Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Mayen schreibt im Rahmen eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6 nach HOAI) sowie ergänzende Bauphysik-Leistungen (Leistungsphasen 1–7) für den mehrgeschossigen Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa, Frischküche und zusätzlichen Klassenräumen an der Grundschule St. Veit aus.
Das Gebäude soll in Holzrahmen- bzw. Vollholzbauweise errichtet werden und unmittelbar an den bestehenden Schulbau anschließen. Im Erdgeschoss sind eine Einfeldsporthalle und eine Mensa (stützenarm) geplant, im 1. OG ein Gymnastikraum, im 2. OG/Staffelgeschoss Klassenräume. Die Dachflächen erhalten eine Flachdachkonstruktion mit Dachbegrünung und Photovoltaikanlage.
Dies ist Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) – es sind ausschließlich Eignungsunterlagen einzureichen, kein Honorarangebot. Die Frist für die Teilnahmeanträge ist der 09.09.2026, 10:30 Uhr (MESZ). Einzureichen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform subreport.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- A.1 – Auswahlreferenzen / vergleichbare Erfahrung300%
Wertung von höchstens drei eingereichten Unternehmensreferenzen; dieselbe Referenz darf mehrere Unterkriterien erfüllen, sofern jeweils unterschiedliche Merkmale bewertet werden.
- A.2 – Projektbezogene Kapazität und Schlüsselpersonen200%
Dokumentarische Bewertung der für den Auftrag verbindlich verfügbaren personellen Mittel.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6 nach HOAI)
Erbringung aller Leistungsphasen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI:
Besondere Anforderungen:
Zusätzliche Einwirkungen zu berücksichtigen:
Bauphysik (Leistungsphasen 1–7 nach HOAI, Anlage 1 Nr. 1.2)
Erbringung aller Leistungsphasen der Bauphysik:
Integration: Enger und kontinuierlicher Abstimmungsprozess zwischen Tragwerksplanung und Bauphysik während sämtlicher Planungsphasen; Integration energetischer und schallschutztechnischer Anforderungen in die Tragkonstruktion.
Querschnittsaufgaben für alle Leistungsbereiche
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenMindestkriterien (K.O.-Kriterien) – zwingend zu erfüllen
| Kriterium | Anforderung |
|---|---|
| Ausschlussgründe | Keine Ausschlussgründe nach §§ 123–126 GWB; Vorlage Formblatt 124; Eigenerklärung gem. Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Russlandverordnung); LTTG-Mustererklärung; oder alternativ Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) |
| M.1 Berufliche Befähigung | Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in bzw. Beratende/r Ingenieur/in oder gleichwertige Qualifikation; Benennung der für die Leistung verantwortlichen Berufsangehörigen |
| M.2 Berufshaftpflicht | Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit mind. 1,5 Mio. EUR Personenschäden und 1,0 Mio. EUR sonstige Schäden; oder verbindliche Versicherererklärung |
| M.3 Pflicht-Referenz | Mindestens eine vergleichbare Referenz der Tragwerksplanung im Hochbau innerhalb des Referenzzeitraums |
| M.4 Qualifizierte Bauphysik | Eigenerklärung, dass fachlich qualifizierte Personen für Wärmeschutz/Energiebilanzierung sowie Bauakustik/Schallschutz verfügbar sind; bei Unterauftrag/Eignungsleihe: Verpflichtungserklärung |
Auswahlkriterien (für Rangfolgenbildung, max. 500 Punkte)
A.1 – Auswahlreferenzen / vergleichbare Erfahrung (max. 300 Punkte, 60 %):
Bis zu 3 Unternehmensreferenzen (Anlage R1), die mehrere der folgenden Merkmale abdecken können:
A.2 – Projektbezogene Kapazität und Schlüsselpersonen (max. 200 Punkte, 40 %):
Tiebreaker bei Punktgleichstand:
1. Höhere Punktzahl bei A.1.3 (Mehrgeschossiger Holzbau / große Spannweiten)
2. Höhere Punktzahl bei A.1.1 (Vergleichbare Tragwerksplanung)
3. Höhere Punktzahl bei A.2.1 (Projektbezogene Personalkapazität)
4. Losentscheid
Verfahrensrahmen
Vergleichbare Referenz der Tragwerksplanung im Hochbau (Pflicht-Kriterium M.3)
Vergleichbarkeit richtet sich nach Planungsanforderungen und Leistungsumfang (identische Nutzungsart nicht erforderlich); Nachweis über Anlage R1 mit Angaben zu Nutzungsbereichen, LPH-Abdeckung (2–4, 5, 6), Tragwerksart, Spannweiten, Holzbau-Angaben
Persönliche Referenzen der vorgesehenen Projektleitung (A.2.2)
A.2.2-1: mind. 2 Referenzen mit persönlicher Leitungsfunktion; A.2.2-2: mind. 1 Referenz mit Holz-/Holzhybridbau; A.2.2-3: mind. 1 Referenz mit persönlicher Bearbeitung LPH 3–5; A.2.2-4: mind. 1 Referenz mit Schnittstellenko Objektplanung + mind. 1 weiterem Fachbereich. Nachweis über Anlage R2.