Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung und Montage von Holzbau- und Fassadenarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Grundschule An der Schäferwiese in München (81245). Die Leistung umfasst Brettschichtholz-Konstruktionen (BSH-Stützen und -Träger), Brettsperrholz-Elemente (CLT) für Wände, Decken und Treppen, vorgefertigte Außenwandmodule mit Fenstern und Türen, eine Holz-Alu-Pfosten-Riegel-Fassade im Lichthof, hinterlüftete Holz- und Aluminium-Fassadenbekleidungen, Raffstore-Sonnenschutz, Edelstahl-Absturzsicherungen sowie Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse.
Vergabeart: offenes Verfahren nach VOB/A, ein Los. Zuschlag nach Preis (niedrigster Preis). Auftraggeber ist die Landeshauptstadt München, Baureferat. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Die Bauausführung ist für ca. September 2027 bis Februar 2029 geplant.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Ausführungsort
Alle Leistungen werden auf dem Gelände der Grundschule An der Schäferwiese 5, 81245 München, erbracht. Die Arbeiten umfassen das neue Lernhaus, die neue Sporthalle (auf bestehender Einfeld-Sporthalle) und das Kernbauteil (Stahlbeton) inkl. Hausmeisterwohnung 3. OG. Während der Bauzeit ist der Schul- und Kitabetrieb auf dem Gelände zu berücksichtigen; es gelten Immissionsrichtwerte (50 dB(A) tagsüber, 35 dB(A) nachts).
Material- und Qualitätsanforderungen (für alle Bauteile)
Brettschichtholz (BSH) und Brettsperrholz (BSP/CLT) sind aus Fichte/Tanne, technisch getrocknet (max. 12 % Holzfeuchte), europäischer Herkunft (nicht aus Russland), in Industrie- oder Wohnsichtqualität je nach Position herzustellen. Sichtbare Massivholz-Bauteile erhalten eine diffusionsoffene, lösemittel- und weichmacherfreie Holzlasur (max. 80 g/l VOC).
Holzschutz erfolgt grundsätzlich baulich/organisatorisch, nicht chemisch. Für alle Materialien und Produkte sind EG-Konformitätserklärungen sowie Nachweise nach DIN EN zu erbringen. Fenster-, Tür- und Fassadensysteme benötigen RAL-Gütezeichen (RAL-RG 695) oder gleichwertige Nachweise (z. B. Fensterinstitut Rosenheim/ift). Für Holzprodukte sind FSC 100 %, PEFC oder gleichwertige Zertifikate vorzulegen.
Werk- und Montageplanung, Baustellenorganisation
Erstellung von Ausführungszeichnungen, Werk- und Montageplanung inkl. Statik für alle Massivholzbauteile; Transport- und Montagekonzept; Schutzkonzept für Witterungsschutz. Wöchentliche Baustellengespräche, digitale Kommunikation über die ThinkProject-Plattform. Auf der Baustelle sind Abfalltrennung (mineralische Abfälle, Wertstoffe, Problemabfälle, Holz, gemischte Baustellenabfälle), Staubminderungsmaßnahmen und Lärmminderungsmaßnahmen gemäß 32. BImSchV umzusetzen.
Nachhaltigkeit / BNB- und QNG-Zertifizierung
Das Bauvorhaben wird nach BNB-Qualitätsniveau 5 (Steckbrief 116) und mit QNG-Siegel Plus zertifiziert. Die Leistungen umfassen:
Sicherheitsleistungen und Rechnungsstellung
Wenn die Auftragssumme 250.000 € ohne Umsatzsteuer erreicht, ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme (inkl. USt, ohne Nachträge) zu stellen. Für Mängelansprüche ist eine Bürgschaft in Höhe von 2 % der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme zu leisten. Rechnungen sind elektronisch im XRechnung/UBL-Format einzureichen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignung zur Berufsausübung und Ausschlussgründe
Bieter müssen in einem relevanten Berufsregister (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK; bei ausländischem Sitz gleichwertig) eingetragen sein. Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen, insbesondere nicht:
Eine Selbstreinigung nach § 6f EU Abs. 1 VOB/A ist möglich. Erklärungen dürfen zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als 13 Monate sein (Ausnahme: Insolvenzplan). Fremdsprachige Bescheinigungen benötigen eine deutsche Übersetzung. Bieter dürfen keinen Bezug zu Russland haben oder dies über die Eigenerklärung Bezug Russland (FB 127) offenlegen – diese Erklärung gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten und Eignungsverleiher.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erforderlich sind Angaben zu:
Auf Verlangen sind nachzureichen: rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (soweit zutreffend), Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG. Für präqualifizierte Unternehmen genügt die Angabe der PQ-Registriernummer.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erforderlich sind:
Auf Verlangen nachzureichen: drei Referenznachweise (siehe Referenzprojekte), durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal, Verpflichtungszusage anderer Unternehmen bei Kapazitätsnutzung.
Erwartet werden zusätzlich qualifizierte Fachkompetenz, z. B. RAL-Gütesicherung für Fenster/Haustüren/Fassaden (RAL-RG 695) oder gleichwertige Nachweise, Erfahrung mit Holz-Alu-Systemen und hinterlüfteten Fassadenkonstruktionen, Fähigkeit zur M+W-Planung und Erstellung statischer Nachweise sowie Zertifizierungen für Oberflächenbehandlung (z. B. GSB International, QUALICOAT).
Führungspersonal und Bauleitung
Vergleichbare Leistungen (Holzbau und/oder Fassadenarbeiten) aus den letzten 5 Kalenderjahren; Art, Umfang, Auftragssumme und besondere technische Anforderungen sind anzugeben
Mit eigenem Personal ausgeführter maßgeblicher Leistungsumfang inkl. Mengenangaben; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer). Pflicht entfällt für präqualifizierte Unternehmen, sofern PQ-Referenzen ausreichen.