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Goethe-Schiller-Gymnasium Jüterbog, Fachlos: Elektrotechnik

Landkreis Teltow-FlämingLuckenwalde, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird hier vergeben?

Es geht um Elektrotechnik-Arbeiten am denkmalgeschützten Goethe-Schiller-Gymnasium (Haus 2) in Jüterbog. Im Rahmen einer Sanierung und brandschutztechnischen Ertüchtigung muss die komplette Elektroanlage erneuert, eine Brandmeldeanlage und eine Sicherheitsbeleuchtung mit Batterieanlage eingebaut werden.

Was ist zu tun?

Bieter müssen ein vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis mit Preisen (Netto, 19 % MwSt., Brutto) und Fabrikatsangaben abgeben, mehrere Pflichtformulare (z. B. BbgVergG-Vereinbarung, Russland-Embargo-Erklärung, Nachunternehmerverzeichnis) unterschreiben und bei Alternativprodukten Gleichwertigkeitsnachweise erbringen.

Wichtige Eckdaten:

Auftraggeber: Landkreis Teltow-FlämingAngebotsfrist: 10.11.2026, 10:30 UhrAusführung: 22.03.2027 – 30.06.2028 (ca. 15 Monate)Elektronische Angebotsabgabe (Textform, Vergabemarktplatz Brandenburg)Keine losweise Vergabe – alles in einem Fachlos
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR
Veröffentlichung9. Okt. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Angebotsöffnung10. Nov. 2026
Bindefrist10. Nov. – 18. Dez. 2026
Zuschlag18. Dez. 2026
Ausführungsbeginn22. März 2027
Ausführungsende30. Juni 2028
Wartungsvertrag SicherheitsbeleuchtungDatum offen48 Monate (4 Jahre) ab Inbetriebnahme/Abnahme der Sicherheitsbeleuchtung – genauer Start nicht beziffert.
Wartungsvertrag BMADatum offen48 Monate (4 Jahre) ab Vertragsbeginn/Inbetriebnahme der Brandmeldeanlage gemäß AMEV Vertragsmuster.
Wartungsvertrag EMADatum offen48 Monate (1x jährlich) ab Abnahme der Einbruchmeldeanlage.
BaustrombereitstellungDatum offen14 Monate Baustrombereitstellung ab Baubeginn (voraussichtlich ab 22.03.2027).
Dokumentationsübergabe vor AbnahmeDatum offenRevisionsunterlagen sind 14 Tage vor der Abnahme dem Ingenieurbüro zur Prüfung zu übergeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent bei der Berechnung der Wertungssumme.

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (angekreuzt auf Formblatt 211); Formblatt 227 'Zuschlagskriterien' ist nicht beigefügt, es gibt keine weiteren Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Baumaßnahme

Ort: Goethe-Schiller-Gymnasium, Haus 2, Schillerstraße 42, 14913 Jüterbog (denkmalgeschütztes Gebäude, Baujahr 1905).

Bauherr/Auftraggeber: Landkreis Teltow-Fläming, Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde.

Bauzeit: ca. 15 Monate (vom 22.03.2027 bis 30.06.2028). Während der Bauzeit wird das Gebäude leergeräumt; Haus 3 (Mensa) bleibt in Benutzung.

Projektnummer: 217014-2026, Vergabe-Nr.: 041/217014/2026, LV 02 Elektrotechnik.

Denkmalschutz: Bei Arbeiten in denkmaltechnisch exponierten Räumen sind bestehende Leitungen besonders zu schützen und Denkmalschutzauflagen einzuhalten.

Starkstrominstallation (Pos. 01)

Demontage und Baustelleneinrichtung (01.01/01.02): Rückbau der Bestands-Elektroinstallation (Kabel, Leitungen, Installationsrohre, Leuchten, Schalterdosen, Elektroverteilungen, Brandmeldeanlagen-Rückbau) und Einrichtung der Baustelle mit Baustromverteilern (2 Stück, 14 Monate Bereitstellung), Verlängerungen, NYY-J 4x50, Steckdosenverteilern und Baustellenbeleuchtung.

Erdung und Potentialausgleich (01.03): Potentialausgleichschienen, Erdungsleitungen (NHMH-J, H07V-KZ), Rohrschellen, Messung und Dokumentation.

Kabeltrassen (01.04): Kunststoffrohre (EN50, EN25, EN20, EN40), Aluminiumrohre, Kabelleiter, Kabelrinnen (100–400 mm), Leitungsführungskanäle, Brüstungskanäle, Bohrungen und Wandschlitze.

