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Grundinstandsetzung Wehr Geesthacht - Kampfmittel- und Baugrunderkundung Verladestelle / Montageplatz

Wasserstraßen-Neubauamt Hannover21502 Geesthacht, Schleswig-HolsteinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung des Wasserstraßen-Neubauamts Hannover für vorbereitende Arbeiten zur Grundinstandsetzung des Wehrs Geesthacht an der Elbe.

Worum es geht: Auf einer Schleuseninsel und im angrenzenden Gewässer sollen Kampfmittel erkundet und ggf. geräumt sowie Baugrunduntersuchungen durchgeführt werden. Außerdem wird eine Lagerfläche für Teile einer späteren Behelfsbrücke hergerichtet.

Was zu tun ist:

Baustelle einrichten, vermessen und Beweissicherung durchführenLand- und Wasserbohrungen sowie Drucksondierungen für die Baugrunderkundung niederbringenFlächen- und Tiefensondierungen sowie Taucher-Untersuchungen zur Kampfmittelerkundung durchführen, Verdachtspunkte räumenEine Grundwassermessstelle herstellen und Wasserproben analysieren lassenLagerfläche für Behelfsbrückenteile mit Verlademöglichkeit auf eine schwimmende Einheit herrichten

Angebot ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz der Bundesverkehrsverwaltung (Bekanntmachungs-ID: CXWSYYBDY6GCKSNG) bis 10.11.2026, 10:00 Uhr. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung15. Okt. 2026
Ortsbesichtigung20. Okt. – 29. Okt. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Angebotsöffnung10. Nov. 2026
Bindefrist10. Nov. – 10. Dez. 2026
Zuschlag10. Dez. 2026
AusführungsfristDatum offenFertigstellung 6 Monate ab Auftragsvergabe (genauer Beginn hängt vom Zuschlag ab).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem niedrigsten Preis; Zuschlagskriterium laut Bekanntmachung Buchstabe r) ist 'Niedrigster Preis'.

KI-Hinweis: Bekanntmachung nennt 'Niedrigster Preis' als einziges Zuschlagskriterium; die Angebotsaufforderung enthält keine weiteren Zuschlagskriterien und kein Formblatt 227 mit Gewichtungen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung, Vermessung und Dokumentation

Einrichten und späteres Räumen der Baustelle, Verkehrssicherung (ca. 1,5 km Zuwegung zur Landspitze), Vorschachtung/Handschachtung, Bauzaun.

Technische Bearbeitung: SiGe-Plan (Fachbeitrag in PDF, Version A-1), Bauzeitenplan (digital + 2-fach Papier), Bestandsdokumentation, Beweissicherung der Verkehrsflächen (Erstbegehung mind. 3 Werktage vor Baubeginn), Bestandszeichnungen (vektoriell, farbig), Spartenklärung, Abstimmung mit Versorgungsunternehmen, Schachtgenehmigung.

Vermessung: Netzverdichtung, Absteckung und Endvermessung der Ansatzpunkte (40 Stück), Koordinatenverzeichnisse (xls/pdf/dgn), Messprotokolle, Bestandsplan mit eingemessenen Bohr- und Sondierpunkten sowie GWM (analog 2-fach, digital *.dgn und *.pdf).

Baugrunderkundung – Bohrungen, Drucksondierungen, Grundwassermessstelle

Rammkernbohrungen landseitig (BKF): 3 Bohrungen à 20 m unter Geländeoberkante (GOK).

Rammkernbohrungen wasserseitig (WBKF): 10 Bohrungen à 12 m unter Gewässersohle, inkl. Vorverrohrung.

Kleinbohrungen landseitig (KRB): 15 Bohrungen à 3 m unter GOK und 1 Bohrung à 6 m unter GOK.

Drucksondierungen landseitig (CPT): 4 Sondierungen à 20 m.

Drucksondierungen wasserseitig (WCPT): 4 Sondierungen à 20 m, inkl. Vorverrohrung.

