Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Verbandsgemeinde Loreley schreibt die Montage einer hinterlüfteten Fassade an der Marksburgschule in Braubach (2. und 3. Bauabschnitt) im Rahmen einer Schulsanierung öffentlich aus. Auf einer Fläche von rund 528 m² werden an zwei Gebäudeteilen (Erweiterung I, dreigeschossig, und Erweiterung II, eingeschossig) Unterkonstruktion, Wärmedämmung (Mineralwolle 140 mm, Perimeterdämmung XPS) und Faserzement-Fassadenplatten montiert. Dazu kommen Baustelleneinrichtung, Vermessung, Werk- und Detailplanung mit statischem Nachweis, Blech- und Profilarbeiten sowie eine vollständige Dokumentation. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren nach VOB/A; Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform subreport.de einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Auftrag wird an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Vorbereitung
Aufbau der Baustelleneinrichtung mit Geräten, Büros, Containern und allen erforderlichen Genehmigungen (z. B. Parkverbot, Straßensperrung).
Andienung der Baustelle über 10–40 m zwischen Straße und Baufeld; das Baustellen-WC wird bauseits gestellt.
Setzen von 75 Dauergerüstankern, da die Fassade bauseits eingerüstet wird.
Abstimmung der Baustelleneinrichtung mindestens 2 Wochen vor Ausführungsbeginn mit der Bauüberwachung.
Planung, Vermessung und Dokumentation
Vermessung der Gebäudeaußenflächen mit verbindlichen Höhen- und Lotrissen sowie Aufmaß der Fassade; Übergabe an die Bauüberwachung.
Konstruktive und statische Bearbeitung mit Montage-, Werkstatt- und Detailplänen, Fugen- und Verlegeplan sowie statischem Nachweis. Für Prüfung und Freigabe der Werkplanung sind 2 Wochen einzuplanen.
Vollständige Dokumentation, einmal in Papier (1-fach) und einmal digital (1-fach): Inhaltsverzeichnis, Fachunternehmer-/Errichtererklärung, Fachbauleitererklärung, Prüfzeugnisse und Zulassungen, Übereinstimmungserklärungen, Produktunterlagen, Werkstattzeichnungen mit Berechnungen sowie CD/DVD mit allen Unterlagen.
Gemeinsames Aufmaß mit der Bauüberwachung; Aufmaßpläne prüfbar und von Auftragnehmer und Bauüberwachung unterzeichnet.
Benennung eines geeigneten, deutschsprachigen Fachbauleiters vor Arbeitsbeginn.
Wöchentliche Tagesberichte als Kopie an den Auftraggeber; regelmäßige Baubesprechungen mit einem bevollmächtigten deutschsprachigen Vertreter.
Unterkonstruktion und Wärmedämmung
Dreidimensional justierbare Metall-Unterkonstruktion für die gesamte Fassade.
Thermische Trennelemente auf der gesamten Fläche (528 m²).
Mineralwolle-Wärmedämmung WLG 035, 140 mm, inklusive schräger Dämmung (33 m), Eckausbildung (51 m) und Dehnfugen-Unterkonstruktion (23 m).
Perimeterdämmung XPS, 140 mm, im Sockelbereich (55 m²) sowie Eckausbildung (4 Stück).
Regenfallrohrschellen (8 Stück) und Ausklinkungen an Raffstorekästen (29 Stück).
Fassadenbekleidung und Blecharbeiten
Faserzement-Tafeln 8 mm, nicht brennbar A2-s1,d0, Farbton nach Wahl des Auftraggebers; Befestigung mit System-Nieten, Fest- und Gleitpunkten.
Fugenhinterlegung (162 m), Anschlüsse an aufgehende Fassadenflächen (13 m), Durchdringungen (12 Stück), Fensterbank-Anarbeitungen (18 Stück), Raffstorekasten-Anarbeitungen (7 Stück).
Schräge Fassadenplatten (33 m) und Außenecken-Platten (51 m).
Blechbekleidungen an Stürzen, Laibungen, Eckausbildungen, Innen- und Außenecken, Insektenschutz-Profilen sowie Sockelblech als Spritzschutz (97 m).
Materialanforderungen und Ausführungspflichten
Alle einzubauenden Baustoffe müssen den DIN-Bestimmungen entsprechen; Güteüberwachungsnachweise sind vom Auftragnehmer zu erbringen.
Vor Ausführungsbeginn sind Prüfzeugnisse und bauaufsichtliche Zulassungen unaufgefordert vorzulegen.
Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb; die Koordination mit der Bauleitung ist sicherzustellen.
Samstag gilt als Werktag; Samstagsarbeit wird bei Bedarf vorausgesetzt.
Stundenlohnarbeiten für Bauvorarbeiter (4 h), Facharbeiter (22 h) und Bauwerker (8 h) sind nur nach besonderer Vereinbarung zulässig.
Mit jahreszeitlich üblichen witterungsbedingten Unterbrechungen ist zu rechnen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahren und Zuschlag
Offenes Verfahren nach VOB/A.
Zuschlagskriterium: niedrigster Preis (Preis allein).
Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.
Besonders geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Sprache: Deutsch. Einreichung elektronisch in Textform über die Vergabeplattform subreport.de.
Sicherheitsleistungen: 5 % für Vertragserfüllung und 3 % Einbehalt für Mängelansprüche.
Rechtliche und persönliche Eignung
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK – oder kein Registereintrag erforderlich.
Kein laufendes Insolvenzverfahren; bei Insolvenz rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.
Keine schwere Verfehlung nach § 6e EU VOB/A, die die Zuverlässigkeit in Frage stellt.
In den letzten zwei Jahren keine Verurteilung wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monaten, Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder Geldbuße > 2.500 €.
Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft (inkl. Anteil bei gemeinsam mit anderen ausgeführten Leistungen).
Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), des Finanzamts bzw. Bescheidigung in Steuersachen, Freistellungsbescheidigung nach § 48b EStG sowie qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Montage hinterlüftete Fassade oder vergleichbare Fassadenbauarbeiten) aus den letzten fünf Kalenderjahren, mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, eingesetzten Arbeitskräften, technischen Anforderungen, Baumaßnahmenart, vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer) und Auftraggeberbestätigung.
Ausreichende personelle Kapazitäten für die Ausführung; auf Verlangen Erklärung zur durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten drei Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Bereitschaft zur Benennung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) gemäß Baustellenverordnung.
Die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ist mit dem Angebot einzureichen; bei Präqualifikation genügt die Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben.