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Instandsetzung Indianersteg

Universitätsstadt Tübingen - Zentrale Vergabestelle72072 Tübingen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird gebaut?

Die Universitätsstadt Tübingen lässt den Indianersteg – eine Fußgängerbrücke über den Neckar-Flutkanal zwischen Uhlandstraße und Neckarinsel – instand setzen.

Was ist zu tun?

Technische Ausführungsplanung (Standsicherheitsnachweise, Werkstattpläne, Abbruchstatik)Aufbau eines Traggerüsts über dem FlutkanalKompletter Rückbau von Brückenbelag, Geländern, Kappen und einem WiderlagerNeubau des nördlichen Widerlagers, der Brückenkappen sowie eines FüllstabgeländersBetoninstandsetzung an Überbau und Widerlagern (Untergrundvorbereitung, Haftbrücke, Betonersatz, Beschichtung)Abdichtung mit Flüssigkunststoff und neuer Gussasphalt-BelagWasserhaltung, Erdarbeiten, Korrosionsschutz, LeitungsumverlegungZusätzlich: 4-jähriger Wartungsvertrag mit jährlicher Brückenbegehung

Wichtige Eckdaten:

Bauzeit: 15.09.2026 – 15.06.2027 (ca. 9 Monate)Brücke ist während der gesamten Bauzeit voll gesperrtZuschlag erhält das niedrigste PreisangebotKeine Lose – ein GesamtauftragNebenangebote sind nicht zugelassen
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026 SEP NOV JAN2027 MÄR MAI
Auskunftserteilung Vergabeunterlagen16. Juli 2026
Angebotsfrist21. Juli 2026
Angebotsöffnung21. Juli 2026
Bindefrist22. Juli – 20. Aug. 2026
Aufforderung zur Ausführungca. 1. Aug. – 31. Aug. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 15. Aug. – 29. Aug. 2026
Vorankündigung Baustellenverordnungca. 15. Aug. – 29. Aug. 2026
Vermessungsprogrammca. 25. Aug. – 31. Aug. 2026
Baustelleneinrichtungsplanca. 1. Sep. – 15. Sep. 2026
Ausführungsbeginn15. Sep. 2026
Betonierplanca. 15. Sep. 2026
Wasserhaltung vorhaltenca. 15. Sep. – 3. Dez. 2026
Wasserhaltung betreibenca. 15. Sep. – 3. Nov. 2026
Bauzeit15. Sep. 2026 – 15. Juni 2027
Verbot Bauarbeiten im Gewässer1. Okt. 2026 – 30. Juni 2027
Fertigstellung15. Juni 2027
Wartungsvertragca. 15. Juni 2027 – 14. Juni 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Vollständig: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt sind nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Technische Bearbeitung und Planung

Der Auftragnehmer erstellt die komplette Ausführungsplanung für die Instandsetzung sowie für alle Baubehelfe:

Standsicherheitsnachweise für den sanierten Endzustand und alle Bauzustände (3-fach, geprüft durch zugelassenen Prüfingenieur)Standsicherheitsnachweise für sämtliche Baubehelfe (Traggerüst, Arbeitsgerüste, Hilfsstützen, Hilfsgründungen, Baugrubenverbauten)Werkstattpläne (insbesondere Geländer, Brückenentwässerung)Schalungsrasterpläne und Abbruchplanung mit ArbeitsanweisungVermessungsprogramm (mindestens 14 Tage vor Baubeginn)Betonierplan (mindestens 4 Wochen vor Betonierbeginn)Mitwirkung bei der wasserrechtlichen ErlaubnisBestandsdokumentation, Lichtbilder, SiGe-Plan nach RAB 31

Hinweis: Die Unterlagen sind erst nach Auftragserteilung zu erstellen, fließen aber über die Angebotspreise in die Wertung ein.

