE) – Hardware und Software

Hardware

Datenverarbeitungseinrichtung (Tower, Multitasking/Multiuser, mind. 2 Anwender, erweiterbar, netzwerkfähig)Speicher- und Archivierungseinrichtung (RAID, mind. 2× 2000 GB)USV-Anlage 20 kVA (VFI), 60 min Überbrückungszeit2 Bedienstationen mit 27"-Bildschirm (WXGA)2 Laserdrucker farbdruckfähig

Software / Bedien- und Managementfunktionen

Benutzeradressen-System, Systemzugriffsschutz, Datenarchivierung, Ereignisbehandlung, Druckersteuerung, TrendprotokollierungGrafik-Editor (mind. 100 Bilder, 32 dynamische Einblendungen je Bild)SQL-DatenbankLizenzen GLT-Software (inkl. Leitrechner und max. 2 zusätzliche Bedienstationen)Alarmsignalisierung (SMS, E-Mail, Wählvorgang, Personenruf)Managementfunktionen: Kommunikation Ein-/Ausgabe, Block/Datei, Ereignis-Langzeitspeicherung, Historisierung DatenbankBedienfunktionen: Grafik/Anlagenbild, dynamische Einblendung, Ereignis-Anweisungstext, parametrierbare Nachrichten

Inbetriebnahme und Einweisung

Prüfen der Verbindungen, Einladen der Anwenderprogramme, Adressvergabe, FunktionstestEinweisung des Bedienpersonals mit dokumentiertem Protokoll

Aufschaltung externe Leitwarte (Hochschule Esslingen)

Aufschaltung der neuen MBE auf die Leitwarte der Hochschule am Standort Esslingen:

Permanente VPN-Verbindung (Site-to-Site)BACnet EDE-Liste für alle virtuellen und reellen BACnet-Objekte1:1-Datenpunkttest (1.850 Datenpunkte) gemeinsam mit dem Errichter/Betreiber der Leitwarte; Protokollierung auf der EDE-ListeStundenlohnarbeiten Regelungstechniker/in (24 h)

Planung, Werkplanung und Dokumentation

Pflichtenheft / Werkplanung

Pflichtenheft auf Basis der Vergabeunterlagen erstellen und vor Ausführungsbeginn zur Abnahme vorlegenSystemarchitekturdiagramm im Pflichtenheft darstellen und im Rahmen der Abnahme bestätigenMontageplanung nach VDI 6026 Abs. 4.6 und Tabelle 7.6, 3-fach in Papier + digital, spätestens 3 Wochen vor geplantem AusführungsbeginnBemusterungskatalog mit allen Bauteilen und Materialien, einschließlich Herstellerunterlagen, geordnet nach LV-PositionenBemusterung sichtbarer Komponenten (Raumbediengeräte, Raumregler, Raumtemperaturfühler) gemeinsam mit Auftraggeber, Architekt und FachingenieurBedien- und Beobachtungskonzept (Klärung, Abstimmung, Bearbeitung mit AG/Betreiber für Zugriffsberechtigungen, Zugriffsebenen, Ausgabegeräte-Auswahlstrategie, Layout/Struktur der Anlagenbilder)

CAD-Planung

Grundrisspläne mit TK/SchwachstromanlagenLeistenbelegungspläne der VerteilerStrangschemataKabelliste (Excel)MessprotokollePatchpanel-Belegung nach MustervorlagePlanformat DWG AutoCAD 2010, Planungseinheit Meter, Vorlagendatei ACAD2010-VBV-BW.dwg

Revisionsunterlagen nach DIN 18386 (VOB/C) für Gebäudeautomation

AutomationsschemataStromlaufpläne, Belegungspläne, Anschlusspläne, ÜbersichtspläneStücklisten, FunktionsbeschreibungenBedienungsanleitungen, ErsatzteillistenProgramme auf DatenträgerHerstellerbescheinigungen (Maschinenrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie, EMV-Richtlinie)Prüfprotokolle, Inbetriebnahmeprotokoll (1:1-Test), Einweisungsprotokoll

Sonstiges

Prüfprotokoll für die GA-VerkabelungDokumentation der Prüfung der Berechnung und Dimensionierung gemäß ATV DIN 18379/18380/18381Bezeichnungsschilder für FeldgeräteMontagegerüste bis 3,5 mStahlkonstruktion verzinkt (200 kg)Kernbohrungen Stahlbeton Ø 100–150 mm, T 25–30 cm (5 Stück)Erstellung der Farbplots 3-fach in Papierform + digital als PDF 3-fach auf CD-ROM/DVD in beschrifteten Ringordnern mit Inhalts-/Planverzeichnis und Trennregistern

Wärmeversorgung (Regelungstechnischer Umfang)

