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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

L 478 - Riedelberg

LBM Kaiserslautern66484 Riedelberg, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 1 Tag

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) des Landesbetriebs Mobilität Kaiserslautern für die Fahrbahnsanierung der K 81 zwischen der L 478 und dem Ortseingang Riedelberg (ca. 1,7 km, zwei Bauabschnitte).

Die Vergabe ist in zwei Lose aufgeteilt:

Los 1 – Straßenbau: Kampfmittelräumung, Vorarbeiten, Asphaltbau (Trag- und Deckschicht), Bankette/Mulden, Entwässerung, Markierung, Beschilderung, Entsorgung.Los 2 – Verkehrssicherung: Verkehrssicherung mit Umleitungsstrecke, transportablen Lichtsignalanlagen mit Videodetektion und digitaler Kontrolldokumentation.

Zuschlagskriterium: niedrigster Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Angebote sind bis 23.09.2026, 08:30 Uhr einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 1 Tag bis zur Angebotsfrist — 23. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZ
Bieterfragen-Frist21. Sep. 2026
Angebotsfrist23. Sep. 2026
Angebotsöffnung23. Sep. 2026
Bindefrist21. Okt. 2026
Zuschlagca. 21. Okt. 2026
Baubeginn21. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 21. Okt. 2026
Fertigstellung31. Dez. 2026
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung der Ausschreibung; konkretes Datum nicht in den Unterlagen genannt.
Verlängerung max.Datum offenVerlängerungsoptionen nicht in den Unterlagen genannt; ggf. Winterbau-Beschränkungen (Okt–Dez) zu beachten.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis – ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien und Nachlass ohne Bedingungen). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. auf die Wertungssumme.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Im Anschreiben (Seite 4) ist nur das Zuschlagskriterium 'Preis' angekreuzt; die Option 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Vorlage HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt. Damit ist der Preis das alleinige Zuschlagskriterium (100%).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und gemeinsame Pflichten

Gemeinsame Pflichten aller Lose:

Gesamtlänge ca. 1,7 km (Station 0+000 bis 1+728), zwei Bauabschnitte (BA 1: 0+000–0+600, BA 2: 0+600–1+728, ab Brücke BW 6810 522 bei Station 0+664; auf dem Bauwerk selbst keine Fahrbahnerneuerung).Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis 31.12.2026 (inkl. Ausstattung und Verkehrsfreigabe).Verkehrsstärke ca. 968 Kfz/24h, Schwerverkehrsanteil 3,2 %; Einordnung in Belastungsklasse BK 1,0.Bauausführung unter Aufrechterhaltung des Verkehrs; Vollsperrung nur wenn ausdrücklich vereinbart; keine Sperrungen während Ferienreise- und Berufsverkehr.Kranken-, Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge müssen jederzeit Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten haben.Koordination zwischen den Losen, mit Auftraggeber und Verkehrsbehörde ist vertragliche Pflicht.SiGe-Plan (Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan) gemäß Baustellenverordnung durch den AN; Vorankündigung 2 Wochen vor Baustelleneinrichtung.Bautagesberichte täglich an den AG; Jour-Fixe-Besprechungen mit Protokoll (3 Werktage).Winterbau (Oktober–Dezember) ist einzukalkulieren; Witterungserschwernisse sind vollumfänglich zu berücksichtigen.Beweissicherung, Eigenüberwachungsprüfungen und Vermessungsleistungen durch den AN.Nebenangebote sind nicht zugelassen; alle in der Baubeschreibung beschriebenen Leistungen gelten als eingepreist.

Kampfmittelräumung (Los 1)

Oberflächensondierung über ca. 2.700 m²; Aufnahme von Kampfmitteln (Erwartung 0,5 t).Einsatz von Fachpersonal mit Befähigungsschein nach § 20 Sprengstoffgesetz.Ergebnisbericht Oberflächensondierung in 3-facher Ausfertigung an AG.Stundenlohnarbeiten für Räumgerät und Fachpersonal.