Rückbau- und Abbrucharbeiten

Aufnehmen des Brückenbelags (ca. 90 m², Dicke 4–6 cm)Demontage des bestehenden Geländers (ca. 60 m, beidseitig)Abbruch der Kappen, Gesimse und sonstiger Betonteile (ca. 60 m Beton trennen/zerkleinern)Teilrückbau der Laufplatte am nördichen Widerlager inkl. HilfsunterstützungKompletter Rückbau des nördlichen Widerlagerkastens (ca. 20 m³ Stahlbeton C35/45)Umsetzen des vorhandenen Stromkastens (Beleuchtung)Rückbau der Sohlpflasterung im Bereich der Spundwandkästen (mit Wiedereinbau)Fachgerechte Trennung, Verwertung und Entsorgung der Abbruchmaterialien; Haufwerksbeprobung; Schutzmaßnahmen gegen Schmutzwasser und Staub

Traggerüst, Wasserhaltung und Baustelleneinrichtung

Traggerüst der Bemessungsklasse B, inkl. wasserdichter Abdeckung über Verkehrsflächen und Flutkanal; temporäre Unterstützung der LaufplatteWasserhaltung: Anlage herstellen, vorhalten (ca. 80 Tage) und betreiben (ca. 50 Tage); Förderleistung bis 15 m³/h; Absetzbecken mit Grenzwert < 0,3 ml/lBaustelleneinrichtung: Baubüro, Lager- und Zufahrtsflächen, Bauzaun (ca. 200 m, 2,0 m hoch, Holz), Versorgungsanschlüsse (Strom, Wasser) auf Antrag des AN, vollständiges Räumen nach BauendeBeweissicherung mit Protokoll und Lichtbildern vor und nach BauausführungVerkehrssicherung und Fußgängerführung (Umleitung über die gegenüberliegende Seite)

Neubau in Beton und Stahlbeton

Neubau des nördlichen Widerlagerkastens entsprechend BestandErneuerung der Kappen mit Beton C30/37, Expositionsklassen XC4, XD3, XF2/XF4, WF; Sichtbetonklasse SB2, Überwachungsklasse 2Betonstahl B 500 B (hohe Duktilität); Bewehrungsanschlüsse mit Hilti HIT-HY 200-R V3Klebeanker-Anschlüsse an die Bestandskonstruktion

Betoninstandsetzung

Untersuchung der Betonoberflächen (insgesamt ca. 220 m²)Messung von Rautiefe, Oberflächenzugfestigkeit und BetonfeuchtigkeitUntergrundvorbereitung: Abtrag 3–5 cm, Betonstahl auf Vorbereitungsgrad Sa 2½Haftbrücke (RM-Mörtel), kunststoffmodifiziertes Betonersatzsystem (RM/RC)Beschichtung des vorbereiteten BetonstahlsGgf. Verstärkung der Bewehrung mit Stahleinbau oder CFK-Lamellen (nur nach Abstimmung mit dem Prüfstatiker, als Nachtrag)

Stahlbauarbeiten, Geländer, Einbauteile

Neues Füllstabgeländer (60 m, Höhe 1.200 mm, nach DB-Richtzeichnung DBGEL-S01, Verankerung DBGEL-S10); feuerverzinkt + EP/PUR-BeschichtungMessbolzen aus Messing für Lage- und Höhenmessung (6 Stück)Stahltür am Widerlager (0,94 × 1,40 m, RiZ Zug 3)Fahrbahnabschlussprofile T 90 (2 × 2,5 m) und Flachstahl 100 × 10 (S235 JR)Erdung der Einbauteile (soweit erforderlich)

Abdichtung, Belag und Fugen

Untergrundvorbereitung durch Strahlen (ca. 160 m²), Rautiefen- und Abreißfestigkeitsprüfung (≥ 1,5 N/mm²)Grundierung und Kratzspachtelung mit EpoxidharzDichtungsschicht aus Flüssigkunststoff gemäß ZTV Bel-B-3 (ca. 70 m²)Gussasphalt MA 5 S, 3 cm dick (ca. 70 m², 20/30) inkl. SchutzschichtHerstellung der Fugenspalte (ca. 66 m, Breite 10–15 mm) und bituminöser Verguss