Verteilungen (01.05): 6 UP-Niederspannungs-Wandverteiler, Lasttrennschalter, Sicherungen, FI/LS-Schalter, Leitungsschutzschalter, Überspannungsschutz und Schaltuhren. Bieter hat Fabrikat/Type einzutragen.

Kabel und Leitungen (01.06): N2XH (5x35 bis 5x10), NHXMH-J (3x1,5 bis 5x4), NHXH-J FE180/E30, J-H(St)H (4x2x0,8 und 2x2x0,8) sowie Schrumpfmuffen.

Installationsgeräte (01.07): Schukosteckdosen (UP/AP, 1-/2-fach, IP44, ballwurfsicher), Schalter, Taster, Bewegungsmelder, Präsenzmelder, Bewegungsmelder mit Akustiksensor, Anschlüsse für Lüfter, Türsteueranlage, RWA, Sonnenschutz (Warema), barrierefreie WC-Rufanlage und PDUs. Einheitliches Schalterprogramm (eckig, reinweiß) verwenden.

Beleuchtung (01.08): LED-Panel (L01), FR-Anbauleuchten (L02–L03), Wandanbauleuchten (L04), LED-Tafelleuchten (L05), LED-Kugelpendelleuchten (L06), Sportstättenleuchten DALI-2 (L07), Wand-/Deckenleuchten flach (L08–L10), LED-Linear-Pendelleuchten (L12) sowie Demontage und Aufarbeitung von Bestandsleuchten.

Brandschutzmaßnahmen (01.09): Schaumschotts, Mineralwolle, Brandschutzkanäle (I30 bis I120), Brandschutzabkofferungen und Kabelbrandschutzboxen.

Sicherheitsbeleuchtung (01.10): Zentrales Stromversorgungssystem (Zentralbatterie, 8 Ah, 1 h Bemessungsbetriebsdauer), Tableau, Bleibatterien, Netzüberwachung, Leuchtenbausteine, Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten. Inklusive Sachverständigenabnahme, Inbetriebnahme und Wartungsvertrag über 48 Monate ab Inbetriebnahme.

Schwachstrom und Sicherheitstechnik (Pos. 02)

Brandmeldeanlage (02.01) nach DIN 14675: Teilmodulare Brandmelderzentrale mit Ringleitungen, Bedienfelder, Verteiler, FM-Schutzmodule, Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-Bedienfeld (FBF), Feuerwehr-Informationszentrale (FIZ), Schlüsseldepot (FSD), Feuerwehranschlusssäule, Mehrfachsensormelder (Rauch/Wärme), Handmelder, Ein-/Ausgangsmodule, Rauchansaugsysteme (RAS) für Turnhalle, Dachboden und Kriechkeller, akustische und optische Signalgeber, Sachverständigenabnahme, Werks- und Montageplanung, Revisionsunterlagen. Anbindung an Bestandsanlage Haus 3 (Hertek Penta 5400) ist zu konzipieren.

Elektroakustische Beschallungsanlage / ELA (02.02): EN54-konforme Sprachalarmzentrale im 19"-Gestellschrank, 64 Decken-Einbaulautsprecher (6 W), 12 Wand-Lautsprecher (6 W), Sprechstelle mit LCD/Funktionstasten/Alarmtaste, Verknüpfung mit BMA (Feueralarm → ELA wegschalten, Amokalarm → Alarmsignal), Inbetriebnahme, Einmessung (Spektrum-Terz-Analyzer, STI-Messung), Nutzereinweisung und Betriebshandbuch nach VDE 0833-4.

Daten-/Netzwerkleitungen (02.03): 6.000 m Datenkabel Cat.7A S/FTP (Innenbereich, Brandklasse Cca s1 d1 a1 außerhalb Fluchtwege), 320 m LWL-Universalkabel 12 Fasern Singlemode OS2, 110 m J-H(St)H 20x2x0,8 mm, 30 HDMI-Multimediakabel (5/10/15 m) und Kabelbezeichnungsschilder.

Netzwerkschränke (02.04): 1 Netzwerk-Server-Schrank 800x2000x1000 mm (42 HE, RAL 7035), 3 Rangierkanal-Sets, 3 Potentialausgleich, 160 Moduljack RJ45 Cat.6a, 60 Modulträger 2-fach Cat.6a, 7 19"-Modulträger 1 HE unbestückt, 2 Wandgehäuse 16-fach Cat.6A, 3 Spleißablagen 1 HE 12-fach (LC-Duplex), Patchkabel Cat.6A (0,5–3,0 m) und Lüftereinsätze. LWL-Spleißverbindungen mit max. 0,10 dB Dämpfung.