Straßenbau – Erdbau, Asphalt, Bankette, Entwässerung (Los 1)

Vorarbeiten:

Bankett schälen (ca. 3.200 m)Asphalt trennen (ca. 1.500 m)Frostschutzschicht ca. 675 t einbauenUnterlage reinigen, Baustrecke abstecken

Asphaltbau:

Tragschicht ca. 107 tDeckschicht ca. 830 t (ca. 4 cm im Hocheinbau)Bitumenemulsion auf ca. 8.425 m²Keilförmiges Fräsen an Streckenenden, vor/hinter Brücke und in Einmündung Rue de la HornFugen, Abstumpfung, Randabdichtung

Bankette/Mulden:

Muldenprofil ca. 1.750 m ausräumenBankett neu herstellen (ca. 1.170 t)Rasengittersteine ca. 60 m² in Kurvenbereichen

Entwässerung:

Anpassung von 10 Straßenabläufen an neue AsphaltoberkanteWasserhaltung als Nebenleistung gem. ATV DIN 18299

Ausstattung – Markierung und Beschilderung (Los 1)

Demarkierung ca. 3.400 mNeue Markierung Typ I (ca. 3.400 m) plus 12 m Typ II mit Fläche ca. 420 m², inkl. Trocknung und Reinigung der MarkierungsflächeMarkierungssysteme aus Folie, Verkehrsklasse mind. P 6, BASt-Prüfnummer23 bestehende Verkehrsschilder abbauen, 26 neue Schilder anbringen (inkl. Wegweiser)Leitpfosten mind. Klasse 2 nach DIN EN 12899-3, 5 Jahre Haltbarkeit

Entsorgung (Los 1)

Bereitstellungsfläche für Haufwerke bis 250 m³ mit LageplänenEntsorgung ca. 315 t nicht gefährlicher AbfallEntsorgung ca. 167 t gefährlicher Abfall (u.a. 90 t teerhaltiger Asphalt, 45 t belastetes Baggergut, 32 t belastetes Bankettschälgut)Pechhaltiger Straßenaufbruch = gefährlicher Abfall, Andienungspflicht an SAM Rheinland-Pfalz; Entsorgungsnachweis gem. KrWG/NachwV erforderlichHaufwerks- und Behälterkataster, Verbleibsdokumentation (elektronisch), Einbaudokumentation

Verkehrssicherung – Umleitung und Bauabschnitte (Los 2)

Aufbau, Vorhaltung und Abbau der Verkehrssicherung gemäß Verkehrskonzept des AG für:Umleitungsstrecke (ca. 20 km) über 28 TageBauabschnitt 1 über 14 TageBauabschnitt 2 über 14 TageVerkehrsrechtliche Anordnung einholen und Unterlagen erstellen.Ortsbesichtigungen und verkehrstechnische Unterlagen durch AN.Vorankündigungstafeln: 2 Stück aufstellen, 14 Tage vorhalten und kontrollieren.Transportable Lichtsignalanlagen (LSA) Typ C mit verkehrsabhängiger Steuerung und Videodetektion (keine Bild-/Videodatenspeicherung):BA 1: 56 Stunden VorhaltungBA 2: 28 Stunden VorhaltungFunktionsprüfung der Videodetektion vor Inbetriebnahme.Temporäre Quermarkierungen Typ II (Folie, mind. P 6) in BA 1 und BA 2.Markierungsfläche reinigen (6 m² in BA 1, 3 m² in BA 2).Vorlage Signalzeitenplan, Signallageplan, Phasenfolgeplan als Pflichtanlage.

Digitale Kontrolldokumentation (Los 2)

GPS-gestützte Protokollierung aller Kontrollfahrten (auch offlinefähig)Fotodokumentation und Mängel-/SchadensprotokollWöchentliche Übermittlung an die Bauüberwachung in gängigem digitalen FormatZweimal tägliche Kontrolle (an arbeitsfreien Tagen einmal täglich) der Vorankündigungstafeln und der gesamten Verkehrssicherung