Erdarbeiten, Oberflächen und Schutzmaßnahmen

Oberboden abtragen, zwischenlagern und wieder andecken (je ca. 30 m³)Baugrube herstellen (ca. 190 m³, Tiefe 1,75–3,00 m), BöschungssicherungVerfüllung der Baugrube mit ausgehobenem Material, Boden verdichtenRasenansaat RSM 7.1.1, 10 g/m² (ca. 140 m²)Freilegen und bauzeitliches Umverlegen von ca. 20 m Beleuchtungsleitungen inkl. SchaltkastenSchutzgebietsauflagen: Gehölzrückschnitt nur Oktober–Februar, keine Bauarbeiten im Gewässer Oktober–Juni, Vermeidung nächtlicher Beleuchtung der Wasseroberfläche (Wasserfledermaus)

Korrosionsschutz

Ausführung gemäß ZTV-ING Teil 4, Abschnitt 3Beschichtungsstoffe ausschließlich aus der zertifizierten Liste der Bundesanstalt für StraßenwesenNur REACh-positiv bewertete Produkte

Wartung nach Fertigstellung

4-jähriger Wartungsvertrag ab Abnahme/FertigstellungJährliche Begehung des Bauwerks mit ProtokollPflege und Instandhaltung der Dichtungs- und Fugenbereiche, ggf. Nachbesserung des Belags

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung und Personal

Nachgewiesene Fachkunde im Betonbau, Stahlbau und in der Applikation von BeschichtungssystemenQualifizierter Gesamtbauleiter sowie Fachbauleiter (vor Baubeginn schriftlich dem AG zu benennen)Gesamtkoordinator mit nachweislich langjähriger Erfahrung und Referenzen – ausschließlich für diese Baumaßnahme freizustellenFür Instandsetzungsarbeiten nur Fachpersonal einsetzenVerbindliche Ortsbesichtigung des Baufelds und Umfelds vor Angebotsabgabe (Pflicht)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt VVB 124, Fassung 2022) – Pflicht für nicht präqualifizierte BieterEintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (bevorzugt; ersetzt Teile der Eigenerklärung)Auf Verlangen: Stammpersonal-Liste der Nachunternehmer mit SozialversicherungsnachweisAuf Verlangen: Urkalkulation nach Auftragserteilung

Technische Eignung und Nachweise

Schweißzertifikat nach DIN EN 1090-1, Tabelle B.1, Ausführungsklasse EXC3 (tragende Bauteile) oder EXC4, EG-ZertifikatBetonstahl B 500 B nur von Herstellern mit GüteüberwachungPrüfbescheinigungen nach DIN EN 10204 (3.1 für Verbundmittel und Geländer)Eignungsprüfungen für sämtliche Instandsetzungsmaßnahmen vor AusführungsfreigabeFremdüberwachung Transportbeton durch anerkannte PrüfstelleDer AG kann Eignungsnachweise für einzelne eingesetzte Personen im Einzelfall nachfordern

Sprache und Form der Unterlagen

Alle Angebotsunterlagen und Nachweise in deutscher Sprache (oder mit deutscher Übersetzung)Bei elektronischer Angebotsabgabe: fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur (bevorzugt) bzw. Signatur in Textform

Eigenleistung, Tariftreue und rechtliche Rahmenbedingungen

Mindestens ca. 70 % Eigenleistung (inkl. Nachträge) im eigenen Betrieb – eine Übertragung dieses Anteils auf Nachunternehmer wird gemäß § 4 Abs. 8 VOB/B nicht zugestandenNachunternehmer müssen die Leistung vollständig mit eigenem Stammpersonal erbringenTariftreue und Mindestlohn nach LTMG (§§ 3 und 4) sind verpflichtendBindefrist des Angebots: 30 Tage (bis 20.08.2026)Zuschlagskriterium: Niedrigster PreisNebenangebote/Sondervorschläge sind nicht zugelassenVergabenachprüfstelle: Regierungspräsidium Tübingen
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Vorgeschriebene Angebotsunterlagen (mit dem Angebot einzureichen)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Pflichten vor und während der Bauausführung
Unterlagen zur Abnahme und Schlussrechnung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Universitätsstadt Tübingen - Zentrale Vergabestelle
Ort
72072 Tübingen, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
72072 Tübingen
Baden-Württemberg

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