Messungen (02.05): 24 OTDR-Messungen Singlemode (850 nm, Spleißdämpfung ≤0,1 dB, Stecker ≤0,5 dB) und 120 Messungen Cat.7 Klasse EA (1–500 MHz, vollständige Protokollierung).

Einbruchmeldeanlage (02.06, Systemvorgabe Telenot – Alternativen nicht zugelassen): Zentrale (Multifunktionale Plattform, 2 Scharfschaltbereiche, 256 BUS-Teilnehmer), 2 Akkus 12 V/17 Ah VdS, 10 IR-Vorhangmelder BUS-1 (comstar pro B25), 10 IR-Raummelder BUS-1 (B15), 1 IR/MW-Deckenmelder histar D360 BUS, 2 Verteiler VT2 (16/32-polig), 2 akustische Signalgeber EN54-3, 2 HF-Leser cryplock mit Zubehör, Tür-/Riegel-/Magnetkontakte, Sperrelemente, Blitzstrom-Ableiter Type 1 und Überspannungsschutz Type 3. Inklusive Inbetriebnahme, Einweisung, Anbindung an Bestands-EMA Haus 3 (systemgleich) und Wartungsvertrag 48 Monate (1x jährlich).

Sprechanlage (02.07): 1 Türstation Edelstahl 2-Tasten (Unterputz), Netzgeräte/Steuerelektronik, TK-Schnittstelle, 2 Bus-Türsprechstellen Standard, 1 Tischzubehör, Inbetriebnahme/Konfiguration.

Sonstige Leistungen, Koordination und Dokumentation (Pos. 03)

Inbetriebnahme und Einweisung: Mit Nutzer gemeinsame Inbetriebnahme aller Anlagen, Einweisung der Nutzer.

Dokumentation: Patch-Dokumentation/Kabelliste (Vorlage wird gestellt), Dokumentation 2-fach Papier + CD (dwg, pdf), Revisionsunterlagen 2x Papier + 1x digital (USB-Stick), 1 Prüfexemplar für AG/Bauüberwacher. Übergabe 14 Tage vor Abnahme.

Wartung und Folgeverträge: Wartungsverträge für Sicherheitsbeleuchtung (48 Monate), BMA (48 Monate) und EMA (48 Monate, 1x jährlich), jeweils nach AMEV-Vertragsmuster.

Koordination und Schutzmaßnahmen: Koordination mit Trockenbaufirma, maschinelle Beschriftung, Montagehilfe/Arbeitsgerüst (3,5–8,5 m für Musikraum/Turnhalle), PE-Folie/Vliestuch-Abdeckung zum Schutz angrenzender Bauteile.

Stundenlohnarbeiten: Meister, Obermonteur, Facharbeiter und Helfer – schriftliche Beantragung vor Ausführung, Unterschrift spätestens 1 Woche nach Ausführung. Für Mehrleistungen sind Nachtragsangebote vor Ausführung schriftlich einzureichen und die schriftliche Beauftragung abzuwarten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung (zwingende technische Anforderungen)

Brandmeldeanlage: Planung, Errichtung und Inbetriebnahme nur durch eine nach DIN 14675 zertifizierte Fachfirma. Das Zertifikat ist mit dem Angebot vorzulegen.Sicherheitsbeleuchtung: Der Hersteller/Anbieter des Zentralbatteriesystems muss einen Qualitätsstandard nach DIN EN ISO 9001 nachweisen.Kabelhersteller (Daten-/LWL-Verkabelung): Nachweis ISO 9001 und ISO 14001.Einbruchmeldeanlage: Systemvorgabe Telenot Electronic GmbH zwingend, Alternativfabrikate sind nicht zugelassen.ELA/Sprachalarmzentrale: EN54-Konformität.Einhaltung aller einschlägigen Normen: VDE 0100, 0108, 0190, DIN 18015, MLAR, EN 54, DIN 14675, DIN VDE 0833 (Teile 3 und 4), EN 50171, EN 1838, ISO/IEC 11801, EN 50173-1, IEC 61156-5/7, DIN VDE 0833-3, DIN EN 50131.

Allgemeine Eignung (aus Vergabeunterlagen Formular 216/211)

Referenzprojekte

Keine Referenzprojekte in den vorliegenden Unterlagen gefordert

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 69%4–10 · 29%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Pflichtformulare und Erklärungen
Leistungsverzeichnis und Preisangaben
Fachliche Nachweise und Zertifikate
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Dokumentation und Abnahme
Abfall und Nachweise (Formular 241)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landkreis Teltow-Fläming
Anschrift
14943 Luckenwalde
Ort
14943 Luckenwalde
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.teltow-flaeming.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
14943 Luckenwalde
Brandenburg

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