Verkehrszeichen und Absperreinrichtungen

VZ 455 (Umleitung) Größe 2 (900×600 mm), Folientyp RA 2; VZ 458 (Plantafeln) 2000×1250 mm, RA 2Wegweiser über VZ 455, RA 2Reflexionsklasse RA 2, Aufbau B oder C nach DIN 67520:2013-13; RAL-GütezeichenVZ 205 und 250 mit Kennziffer des Verkehrssicherungsunternehmens, Quartal und HerstellungsjahrMobile, berührungsfreie Auskreuzvorrichtungen (Folie RA3/C mit Schutzlaminat) gem. ZTV-SA und DIN 67520 Teil 4Doppelseitige Leitbaken mit gelben Warnleuchten; Längsabsperrung max. 3 m Abstand, Querabsperrung mind. 4 Leitbaken, Verziehungsmaß 1:3LSA für halbseitige Sperrung (verkehrsabhängige Schaltung); Haltelinie 50 cm, Folie P6, Typ IIAußerbetriebnahme und spätere Wiederherstellung der stationären BeschilderungKeine Verwendung von Klebeband, Einschlagpfosten oder Anbringung an Rückhaltesystemen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsnachweise (alle Lose)

Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder ausgefülltes Formblatt HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung (alternativ: Einheitliche Europäische Eigenerklärung EEE).Erklärung zu Unterauftrags-/Nachunternehmerleistungen (falls eingesetzt; Nachunternehmer müssen ebenfalls PQ-Nachweis oder Eigenerklärung vorlegen).Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (bei Bietergemeinschaft, gesamtschuldnerische Haftung).Tariftreue und Mindestlohn:LTTG Mustererklärung 1 (AEntG) für tarifgebundene UnternehmenLTTG Mustererklärung 3 (Mindestlohn) für nicht tarifgebundene UnternehmenBereitschaft, LTTG-Verstöße mit Vertragsstrafe (1 % je Verstoß, max. 10 %) und ggf. Ausschluss von LBM-Aufträgen bis 3 Jahre zu akzeptieren.Steuerliche Zuverlässigkeit: Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes (§ 48b EStG), auf Verlangen des AG.Akzeptanz pauschaler Schadenersatz von 15 % bei nachweislich unzulässiger Wettbewerbsabrede.

Technische und operative Fähigkeiten (alle Lose)

Fachkunde Kampfmittelräumung: Befähigungsschein nach § 20 Sprengstoffgesetz für das eingesetzte Personal (betrifft Los 1).Sachkunde Asphaltbau: VOB-konforme Ausführung; Eignungsnachweis Asphalt (Zusammensetzung, Erstprüfung) mind. 10 Tage vor Asphalteinbau.Fachkunde Verkehrssicherung: MVAS-Qualifikation des benannten Verantwortlichen (betrifft Los 2).Elektronische Rechnungsstellung: Fähigkeit zur XRechnung (strukturiertes XML nach EN 16931) und Übermittlung über ZRE RLP oder Peppol; getrennte Rechnungen für SiGeKo, Hilfsleistungen Kontrollprüfung und weitere Kosten.REB-konforme IT-Infrastruktur für Bauabrechnung (D11-Datei).Massenermittlung / Wiegenachweise mit allen geforderten Angaben (Lieferwerk, Baustelle, Wägegut, Datum/Uhrzeit, Tara/Brutto/Netto, Fahrzeugkennzeichen).Bauablaufplanung als Balken- oder Weg-Zeit-Diagramm mit kritischem Weg; Fortschreibung bei Änderungen.Digitales Kommunikationsmittel: Registrierung und Nutzung des Vergabeportals Rheinland-Pfalz für den gesamten vertragsbezogenen Schriftverkehr.

Nachweise zu Materialien und Produkten (Los 1)

Fahrzeug-Rückhaltesysteme: Nachweis gemäß DIN EN 1317, TK FRS, BASt-Übersichtsliste oder Gleichwertigkeitsnachweis.Markierungssysteme: BASt-Prüfnummer, Stoffbezeichnung, Hersteller; ggf. Prüfzeugnis bei fehlender BASt-Notifizierung.Leitpfosten: Prüfberichte einer anerkannten Prüfanstalt über 5-jährige Alterungsbeständigkeit.Gesteinskörnungen: PSV 51, Aufhellungsgesteine; Bindemittel gemäß Spezifikation.Recycling-Baustoffe: Eignung und Rechtskonformität gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV).
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsformulare und Erklärungen
Leistungsverzeichnis und Preisangaben
Technische Nachweise (mit Angebotsabgabe)
Unterlagen auf gesondertes Verlangen des AG
Vor Ausführungsbeginn vorzulegen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
LBM Kaiserslautern
Ort
66484 Riedelberg, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
66484 Riedelberg
Rheinland-Pfalz

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