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Innenstadt Koblenz_Konzept Aufenthaltsqualität und Klimaanpassungsmaßnahmen

Stadt Koblenz56068 Koblenz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 16 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Koblenz sucht ein Planungsbüro, das ein integriertes Konzept für die Innenstadt erarbeitet. Ziel ist es, öffentliche Plätze attraktiver zu machen und sie besser an den Klimawandel anzupassen – also zum Beispiel mit Begrünung, Beschattung, Entsiegelung und neuen Sitz- und Spielangeboten.

Das Konzept umfasst drei Bausteine:

Eine Potentialanalyse: Wo im Fördergebiet gibt es überhaupt Flächen, die aufgewertet werden können?Ein Maßnahmenkonzept mit Umsetzungsfahrplan: Konkrete Vorschläge mit Kostenschätzung, priorisiert und mit Zeitleiste.Ein Beteiligungsprozess: Verwaltung, lokale Akteure und Öffentlichkeit werden eingebunden.

Es findet ein Bietergespräch statt. Der Auftrag läuft maximal 6 Monate, Abschluss bis Q2 2027. Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 16 Tage bis zur Angebotsfrist — 01. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKT
Angebotsfrist1. Sep. 2026
Einreichung Präsentationsunterlagenca. 26. Sep. 2026
Bietergesprächca. 29. Sep. 2026
Bindefrist1. Sep. – 30. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 31. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 31. Okt. 2026 – 30. Apr. 2027bis 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität9 Kriterien
Preis 30%Qualität 72%
  • Sicherung der Projektorganisation in Bezug auf Kompetenz, Erfahrung und Zusammensetzung des Bearbeiterteams20%

    Bewertet werden Kompetenz, Erfahrung und Zusammensetzung des Bearbeiterteams anhand der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl, der beruflichen Qualifikation und Berufserfahrung der Projektleitung und der sonstigen involvierten Mitarbeiter sowie einschlägiger Referenzprojekte.

  • Qualität des Angebots im Hinblick auf die Aufgabenstellung und dargelegte inhaltliche, methodische und zeitliche Vorgehensweise35%

    Bewertet werden Qualität und Plausibilität der strukturellen Herangehensweise (Gesamtprojektaufbau und Zeitplanung), die Qualität des gesamtstrategischen und inhaltlichen Ansatzes in der Konzepterarbeitung sowie die Qualität des inhaltlichen Bearbeitungsansatzes im Beteiligungsprozess.

  • Wirtschaftlichkeit des Angebots sowie Transparenz und Plausibilität der Honorarermittlung30%

    Bewertet wird die Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots. Niedrigstes Angebot erhält 3 Punkte, doppelt niedrigstes Angebot erhält 0 Punkte, dazwischenliegende Angebote werden interpoliert (1-2 Punkte). Multipliziert mit Gewichtungsfaktor 30, ergibt maximal 90 Punkte.

  • Gesamteindruck Bietergespräch15%

    Bewertet werden Präsenz und Zusammenspiel des Projektteams, Qualität des Vortrags (Kommunikationsfähigkeit) sowie konkludente Aussagen/Eindrücke im Rahmen der Präsentation im Verhältnis zu den Angebotsunterlagen in einem ca. 30-minütigen Dialog.

Interpolation der Wirtschaftlichkeit: Niedrigstes Angebot erhält 3 Punkte, doppelt niedrigstes Angebot erhält 0 Punkte, dazwischenliegende Angebote werden interpoliert (1-2 Punkte). Übrige Kriterien werden mit 0-3 Punkten bewertet und mit der jeweiligen Gewichtung multipliziert. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der gewichteten Punkte aller Kriterien (max. 300 Punkte).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsmaßstäben sind vollständig aus den Vergabeunterlagen (Formblatt 227 Zuschlagskriterien und Leistungsbeschreibung) ersichtlich.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustein 1: Potentialanalyse und Bewertung öffentlicher Räume

Zielorientierte Bestandsaufnahme und Potentialanalyse der öffentlichen Räume im Fördergebiet (Bereiche mit bereits definierten Ordnungsmaßnahmen aus dem ISEK sind ausgenommen).Überprüfung der Maßnahmenansätze aus dem gesamtstädtischen Klimaanpassungskonzept (Maßnahmensteckbriefe 1–8).Feststellung und räumliche Verortung von Potentialflächen.Analyse und Bewertung hinsichtlich Aufenthaltsqualität, klimatischer Aspekte und infrastruktureller Voraussetzungen.Kartografische Darstellung der Ergebnisse.

