Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Für den Neubau des Innovations- und Gründerzentrums „Brainergy Hub" in Jülich werden zwei Bauaufzüge benötigt – ein kombinierter Personen-/Materialaufzug und ein reiner Lastenaufzug. Der Auftragnehmer liefert, montiert, betreibt, wartet und demontiert die Aufzüge über rund 28 Monate Bauzeit inklusive aller Etageneinrichtungen, Verbindungsbühnen und Schleusen.
Was ist besonders?
Das Projekt strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Das bedeutet hohe Anforderungen an Materialien (z.B. CSC-zertifizierter Beton, FSC/PEFC-Holz) und an emissionsarme Baumaschinen. Bieter müssen entsprechende Nachweise liefern.
Was muss ich tun?
Angebot bis zum **22.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung
Einrichten, Vorhalten (14 Monate) und Räumen der Baustelle inklusive Hebezeuge, Krananlagen, Gerüste und Beleuchtung. Umsetzen von Einrichtungsteilen auf Anordnung der Objektüberwachung des Auftraggebers.
Aufzugsanlagen (zwei Bauaufzüge)
Personen-/Materialaufzug (1 Stück)
Lastenbauaufzug (1 Stück)
Pro Aufzug sind Aufstellfläche, Fundament und ggf. Beladungsrampe zu erstellen sowie die Planungsleistung (statische Nachweise, Verankerungsplanung) zu erbringen.
Betrieb, Wartung und Vorhaltung
Vorhaltung und Betrieb beider Aufzüge über 28 Monate, inklusive aller Verbrauchskosten (Strom etc.). Wartung ebenfalls 28 Monate je Aufzug mit 24-Stunden-Reaktionszeit bei Störungen. Auf Verlangen sind Wartungsnachweise und Sachkundigenprüfungen vorzulegen.
Etageneinrichtungen, Bühnen und Schleusen
Zusätzlich: schriftliche Einweisung der Bediener (je Aufzug 1 Stück) und technische Prüfung mit Freigabe zur Nutzung (je Aufzug 1 Stück).
Schnittstellen und Baustellenkoordination
Die Leistung ist mit folgenden Gewerken abzustimmen: Rohbauarbeiten, Fassadenarbeiten, Dachabdichtungsarbeiten (bereits ausgeführt), Restleistungen Rohbau, Atriumtreppe, TGA-Installationen sowie alle Ausbaugewerke (parallel laufend). Pflicht sind wöchentliche Baubesprechungen und tägliche Koordinations-/Sicherheitsbesprechungen mit dem SiGeKo. Transporte sind mit der Objektüberwachung des Auftraggebers abzustimmen.
Dokumentation und Berichtswesen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Fachkunde, Eintragungen)
Voraussetzung ist entweder die Eintragung in der Präqualifikationsliste (PQ-Nummer), die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Beim Einsatz von Nachunternehmern ist deren Präqualifikation oder eine entsprechende Eigenerklärung vorzulegen. Bei Abgabe in die engere Wahl werden Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Handwerksrolleneintragung verlangt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis des Umsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen. Auf gesondertes Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts (Bescheinigung in Steuersachen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).
Technische Leistungsfähigkeit
Nachweis der Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte, Referenznachweise vergleichbarer Leistungen der letzten 5 Jahre (drei Stück bei Bedarf) sowie Erklärung zur Jahresdurchschnittszahl der in den letzten drei Jahren beschäftigten Arbeitskräfte.
Zwingende personelle Anforderungen
Ausschlussgründe und Sanktionspaket 5 EU
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Für das Sanktionspaket 5 EU ist zu erklären: keine russische Staatsbürgerschaft/Niederlassung in Russland, keine Beteiligung > 50 % durch russische natürliche/juristische Personen und kein Handeln im Namen/Anweisung russischer Personen/Unternehmen. Für Unterauftragnehmer mit > 10 % Auftragswert gelten dieselben Anforderungen.
Technische Normen und DGNB-Anforderungen
Einhaltung der einschlägigen Normen und Vorschriften: DIN 18385 (Aufzugsanlagen), DIN EN 12158-1 (Lastenaufzüge), BetrSichV, TRBS, DGUV Vorschrift 52 sowie Sicherheitsprüfung durch befähigte Person. DGNB-relevante Baustoffe sind mindestens in Qualitätsstufe 3 auszuführen. Beton muss CSC-zertifiziert (Silber oder Gold) sein, Holz FSC- oder PEFC-zertifiziert. Auf der Baustelle sind nur emissionsarme Baumaschinen und Fahrzeuge mit Feinstaubplakette einzusetzen.
Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren – bevorzugt Lieferung, Montage, Betrieb und Wartung von Bauaufzügen (Personen-/Material- und Lastenaufzüge) im Neubau mit vergleichbaren technischen Anforderungen
Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung