Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landeshauptstadt Potsdam schreibt die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts für die Brandenburger Vorstadt öffentlich aus.
Gefordert wird eine planerische Dienstleistung: Innerhalb von 12 Monaten ab Auftragserteilung soll ein integriertes Quartierskonzept erarbeitet, fertiggestellt und durch die Stadt abgenommen werden. Das Vorhaben wird im KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss" (Programm-Nr. 432) gefördert.
Die maximale Preisobergrenze beträgt 150.000,00 EUR brutto. Es handelt sich um eine Unterschwellenvergabe nach UVgO, elektronische Angebotsabgabe über den Vergabemarktplatz Brandenburg.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Wertung des Bruttogesamtpreises. Niedrigster Preis erhält 30 Punkte, doppelter Preis 0 Punkte. Lineare Interpolation dazwischen. Bei Minusergebnis 0 Punkte. Maximale Preispunktzahl: 30.
- Leistungsqualität70%
Bewertung des eingereichten Konzepts (max. 30 DIN A4 Seiten). Der Bieter mit der höchsten Gesamtwertungspunktzahl erhält 70 Leistungspunkte, übrige Angebote werden ins Verhältnis gesetzt. Angebote unter 2,00 Gesamtwertungspunkten werden vom Zuschlag ausgeschlossen.
Preispunkte = 30 - 30 × (Angebotssumme Bieter - Angebotssumme niedrigstes Angebot) / Angebotssumme niedrigstes Angebot. Leistungspunkte: Bieter mit höchster Gesamtwertungspunktzahl erhält 70 Leistungspunkte, übrige Angebote werden ins Verhältnis gesetzt. Gesamtpunkte = Preispunkte + Leistungspunkte (max. 100).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand
Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts für die Brandenburger Vorstadt (Landeshauptstadt Potsdam).
Das Konzept ist innerhalb von 12 Monaten ab Auftragserteilung zu erarbeiten, fertigzustellen und durch die Auftraggeberin abzunehmen.
Konzept (Wertungsbestandteil)
Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen (max. 30 DIN-A4-Seiten).
Inhaltliche Schwerpunkte gehen aus den Zuschlagskriterien hervor:
Liegt die Gesamtwertungspunktzahl unter 2,00, erfolgt kein Zuschlag.
Auftragsverarbeitung / Datenschutz
Im Rahmen der Leistung werden personenbezogene Daten verarbeitet (Art. 28 DS-GVO). Es gilt ein normales Schutzniveau; die Mindestanforderungen an technisch-organisatorische Maßnahmen ergeben sich aus Anhang A der Vereinbarung.
Betroffene Personen: Bürgerinnen und Bürger (freiwillige Stichprobenumfrage), Mitarbeitende der Stadt sowie anonymisierte bzw. aggregierte Energie-, Klima-, Gebäude- und fachbezogene Bestandsdaten.
Der Auftragnehmer muss eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen (türkis hinterlegte Felder).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit (Unternehmen)
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit (Personal)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche/finanzielle Eignung kann auch über Eignungsleihe durch andere Unternehmen (z. B. Nachunternehmer, konzernverbundene Unternehmen) nachgewiesen werden (uneingeschränkt zugelassen).
Rechtliche und tarifliche Anforderungen
Zulässigkeit von Nebenangeboten und Bietergemeinschaften
Mindestens 2 abgeschlossene, vergleichbare unternehmensbezogene Referenzprojekte aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab 27.08.2026). Vergleichbar sind insbesondere: Integrierte Quartierskonzepte, kommunale Wärmeplanungen, kommunale Klima- und Energiestrategien sowie sonstige Leistungen mit vergleichbarem Inhalt und vergleichbarer Komplexität. Empfohlene Schwerpunkte: Energetische Stadtsanierung, Gebäude- und TGA-Sanierung, Wärmenetzausbau und Wärmenetzplanung.
Angabe von Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Projektdetails, Auftraggeber mit Kontaktdaten, ggf. Ansprechpartner und Vorgangsnummer (Formblatt 4.6).
Mindestens 2 abgeschlossene, vergleichbare personenbezogene Referenzprojekte pro Person (Projektleitung und jedes Projektmitglied) aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab 27.08.2026). Die maßgebliche Mitwirkung der Person an der Referenzleistung ist explizit auszuweisen. Vergleichbar: Integrierte Quartierskonzepte, kommunale Wärmeplanungen, kommunale Klima- und Energiestrategien. Wünschenswert: Energetische Stadtsanierung, Gebäude- und TGA-Sanierung, Wärmenetzausbau und Wärmenetzplanung.
Pro Referenz: Name, geplanter Einsatz, Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Projektdetails, Stellung im Projekt, Auftraggeber mit Kontaktdaten. Plus Kurz-Lebensläufe aller Teammitglieder (Formblatt 4.7).