Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Bundesbauabteilung Hamburg) vergibt Bauleistungen für die Erneuerung der Wärmeversorgung und Gebäudeautomation auf dem Marinestützpunkt Reiherdamm in Hamburg-Steinwerder.
Was ist zu tun?
Wichtig zu wissen
Rahmenbedingungen
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Leistung und Einordnung
Gegenstand: Herstellen einer Nahwärmetrasse auf der Bundeswehr-Liegenschaft Marinestützpunktkompanie Reiherdamm, Reiherdamm 10, 20457 Hamburg (Vergabe-Nr. 26 E 0339, Maßnahme 4135 P 2601).
Einordnung: Bauleistung im Sinne VOB/A; Vergabe in einem Los (keine Los-Teilung). Nebenangebote sind zugelassen – ausgenommen reine Preisnachlässe mit Bedingungen.
Bezug zum Gesamtprojekt: Die Trasse ist Teil der Erneuerung der Wärmeversorgung und Gebäudeautomation. Es entstehen eine neue Wärmeerzeugungsanlage mit sechs Großwärmepumpen in einem neuen Technikgebäude sowie ein Eisspeicher vor dem Unterkunftsgebäude. Der hier ausgeschriebene erste Bauabschnitt umfasst die Nahwärmetrassen zwischen der WEA und den Bestandsgebäuden sowie zwischen WEA und Eisspeicher.
Rohrleitungsbau – Pos. 1
Verlegung von Verbundmantelrohren (KMR) für Erdverlegung nach DIN EN 253 (Stahl/Kunststoff):
Form- und Verbindungsstücke: Abschlussmuffen, Bögen (45–90°) und Endkappen in unterschiedlichen Größen.
Zubehör: Dehnungspolster für die verschiedenen Durchmesser sowie Hilfsauflager Hartschaumbalken (70 Stück).
Druckproben: Die Druckproben sind zweimal durchzuführen, weil der Trassenabschnitt frühzeitig verschlossen wird und Hoch- sowie Tiefbau parallel laufen.
Sonstige Arbeiten – Pos. 2
Zusätzliche Druck-Dichtheitsprüfungen für Trinkwasser-Rohrleitungen in unterschiedlichen Durchmessern (jeweils 4 Stück).
Trassenwarnband: 300 m, Verlegung 30–40 cm über dem Rohrscheitel.
Baustelleneinrichtungsplan: einmalige Erstellung.
Baustelleneinrichtung: Vorhalten und späterer Rückbau über einen Zeitraum von 4 Monaten.
Bauausführung – Gräben, Termine, Arbeitszeiten
Grabenarbeiten: Die Rohrleitungen werden in bauseits erstellten Gräben mit Verbau und Aussteifung verlegt. Grabentiefe 1,25–1,75 m.
Ausführungszeitraum: KW 51/2026 (Beginn am letzten Werktag) bis KW 15/2027 (Vollendung abnahmereif am letzten Werktag).
Regelarbeitszeiten: Montag bis Freitag, 07:00–18:00 Uhr. Abweichende Zeiten nur nach Zustimmung des Auftraggebers und mit 2-Tage-Vorankündigung.
Baustelleneinrichtungsplan: innerhalb von 4 Wochen nach Auftragserteilung in einfacher Papierausfertigung vorzulegen.
Sicherheits- und Zugangsregeln militärische Liegenschaft
Mitarbeiteranmeldung: Vor Beginn sind alle Mitarbeiter (auch von Nachunternehmern und Lieferanten) beim Kasernenkommandanten anzumelden. Anzugeben sind Zuname, Vorname, Geburtsdatum, Wohnsitz und Personalausweisnummer sowie Anschrift/Telefon des Unternehmens und eine Bescheinigung über die Auftragserteilung.
Zutrittsverfahren: Tägliches Passwechselverfahren an der Wache; Personalausweis, Pass oder Führerschein sind mitzuführen. Bei einer geplanten Tätigkeit von mehr als 3 Monaten sind Sonderausweise über die Ausweisstelle der nutzenden Verwaltung zu beantragen.
Belehrung: Mitarbeiter müssen vor Zutritt durch das Bundeswehrdienstleistungszentrum belehrt werden.