Probennahme: Bodenproben land- und wasserseitig nach DIN EN ISO 22475-1, Schichtenverzeichnisse und Verfüllprotokolle (2-fach), Transport zum BAW-Labor Hamburg (ca. 75 km), Probentransport im klimatisierten Container; Zwischenlagerung max. 12 Monate (genehmigungspflichtig).

Stationäre Grundwassermessstelle (BKF/GWM): 1 Bohrung bis 20 m, Ausbau mit Filterrohr 4 m und Aufsatzrohr 7 m, Funktionsprobe mit Protokoll, Wasserprobennahme und Analytik durch akkreditiertes Labor.

Hindernisbeseitigung: ca. 10 h für 10 m².

Kampfmittelerkundung und -räumung – an Land

Vorarbeiten: Anzeigen nach § 14 SprengG, DGUV-R 113-003, Abstimmung mit Behörden, Bereitstellungslager für Kampfmittel, Arbeitsausfall Wasser (10 h).

Flächensondierung: passive Magnetik ca. 2.600–2.640 m², TDEM (Time-Domain-Elektromagnetik) ca. 7.800–7.831 m².

Tiefensondierung: Vertikalgradiometer für 2 Bohrungen (KB 14/2026, KB 15/2026) bis 4 m unter GOK; Bohrlochsondierung 8 m.

Bodeneingreifende Räumung: manuelles Freilegen von 140 Störpunkten, maschinelles Räumen 75 m³ bis 1,25 m Tiefe, 20 m³ bis 3,50 m Tiefe (mit Verbau).

Baubegleitende Kampfmittelräumung: 1 Einweisung, 3 Anfahrten, 100 h Verrechnungssatz.

Fundbergung und Entsorgung: Aufnahme von Störkörpern/Kampfmitteln verschiedener Fundklassen (A–F, H) bis 100 kg, Schrottaufnahme ca. 500 kg, Sicherung/Bewachung. Abgabepflichtige Kampfmittel an KBD Schleswig-Holstein (Abgabeprotokoll). Abschlussbericht KMR (BFR KMR TS A-9.4.10).

Kampfmittelerkundung und -räumung – im Wasser

Tauchtrupp: 2 Anfahrten, vollflächige sedimenteingreifende Kampfmittelräumung 10 Tage (Tagessatz, max. 10 h/AT), Splitterschutz einrichten und vorhalten (je 25 m, 3 Wochen).

Anforderungen Personal: mind. 2 Taucher mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, 1 Signalmann, 1 Taucherhelfer; Verantwortliche Person nach § 19 SprengG.

Geräte: Motorboot (Aluminium/Holz, mind. 110 kW/150 PS, 2 Anker, Befeuerung, Funkgerät, Rettungsmittel), Sicherungsfahrzeug mit mind. 3 Personen gemäß Schiffsattest; Ponton mit geprüftem Stabilitätsnachweis und ZSUK-Bescheinigung.

Lager- und Vormontagefläche für Behelfsbrücke

Standort: Schleuseninsel nordöstlich der Wehranlage Geesthacht (Elbinsel, östlichstes Dreieck), mit Zuwegung (ca. 1,5 km) und alternativer Zuwegung östlich parallel zur B 404.

Leistung: Herrichten der Fläche inkl. Bewuchsräumen und Vorschachtung, sodass Behelfsbrückenteile gelagert und auf eine schwimmende Einheit verladen werden können.

Probennahme und Analytik Wasser

Wasserproben durch Fachpersonal mit Kompetenznachweis, Analytik durch akkreditiertes Labor, Prüfbericht (2 Stück) als Gesamtbericht. Ergebnisbericht und Tabelle zur Wasseranalyse.

Datenlieferung und Dokumentation

Richtlinie Datenlieferung (Ri-DaLi, Stand 04/2025) ist zu beachten.

Zeichnungen/Schnitte: CAD als MicroStation-DGN (V10.17.x ff. / CONNECT Edition 2023 ff.) mit WSV-Schriftfeld (Anlage 3); zusätzlich PDF/A-1; Zeichnerische Darstellung Vertikalschnitte 245 m.

Office: docx, xlsx, pptx, mpp (Microsoft Office 2016 ff.).