Nahwärme-Anschluss an das Campusnetz; Wärmeerzeugung in Gebäude 1Witterungsgeführte VorlauftemperaturregelungBetriebsarten: Normalbetrieb, Spar-/Nachtbetrieb, Ferienbetrieb, Aus – mit Heizkurven je BetriebsartStatische und dynamische Heizgruppen (witterungsgeführt, für RLT-Anlagen und Torluftschleier)Gebläsekonvektoren: witterungsgeführte Vorlauftemperatur, 4 Betriebsarten, HeizkurvenZentrale Warmwasserbereitung (3 Betriebsarten: Heizwasser, elektrische Heizpatrone, Aus); Ladepumpe mit Blockierschutz; Zirkulationspumpe im DauerbetriebUmwälzpumpen mit Betriebsstundenzählung und Blockierschutz (2 min/Woche)Redundante Zubringerumwälzpumpen (100 %) mit periodischem Wechsel nach 200 BetriebsstundenFreigabe der Wärmeversorgung nach Gradtagen

Kälteanlage (Regelungstechnischer Umfang)

Kältemaschine (Kaltwassersatz) mit Verflüssiger auf Dach; PufferspeicherLeistungsstufen 25/50/75/100 %, Nutzungsstufen 0 und 1Normalbetrieb mit 7 °C VorlauftemperaturKältegruppe RLT-Geräte (2 Betriebsarten: Normalbetrieb, Aus)Kältegruppe Umluftkühlgeräte: Kühlkurve, außentemperaturabhängige VL-Temperatur, BlockierschutzKühldecke, Fußbodenheizung (Kühlfunktion), Heiz-/Kühldecken: Freigabe nach Gradtagen, Kühlkurve, Taupunktüberwachung

Lüftungsanlagen (Regelungstechnischer Umfang)

RLT-Anlage „Hörsaal": ohne Wärmerückgewinnung, mit Erhitzer, Nachrüstungsmöglichkeit Kühler, FU-geregelte Ventilatoren, 3 Betriebsarten (Normalbetrieb, Nachtluftspülung, Aus), Filterüberwachung, Frostschutz (2 Phasen), Zulufttemperaturregelung, Nachtluftspülung (Sommer 23–5 Uhr)RLT-Anlage „Büro/Labor": mit Wärmerückgewinnung und Erhitzer, Nachrüstungsmöglichkeit Kühler, 3 Betriebsarten, WRG mit Bypass, Frostschutz, Zonennachkühler für LaborräumeRLT-Anlage „WC's Ebene -1 bis 3 + Abluft NSHV- und ZBV-Raum": 1-stufiger Abluftventilator, 3 Betriebsarten, Zuschaltung NSHV/ZBV in Abhängigkeit der RaumtemperaturRLT-Anlage „Ablufthaube Ebene 0": 1-stufiger Abluftventilator, 2 Betriebsarten, Zeitschaltprogramm, ZweitschaltstelleRLT-Anlage „Batt.-Raum + FMV-Raum": 1-stufiger Abluftventilator, 2 Betriebsarten, ZeitprogrammTorluftschleieranlagen (EG Nord und Ost): Kompaktgeräte mit Pumpe und Regelgruppe, Freigabe nach Gradtagen (>15 °C, 5 Tage), Türkontakt-Steuerung, Nachlaufzeit, wasserseitiger FrostschutzBrandschutzabschaltung: Kanalrauchmelder; Abschaltung aller RLT-Anlagen; Schließen der Außen-/Fortluftklappen; Abschaltung Torluftschleier; Schließen Brandschutzklappen und Volumenstromregler

Raumautomation

Typ 1 – Zonenregelung mit Heizkörper (23 Räume): Heizkörper als einzige Wärmequelle, 3 Betriebsarten (Komfort 21 °C, Standby 18 °C, Aus 16 °C); Seminarräume, Labor Physik, Hörsaal, Bibliothek, Flure, Werkstatt, Labor EltTyp 2 – 2-Leiter-Umluftkühlgeräte (1 Raum): Kühlung über ULK, 2 Betriebsarten, 3 Stufen, max. Raumtemperatur einstellbar (DV-Raum)Typ 3 – 4-Leiter-Umluftgeräte (5 Räume): Heizung/Kühlung über ULG, 3 Betriebsarten, 3 Stufen (Serverräume, Photolab., Holographie, Optolab)Typ 4 – H-K-Decke + Heizkörper (4 Räume): gemeinsame Heizlast, Kühlung nur über Decke, Kondensationswächter, 3 Betriebsarten (PC-Pools, CAD-Räume)Typ 5 – el. VSR + Heizkörper (1 Raum): Heizung + mechanische Lüftung, CO₂-abhängige Luftmengenregelung (Grundlagen)Typ 6 – el. VSR + H-K-Decke + Heizkörper (2 Räume): Kombination aus Typ 4 und 5, Lüftung mit CO₂-Regelung (Labor Opt., Labor Techn. O)