Sonstiges: Fotografierverbot auf dem Gelände (Genehmigungspflicht); bei Baumaßnahmen in genutzten Hallen tägliche An- und Wiederabmeldung beim Hallenmeister. Kein Anspruch auf gesonderte Vergütung bei Wartezeiten oder Zutrittsverweigerungen.
Abfallwirtschaft und Entsorgung
Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle sind zu vermeiden, zu verwerten und – soweit unvermeidbar – ordnungsgemäß zu beseitigen. Der Auftragnehmer ist Abfallerzeuger und -besitzer und hat die Pflichten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) sowie der Nachweisverordnung (NachwV) zu beachten. Abfälle sind getrennt zu erfassen und zu halten.
Weicht der Bieter von der in der Leistungsbeschreibung vorgesehenen Lösung für Verwertung/Beseitigung ab, muss er mit dem Angebot nachweisen, dass die vorgesehene Anlage berechtigt ist, der Betreiber die Abnahme bestätigt, ggf. eine Andienungspflicht erfüllt ist und die Kosten korrekt zugeordnet sind.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Teilnahmebedingungen (VOB/A EU)
Sprache: Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Nicht-deutsche Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Form: Es sind die vorgeschriebenen Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Preise in Euro mit maximal 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer (USt. separat am Schluss).
Fristen: Das Angebot muss bis zum Ablauf der Angebotsfrist eingereicht werden.
Nebenangebote: Nur unbedingte Preisnachlässe als Vomhundertsatz werden gewertet. Nebenangebote müssen die Mindestanforderungen erfüllen und die Leistung eindeutig beschreiben; ggf. nach Mengen und Preisen aufschlüsseln.
Bietergemeinschaft: Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Erklärung, Bevollmächtigter, gesamtschuldnerische Haftung). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
Präqualifikation: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. ist als vorgezogener Eignungsnachweis möglich. Ohne Präqualifikation ist die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) mit dem Angebot vorzulegen.
Fachliche Eignung und Referenzen
Es sind Referenznachweise gemäß den Angaben im Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (124) vorzulegen – auf Verlangen der Vergabestelle. Art, Umfang, Zeitraum und Anzahl der geforderten Referenzen sind in den vorliegenden Auszügen nicht im Detail spezifiziert.
Zusätzlich werden auf Verlangen Produktdatenblätter benannter Fabrikate sowie die Urkalkulation gefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungsleihe: Kapazitäten anderer Unternehmen sind im Formblatt 235 zu benennen. Bei wirtschaftlichen/finanziellen Kriterien ist eine gemeinsame Haftungserklärung erforderlich; die Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) ist auf Verlangen vorzulegen.
Insolvenz: Es darf kein Insolvenzverfahren vorliegen; ggf. ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorzulegen.
Personal und gewerberechtliche Voraussetzungen
Personal: Auf Verlangen ist eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre vorzulegen, gegliedert nach Lohngruppen, einschließlich Leitungspersonal.
Gewerberecht: Auf Verlangen sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- bzw. IHK-Eintragung vorzulegen.
Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Nachweise
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
Sicherheits- und sanktionsbezogene Erklärungen
EU-Sanktionen: Eigenerklärung zur EU-Verordnung 2022/576 (Russland-Sanktionen) ist mit dem Angebot abzugeben.
Staatenliste: Eigenerklärung/Bestätigung gemäß der dem LV beigefügten Staatenliste – sie regelt, welche Nationalitäten auf der militärischen Liegenschaft keinen Zugang erhalten. Grundlage: Sicherheitsüberprüfungsgesetz (§ 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG).
Sicherheitsauskunft: Auf Verlangen ist die Sicherheitsauskunft/Verpflichtungserklärung (Formblatt 126) für Nachunternehmer bzw. Unterauftragnehmer vorzulegen.
Wertung und Zuschlag
Zuschlagskriterium: Preis.
Nachforderung: Die Nachforderung fehlender Unterlagen ist zugelassen. Im Falle der Engere-Wahl sind die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen.
Bindefrist: 30 Tage ab Angebotsabgabe (bis 11.11.2026).
Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (Art, Umfang und Zeitraum sind in den vorliegenden Unterlagen nicht im Detail spezifiziert)
Vorlage nur auf Verlangen der Vergabestelle (Position 2.2 des Verzeichnisses 216).