Bohrdaten: Sondierergebnisse ASCII (BAW-Format) plus Ausgabeplot, Koordinatenverzeichnisse, Messprotokolle, Aufnahmepunktbeschreibungen.

Fotodokumentation: JPG mind. 300 dpi und 4 Mio. Pixel mit korrekten EXIF-Daten; Dateinamen YYYY-MM-DD_Projekt_Motiv_Nr.

Berichte: Feldbericht, Ergebnisbericht, Probentabelle (Baugrund), Abschlussbericht GWM (DVGW W 121), Anomaliekarten, Messkurven je Bohrloch, Freigabeplan, Störpunktliste, Abschlussbericht KMR.

Übergabe: je Auftrag analog (1-fach, farbig, Ordner) und digital (pdf, dxf/dgn, ASCII-Protokolle, CD/DVD); Übergabe Fotos/Beweissicherung umgehend; Berichte spätestens 14 Tage nach Beendigung der jeweiligen Erkundung; Geophysik-Auswertung 7 Werktage nach Ausführung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage

Angaben zu Registereintragungen (z. B. Handelsregister) – Eigenerklärung nach Formblatt 133/333a-B.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen – Eigenerklärung nach Formblatt 133/333a-B. Ein konkreter Mindestbetrag ist in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Referenzen und Personal

Referenzen: mindestens 3 Referenzen zu Kampfmittel- und Baugrunderkundung aus den letzten 5 Jahren, davon mindestens 1 Referenz Baugrunderkundung im Wasser und mindestens 1 Referenz Kampfmittelerkundung. Eigenerklärung Formblatt 133/333a-B.

Angaben zu Arbeitskräften: Eigenerklärung Formblatt 133/333a-B.

Zusätzliche Fachkunde (Dritterklärung Formblatt 133/333a-B):

1. Fortbildungs-/Qualifikationsnachweis 'Fachkraft nach DIN CEN ISO/TS 24283-1' (Bohrgeräteführer, Gültigkeit 7 Jahre).

2. Erlaubnis nach § 7 SprengG.

3. Befähigungsscheine nach § 20 SprengG für den Räumstellenleiter sowie für die vor Ort vorgesehenen Feuerwerker bzw. Taucher.

Sonstige Eignungsnachweise (Formblatt 133/333a-B)

Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 6a (2) Nr. 5 und 6 VOB/A)Zwingende und fakultative Ausschlussgründe (§ 6a (2) Nr. 7 VOB/A)Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen (§ 6a (2) Nr. 8 VOB/A)Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft (§ 6a (2) Nr. 9 VOB/A)

Zusätzlich: Erklärung zur IT-Sicherheit (ERF WEITERE).

Geräte- und Personennachweise (Baustelle/Wasser)

Stabilitätsnachweis und ZSUK-Bescheinigung für PontonsSchiffsatteste, Schiffsführer und Besatzung mit Qualifikationsnachweisen; Gerätekonzept zur GenehmigungMesstechnik synchronisiert und geeichtAkkreditiertes Labor für WasseranalytikVerantwortliche Person nach § 19 SprengGTauchtrupp mind. 2 Taucher mit Befähigungsschein § 20 SprengG, 1 Signalmann, 1 TaucherhelferBaumaschinen gemäß DGUV-I 201-027Einhaltung DGUV-Vorschrift 40 (Taucherarbeiten)
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Kampfmittel- und Baugrunderkundung

mindestens 1 Referenz Baugrunderkundung im Wasser und mindestens 1 Referenz Kampfmittelerkundung; Eigenerklärung mit dem Angebot (Formblatt 133/333a-B)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 66%4–10 · 32%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Angebotsabgabe – Frist & Form
Eignung – Präqualifikation und Eigenerklärungen
Fachliche Qualifikationen – Kampfmittel und Bohrungen
Referenzen
Geräte und Nachweise (Baustelle/Wasser)
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Datenschutz und Form
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserstraßen-Neubauamt Hannover
Ort
21502 Geesthacht, Schleswig-Holstein
Kategorie
Schleswig-Holstein
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
21502 Geesthacht
Schleswig-Holstein

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