Sonstige aufgeschaltete Gewerke und Zähler

Sanitär

Störmeldungen Rückspülfilter, Pumpensumpf, Hebeanlage

Pflanztröge

5 Pflanztröge mit Trinkwasserzähler und M-Bus-ModulAutomatische Bewässerung mit Feuchtesensoren, Nachspeisearmaturen, Sicherheitsabsperrung bei Durchflussüberschreitung

Dachfenster, Fassadenlamellen, RWA

Natürliche Lüftung und Rauchabzug; RWA-Anbindung (oberste Priorität)Temperaturgeführte Öffnung (30 °C oben, 25 °C unten)Regen-/WindschutzRWA Treppenhäuser (2 Stück): Entrauchung mit RWA-Priorität, temperaturgeführte Lüftung, WetterschutzAußenjalousien Süd/West: Sonnenfühler, automatisches Herunterfahren, Nutzer-Override, WindschutzHallenglasdach TRH Nord + Süd, Ansteuerung Glasdach Ost/West, Wartungsschalter GlasreinigungWetterstation

Zähler (M-Bus-fähig)

Wärmemengenzähler (WMZ): Leistung (kW), Zählerstand (MWh), Verbrauch, Jahresverbrauch, DurchflussKältemengenzähler (KMZ): gleiche Daten wie WMZStromzähler: Leistung (kW), Zählerstand (MWh), Verbrauch, JahresverbrauchWasserzähler: Zählerstand (m³), Monats-/Jahresverbrauch, DurchflussTW-Zähler für WWB Geb. 1, Cafeteria, Hausanschluss

Wartung und Inspektion (Pflicht-Angebotsteil)

Mit dem Angebot über die Bauleistungen ist zwingend auch ein Angebot über Wartung und Inspektion abzugeben. Ist dieser Angebotsteil nicht wertbar, wird das gesamte Angebot (inkl. Erstellung) ausgeschlossen.

Vertragsformular „Vertrag für Wartung und Inspektion"

Bestandsliste und Deckblatt Arbeitskarte ausfüllenBeigefügte Arbeitskarte ohne Änderungen einreichen

Arbeitskarte KG 480 Gebäudeautomation / MSR-Anlagen (Wartung 2018)

Inspektions- und Wartungsarbeiten für building automation systemsUnterschiedliche Wartungsintervalle: jährlich, zweijährlich, bei BedarfWartungsumfang u. a. für:Schaltschränke, Bedientableaus, SteuerungenMesswertgeber (Temperatur, Druck, Feuchte)Sicherheitseinrichtungen (Wächter, Begrenzer)BehälterüberwachungseinrichtungenRegler, Zusatzmodule, OptimierungsgeräteStellantriebe, Stellglieder (Ventile, Hähne, Klappen, Jalousieklappen)Datenübertragungseinrichtungen (Modem, Multiplexer, Bussysteme)Server/Bedienstationen, Zentralen/Unterzentralen, UnterstationenSoftware für Zentralen/Unterzentralen/Unterstationen

Abfallwirtschaftliche Pflichten

Im Rahmen der Baumaßnahme sind Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV) zu behandeln:

Vermeidung von Abfällen (Bemühensklausel)Getrennte Erfassung, Lagerung und ordnungsgemäße EntsorgungVerwertung und Beseitigung unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen und abfallrechtlichen Vorschriften sowie der anerkannten Regeln der TechnikFührung und Vorlage der gemäß KrWG und NachwV erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen und Belege – vor Aufnahme der Leistung und während der AusführungAnzeige nach § 53 KrWG (soweit erforderlich) und Erlaubnis nach § 54 KrWG

Stundenlohnarbeiten

Im LV sind Stundenlohnarbeiten für Monteur/in (20 h), Obermonteur/in (20 h) und Regelungstechniker/in (20 h) je ASP sowie zusätzliche Stunden Regelungstechniker/in für MBE (16 h) und für die Aufschaltung Leitwarte (24 h) vorgesehen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Vergleichbare Leistungen und Referenzen

Der Bieter muss in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen im Bereich Gebäudeautomation/GLT (BACnet, MSR-Technik, Automationsstationen, Feldgeräte, Verkabelung, Inbetriebnahme) ausgeführt haben.

Bei Teilnahmewettbewerb ist eine Referenzliste beizufügen. Bei „engerer Wahl" sind 3 Referenznachweise mit folgenden Mindestangaben vorzulegen:

Ansprechpartner beim AuftraggeberArt der ausgeführten LeistungAuftragssummeAusführungszeitraumStichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfangs einschl. MengenZahl der durchschnittlich eingesetzten ArbeitnehmerBeschreibung besonderer technischer und gerätespezifischer Anforderungen (bei Komplettleistung: Kurzbeschreibung der Baumaßnahme inkl. Besonderheiten)Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal)Vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer / ARGE-Partner / Nachunternehmer)Ggf. koordinierte GewerkeBestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

Umsatz und Leistungsfähigkeit

Angabe des Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren aus Bauleistungen und anderen vergleichbaren Leistungen (inkl. Anteil bei ARGE).

Arbeitskräfte

Nachweis der Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte.

Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.

Registereintragungen und Insolvenzfreiheit

Eintragung im Handelsregister ODER Handwerksrolle (Handwerkskarte) ODER IHK ODER keine EintragungspflichtGewerbeanmeldungKein Insolvenzverfahren beantragt/eröffnet; kein Massearmangel; keine Liquidation (oder rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan)Gegebenenfalls rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan

Zuverlässigkeit und rechtliche Anforderungen

Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/AKeine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 JahrenOrdnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten (Steuern, Abgaben, Sozialversicherung)Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft nachweisbarGewerbezentralregisterauszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 € vom Auftraggeber direkt angefordertMitteilungspflicht bei Änderungen der Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG

Sprache und Form der Angebote

Angebot in deutscher Sprache, auf vorgegebenen Vordrucken der VergabestelleÜbersetzungen nicht-deutschsprachiger Bescheinigungen in deutscher SprachePreisangaben in EUR ohne UmsatzsteuerMischkalkulation ist nicht zulässig

Präqualifikation und EEE

Möglich sind:

Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (PQ-Nummer)ODER Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) als vorläufiger NachweisODER Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Bei Einsatz von Nachunternehmern: Nachweis durch Präqualifikation oder Erfüllung der PräqualifikationsvoraussetzungenBei Bietergemeinschaften: Erklärung in Textform mit bevollmächtigtem Vertreter, Gesamtschuldner-Haftung und ARGE-Erklärung

Nebenangebote

Nebenangebote sind nicht zugelassen. Mehrere Hauptangebote sind ebenfalls nicht zugelassen. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.

Qualifikation des Projektleiters

Der vom AN benannte Projektleiter/die Projektleiterin muss:

mindestens eine abgeschlossene Ausbildung als Bachelor, Dipl.-Ing. (FH), Techniker oder Meister des Gewerks haben undmindestens 3-jährige Baustellenerfahrung mit vergleichbaren Objekten nachweisen.

Technische Mindestanforderungen an die auszuführende Leistung

Aus den technischen Vergabeunterlagen ergeben sich zudem folgende Anforderungen, die der Bieter mit seiner Leistung erfüllen muss:

BACnet BTL-Zertifizierung der eingesetzten Geräte (Nachweis durch PICS-Dokument)Native BACnet-Implementierung (keine Zusatzgeräte/Gateways)Kompatibilität mit der Siemens Desigo Leitzentrale (bzw. Aufschaltung auf die Leitwarte der Hochschule Esslingen über VPN)Automationsstationen mit BACnet/IP, Webserver, mindestens 512 DatenpunktenM-Bus-Unterstützung für ZählerEinhaltung der AMEV-Empfehlungen (Gebäudeautomation 2005, BACnet in öffentlichen Gebäuden 2007), VDI 3814 (Blatt 1–6), DIN EN ISO 16484-5, DIN 18386 (VOB/C) und GAEB 070 Beiblatt 12Zertifizierung nach DIN 14675 bei BrandmeldeanlagenFachkunde und Leistungsfähigkeit: Spezialist für Gebäudeautomation (GA/Gebäudeautomationssysteme) mit Erfahrung in MSR-Technik, Wärmeversorgung, Kälteanlagen, Lüftungstechnik und Raumautomation; Fähigkeit zur Programmierung und Parametrierung von DDC-Reglern, GLT-Systemen, MSR-Visualisierung und M-Bus-Zählerauslesung
Referenzprojekte
3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert (Auftragssumme ist als Angabe je Referenz zu nennen)

Vergleichbare Leistungen im Bereich Gebäudeautomation/GLT (BACnet, MSR-Technik, Automationsstationen, Feldgeräte, Verkabelung, Inbetriebnahme)

Bei engerer Wahl vorzulegen mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des maßgeblichen Leistungsumfangs inkl. Mengen, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (HAU/Nachunternehmer/ARGE), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Pflichtformulare (mit dem Angebot einzureichen)
Eignungsnachweise
Unterlagen auf gesondertes Verlangen
Abfall und Verwertung (Bestandteil des Angebots)
Datenverarbeitung und Datenaustausch
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg
Ort
73037 Göppingen, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
73037 Göppingen
Baden-Württemberg

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