Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Das Land Niedersachsen (Staatliches Baumanagement Hannover) sucht ein Planungsbüro für die Baulogistikkonzeptplanung der Justizvollzugsanstalt Hannover. Geplant sind ein Teilneubau sowie ein neuer Hochsicherheits-Gerichtssaal – und das alles im laufenden Betrieb mit mindestens 554 Haftplätzen.
Was ist zu tun?
Der Auftragnehmer entwickelt ein Baulogistikkonzept, plant die Bauabschnitte, stimmt Logistik, Flächen, Zufahrten und Sicherheitszonen ab und liefert ein Lastenheft für die weitere Planung.
Was ist mit dem Angebot einzureichen?
Referenzen (mind. 3 vergleichbare Projekte der letzten 5 Jahre), Projektteam (Projektleitung + Stellvertretung), VS-NfD-Sicherheitserklärung, Sanktions-Eigenerklärung (Russland-VO) und ein Honorarangebot.
Wichtige Termine:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- 1. Mindestanforderungen zur Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung25%
Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung anhand von Auftraggeber, Gebäudetyp, Nutzungsart, Schwerpunkt der Leistungsausübung und speziellen Anforderungen (z.B. Bauen im laufenden Betrieb, Multiprojekt ≥3 Objekte). Max. 24 Punkte.
- 2. Leistungen des Bewerbers25%
Projektspezifische Kriterien wie Art der Planung (Baulogistikkonzeptplanung für Gesamtliegenschaft) und spezielle Anforderungen (verteidigungs-/sicherheitsspezifisch, VS-NfD, Schutz-/Sperrzone). Max. 5 Punkte.
- 3. Projektteam40%
Bewertung des Projektteams bestehend aus Projektleitung, stellvertretender Projektleitung und persönlichen Referenzen. Insgesamt 40% Gewichtung (10% + 15% + 5% + 10%).
- 4. Honorar10%
Bewertung des Honorarangebots (netto Gesamtbeträge, Nebenkosten, Stundensätze und Tagessätze). Niedrigstes Honorar = volle Punktzahl (5 Pkt), niedrigstes Honorar + 100% = 0 Punkte, lineare Interpolation. Max. 5 Punkte.
Niedrigstes Honorar = volle Punktzahl (5 Pkt), niedrigstes Honorar + 100% = 0 Punkte, lineare Interpolation der weiteren Honorare
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusgangslage und Rahmenbedingungen
Standort: JVA Hannover, Schulenburger Landstraße 145, 30165 Hannover-Hainholz.
Maßnahme: Sanierung und Teilneubau der bestehenden JVA plus Neubau eines Hochsicherheitsgerichtsgebäudes (HSG) für Strafprozesse mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.
Während der gesamten Bauzeit müssen mindestens 554 Haftplätze durchgängig verfügbar bleiben – die Baumaßnahme erfolgt also im laufenden Betrieb.
Die Planungs- und späteren Bauleistungen unterliegen der Geheimhaltungsstufe VS-NfD. Alle Projektteilnehmer müssen sich einer polizeilichen Überprüfung (LKA Niedersachsen) unterziehen.
Leistungspaket 4.1 – Logistische Bestands- und Restriktionsanalyse
Leistungspaket 4.2 – Mitentwicklung Bauabschnitte und Bauabfolge
Leistungspaket 4.3 – Baustelleneinrichtungskonzepte
Leistungspaket 4.4 – Mitwirkung Kosten und Termine
Leistungspaket 4.5 – Erläuterungsbericht
Leistungspaket 4.6 – Logistisches Lastenheft
Leistungspaket 4.7 – Allgemeine Leistungspflichten
Leistungszeitraum
Planungsbeginn: Oktober 2026
Fertigstellung Planung: Juni 2027
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor (max. Gesamtdauer der Abruffristen 18 Monate). Eine Unterbrechung der Planungsleistungen bis zu 6 Monaten begründet kein Kündigungsrecht.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und rechtliche Eignung
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Technische und personelle Leistungsfähigkeit
Projektteam – Projektleitung
Projektteam – Stellvertretende Projektleitung
Projektteam – weitere Projektbeteiligte
Sicherheitsanforderungen VS-NfD und polizeiliche Überprüfung
Bewertungsmatrix (Zuschlagskriterien)
3 wesentlich vergleichbare Referenzprojekte: Bauditistikkonzeptplanung für öffentlichen Auftraggeber, Justizvollzugsanstalt oder Verwaltungs-/Gerichtsgebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, Neubau/Erweiterung, Bauen im laufenden Betrieb, mind. Leistungsphasen 1–5 HOAI, bevorzugt für Gesamtliegenschaft und Multiprojekt ≥ 3 Objekte gleichzeitig
Eigenerklärung; pro Referenz max. 1 DIN A4 Projektblatt mit Maßnahmenbezeichnung, Ort/Liegenschaft, Nutzung/Funktion, Fertigstellungsjahr, Honorarzone, bearbeitete Leistungsphasen, Auftraggeber mit Ansprechpartner
Persönliche Referenz der Projektleitung: mind. 3 vergleichbare Projekte + mind. 3 weitere Referenzen aus den letzten 3 Jahren mit 26–50 % Personalüberlappung
Auftraggeber Bund/Land/Kommune; JVA oder Verwaltungs-/Gerichtsgebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen; Neubau/Erweiterung; Schwerpunkt Baulogistikkonzept; Bauen im laufenden Betrieb; Multiprojekt ≥ 3 Objekte gleichzeitig