Heu-FWGH: Rüttelboden
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Gemeinde Heuchelheim an der Lahn baut ein neues Feuerwehrgerätehaus. Dafür soll ein keramischer Rüttelboden (ein besonders robuster Industrie-Bodenbelag aus dicken Feinsteinzeug-Platten) in der Fahrzeughalle, der Waschhalle und angrenzenden Lagerflächen verlegt werden – also genau dort, wo schwere Feuerwehrfahrzeuge fahren.
Was ist zu tun?
Der Auftragnehmer übernimmt alle vorbereitenden Arbeiten (Bodenplatte reinigen, Dichtheit prüfen, Türen und Tore schützen, Stahlwinkel als Bodenabschluss einbauen), verlegt die Rüttelklinker mit Wärmedämmung, Entwässerungsrinnen, Fugen, Markierungsstreifen und Hohlkehlsockel und übernimmt am Ende die Endbeschichtung (Zementschleierentferner).
Wie läuft die Vergabe?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Niedrigster Angebotspreis (Wertungssumme aus den nachgerechneten Angebotssummen). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt den Zuschlag.
Niedrigster Angebotspreis; maßgeblich ist die Wertungssumme aus den nachgerechneten Angebotssummen (u. a. Nachlässe, Erstattungsbetrag Lohngleitklausel, Instandhaltungsangebote). Werkstätten für Behinderte erhalten bei der Berechnung der Wertungssumme einen Bonus von 15 Prozent.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVorbereitende Maßnahmen
Reinigen der Bodenplatte über ca. 1.100 m².
Zerstörungsfreie Dichtheitsprüfung der vorhandenen Bodenabdichtung.
Schutz eingebauter Türen und Tore während der Arbeiten.
Stahlwinkel als Bodenabschluss einbauen – Edelstahl in verschiedenen Profilen (u.a. 100/85/6, 100/200/6, 50/50/6, 80/80/8), ca. 100 m gesamt.
Baustelleneinrichtung pauschal (Lager, Arbeitsplätze, Hebeanlagen, Verkehrssicherung, Beleuchtung, Abfallbeseitigung).
Rüttelklinker – Belag und Aufbau
Schutzlage aus Schutzvlies 300 g/m² auf ca. 1.100 m².
Feinsteinzeugplatten im Rüttelverfahren (Dickbett mit maschinellem Rüttelvorgang) in verschiedenen Rutschfestigkeits- und Beanspruchungsklassen:
Läufer-/Randstreifen aus R11/R12/R12;V6-Platten – ca. 310 m.
Beanspruchungsklasse III, Mindestbruchlast 3.000 N.
Aufbauhöhe gesamt ca. 8,5 cm, einschließlich 65 mm Zementestrich-Bettung, Elastomerbitumenbahn (PYE G200 S5), Stahlbetonbodenplatte mit Betonkernaktivierung (teilweise im Gefälle), PE-Folie, 100 mm Wärmedämmung, 50 mm Sauberkeitsschicht aus Magerbeton.
Wärmedämmung und Trägerplatten
In Teilbereichen (z.B. Lagerfläche 35 m²) zusätzlich:
Entwässerung und Bodenabläufe
Industrieboden-Stahlankerplatten Edelstahl, H = 8 cm – ca. 96 m.
Flächenentwässerungsrinne aus Polymerbeton, Klasse F 900, DN 125, Gusseisen-Stegrost, Gefälle 1,5 % – ca. 45 m.
Entwässerungsrinne Polymerbeton, Klasse F 900 – ca. 4,5 m.
Bodenabläufe einarbeiten – ca. 110 m; Anarbeiten an Einbauten – ca. 110 m; Rinnen verfüllen – je 1 Stück.
Notentwässerung über Speier (30/10 cm und 50/10 cm).
Fugen, Sockel und Markierungen
Hohlkehlsockel Edelstahl, h = 100 mm – ca. 290 m.
Markierungsstreifen hellgrau – ca. 205 m (z.B. Stellplatz- und Wegekennzeichnung).
Markierungsstreifen gelb/schwarz – ca. 15 m (Sicherheitsmarkierungen).
Dauerelastische Fuge – ca. 90 m.
Dehnungs-Randstreifen PS SE – ca. 290 m.
Dehnungsprofil schwerlastgeeignet – ca. 290 m.
Abschlussarbeiten
Zementschleierentferner auf ca. 1.055 m²; Leistungserbringung 7 Kalendertage nach Abruf durch die Bauleitung.
Stundensätze als Reservepositionen (je 20 h): Meister, Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer – für nicht im LV erfasste Arbeiten.
Reinigung und Räumung der Baustelle.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Präqualifikation
Bieter können ihre Eignung wahlweise nachweisen durch:
Bei Einsatz anderer Unternehmen (Unteraufträge/Eignungsleihe) sind deren PQ-Nummer bzw. entsprechende Eigenerklärungen ebenfalls vorzulegen. Im Falle der Eignungsleihe bei finanzieller/wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist eine gemeinsame Haftung zu erklären (VHB 236).
Sozialkassen-Nachweis und Tariftreue
Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse (nicht älter als 3 Monate) zur ordnungsgemäßen Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen – auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen. Alternativ Eigenerklärung bei Nichtansässigkeit im Inland.
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG) ist zwingend mit dem Angebot einzureichen und wird Vertragsbestandteil. Nachunternehmen und Verleihunternehmen sind entsprechend zu verpflichten.
Russland-Sanktionen und sonstige Erklärungen
Russland-Erklärung (RUS) ist zwingend einzureichen.
Spezifische Referenzen und Wertung
Konkrete Mindestanforderungen an Referenzen (z.B. Anzahl, Zeitraum, Mindestauftragswert) sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht beziffert. Auf Verlangen sind Referenznachweise gemäß Formblatt 124 sowie eine Erklärung zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre (gegliedert nach Lohngruppen), eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG und ggf. Produktdatenblätter nachzureichen.
Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (günstigster Preis); Eignungsauswahl nach Standard-zum-Durchschnitt.
Sprache, Form und Kalkulationsregeln
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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