Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Ortsgemeinde Bornheim sucht einen Investor, der auf einem im Wege des Erbbaurechts überlassenen Grundstück ein Gebäude für seniorengerechtes Wohnen plant und errichtet. Das fertiggestellte Gebäude wird anschließend an die Ortsgemeinde vermietet. Der Investor muss den Bewohnern außerdem Pflegeleistungen anbieten.
Die Teilnahmeanträge sind elektronisch über subreport.de einzureichen. Gefordert sind unter anderem ein Finanzierungskonzept, Erklärungen zu Ausschlussgründen, Tariftreue und Mindestentgelt, ein Versicherungsnachweis, Angaben zum Projektleiter sowie Referenzen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanung und Errichtung
Der Investor erstellt die vollständige Planung für ein seniorengerechtes Wohngebäude und errichtet das Gebäude auf dem Grundstück Flst.-Nr. 97/1 der Gemarkung Bornheim. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans Östliche Hauptstraße, 1. Änderung. Die geplante Bauzeit beträgt ungefähr 33 Monate, beginnend im Januar 2027 bis zur Schlussabnahme im Oktober 2029.
Überlassung des Grundstücks
Das Grundstück wird dem Investor im Wege eines Erbbaurechts überlassen.
Vermietung und Pflegeleistungen
Nach der Errichtung vermietet der Investor das fertiggestellte Gebäude an die Ortsgemeinde Bornheim. Zusätzlich verpflichtet sich der Investor, den Bewohnern Pflegeleistungen anzubieten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmewettbewerb und Auswahl
Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Mindestens drei und höchstens drei Bieter werden zur Angebotsabgabe ausgewählt. Nachverhandlungen sind nicht erforderlich; eine sukzessive Reduzierung ist vorgesehen.
Ausschlussgründe und Erklärungen
Die Bewerber müssen verbindlich erklären, dass die genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen. Dazu gehören Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB sowie § 6e VOB/A-EU, einschließlich der aufgeführten Bezüge zu weiteren Vorschriften. Zusätzlich ist ein Russlandbezug im Sinne des Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 auszuschließen.
Versicherungsschutz
Der Bewerber muss eine angemessene Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit branchenüblichen Deckungssummen nachweisen. Die Eigenerklärung zum Versicherungsschutz ist im Angebotsschreiben vorzulegen.
Tariftreue und Mindestentgelt
Der Bewerber muss die Vorgaben des Landestariftreuegesetzes Rheinland-Pfalz einhalten. Die entsprechende Mustererklärung ist verpflichtend einzureichen.
Finanzierungskonzept
Der Bewerber muss seine wirtschaftliche Fähigkeit zur Finanzierung des Projekts mit einem Finanzierungskonzept und aussagekräftigen Unterlagen wie einer Bankbestätigung oder einer Eigenkapitalbestätigung eines Wirtschaftsprüfers nachweisen. Das Projektvolumen wird mit ungefähr 5.000.000,00 EUR netto angegeben.
Projektleitung und Referenzen
Der Bewerber muss einen entscheidungsbefugten Projektleiter und einen stellvertretenden Projektleiter benennen. Der Projektleiter muss mindestens zwei persönliche Referenzen vorweisen. Zusätzlich muss der Bewerber mindestens eine Referenz über die Vermietung eines noch nicht errichteten Gebäudes vorlegen.
Persönliche Referenzen des Projektleiters über die Projektentwicklung eines noch nicht errichteten Gebäudes von der Planung über den Bau bis zur anschließenden Vermietung oder Verpachtung
Der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter muss das realisierte Projekt betreut haben. Die rechtsgeschäftliche Abnahme muss erfolgt sein. Nachweis über das Formblatt Projektleiter und persönliche Referenzen.
Bewerberreferenz über die Vermietung eines noch nicht errichteten Gebäudes
Gefordert wird ein realisierter Hochbau-Neubau mit anschließender Vermietung. Die rechtsgeschäftliche Abnahme muss erfolgt sein. Nachweis über das Formblatt Bewerberreferenzen Vermietung eines noch nicht errichteten Gebäudes.