Baustein 2: Maßnahmenkonzept mit Umsetzungsfahrplan

Konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die ermittelten Potentialflächen.Mögliche Maßnahmen: generationenübergreifende Sitz- und Aufenthaltsangebote, Spiel-/Bewegungs-/Begegnungsangebote, Hitzeminderung (Beschattung, Wasser-/Kühlungselemente, Fassaden- und Dachbegrünung), Entsiegelung/Begrünung, mobile Grünstrukturen, Bewässerungssysteme, Gestaltungs- und Ausstattungselemente.Maßnahmensteckbriefe je Standort mit Zielen, Klimawirkung, Kostenschätzungen (Umsetzung und Unterhalt), Fördermöglichkeiten, Kooperationspartnern.Bewertung und Priorisierung der Maßnahmen.Umsetzungsfahrplan mit Pilotprojekten und Schwerpunktbereichen.Visualisierung mit Karten, Skizzen und Bildern.

Baustein 3: Beteiligung

Enge Abstimmung mit Fachämtern; Hauptansprechpartner ist das Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung.Umsetzungsorientierte Einbindung der Öffentlichkeit und relevanter Akteure.Nutzung des Projektbüros „Lebendige Innenstadt" als Anlaufstelle.Berücksichtigung bestehender Beteiligungsprozesse.Abschlusspräsentation in einem politischen Gremium.

Baustein 4: Evaluation / Monitoring

Kein separates Monitoring zu erarbeiten.Bestehende Parameter und Kennwerte aus dem gesamtstädtischen Klimaanpassungskonzept und dem ISEK-Ziel- und Indikatorensystem sind zu berücksichtigen.

Konzeptioneller Rahmen

Das Konzept ist als Konkretisierung des gesamtstädtischen „Integrierten Klimaanpassungskonzepts der Stadt Koblenz" zu verstehen.Es soll die Voraussetzung für Städtebauförderung im Programm „Lebendige Zentren" schaffen.Strategische und fachliche Grundlage für die spätere Umsetzung von Einzelmaßnahmen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung im Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (sofern eintragungspflichtig).Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen.Bei enger Wahl: Benennung der für die Leitung vorgesehenen Personen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Umsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (inkl. Anteil bei Gemeinschaftsunternehmen).Pflicht zur Abgabe einer Tariftreue- oder Mindestentgelterklärung gemäß LTTG Rheinland-Pfalz (gilt ab Netto-Auftragswert 20.000 € und auch für Nachunternehmer und Leiharbeitnehmer).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten 3 Jahren (2024–2026); Gewichtung 20 %.Projektleitung: mindestens 3 Jahre Berufserfahrung.Sonstige Mitarbeiter: mindestens 3 Jahre Berufserfahrung.Namen und einschlägige berufliche Qualifikation der Leistungserbringer bzw. des Projektteams.3 Referenzen aus den letzten 3 Kalenderjahren zu Konzepten und Planungen aus dem Bereich klimaangepasste/klimaresiliente Quartiers- und Stadtentwicklung in Verbindung mit Schaffung von qualitativen Aufenthaltsbereichen (Gewichtung 10 %).

Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe

Kein laufendes oder beantragtes Insolvenzverfahren; kein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt; nicht in Liquidation (oder rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan).Keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB (schwere Verfehlung, die Zuverlässigkeit in Frage stellt).Keine Verurteilung wegen Verstößen gegen Vorschriften mit Geldstrafe > 90 Tagessätze, Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten zwei Jahren (Auszug Gewerbezentralregister).Bei Auftragssumme ab 30.000 € wird das Gewerbezentralregister durch die Stadt abgefragt.

Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Eignung

Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Bei enger Wahl: Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.

Bietergemeinschaften und bevorzugte Bewerber

Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; Mitglieder und federführendes Büro im Angebot benennen.Bevorzugt berücksichtigt werden: Inklusionsbetriebe, anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten (10 %/15 % Abschlag), Ausbildungsbetriebe und Unternehmen mit Frauenfördermaßnahmen.

Zuschlagskriterien (Wertung)

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 Kalenderjahre

Konzepte und Planungen aus dem Bereich klimaangepasste/klimaresiliente Quartiers- und Stadtentwicklung in Verbindung mit Schaffung von qualitativen Aufenthaltsbereichen

Pflichtangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum. Vorlage bei enger Wahl. Gewichtung 10 % der Gesamtpunkte.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Angebotsschreiben und Eigenerklärungen
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)
Inhaltliche Angebotsbestandteile
Preisangebot
Bietergespräch (nur für eingeladene Bieter)
Auf gesondertes Verlangen (bei enger Wahl) – erst nach Aufforderung einreichen
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Koblenz
Ort
56068 Koblenz, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56068 Koblenz
Rheinland-Pfalz

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