Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Kreisstadt St. Wendel (Abwasserwerk) schreibt im Wege einer öffentlichen Ausschreibung nach VOB/A die Erneuerung eines Mischwasserkanals auf der Bergstraße aus.
Kurzüberblick:
Wichtigste Pflichten für Bieter:
Detail-Informationen (z. B. einzelne Positionen, exakte Massen, Kampfmittelpauschale, Abfallnachweise) finden sich in den Vergabeunterlagen auf der Plattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Niedrigster Preis erhält den Zuschlag.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKanalbau (Mischwasserkanal)
Auf einer Länge von ca. 380 m wird der bestehende Mischwasserkanal erneuert. Verlegt werden PVC-U-Rohre (Kreisprofil) DN 400, SN 16, einschließlich Formstücken, Bögen, Abzweigen und Muffenstopfen. Ergänzend sind Hausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze neu herzustellen sowie hydraulische Defizite in der Schmollstraße zu beheben. Leistungsbestandteile:
Straßenbau (Verkehrsfläche Bergstraße)
Im Anschluss an den Kanalbau wird die Verkehrsanlage grundhaft instand gesetzt. Dazu gehören:
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Kampfmittel
Die Ausführung erfolgt in drei Bauabschnitten unter Vollsperrung der betroffenen Straßenabschnitte Bergstraße und Werkstraße. Während der Bauzeit wird die bestehende Einbahnstraßenregelung aufgehoben; die Verkehrsführung richtet sich nach einem vom AG bereitgestellten Umleitungsplan (verkehrsrechtliche Anordnung VRA).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAnmeldung, Eintragung und Zuverlässigkeit
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK – oder nachweisbar zu keiner Eintragung verpflichtet.
Finanzielle und steuerliche Eignung
Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie ordnungsgemäße Beitragszahlung an die Sozialversicherung. Bei Zuschlag in engere Wahl sind auf Verlangen vorzulegen:
Fachliche und personelle Leistungsfähigkeit
Verfügbarkeit der zur Auftragsausführung erforderlichen Arbeitskräfte. Mit dem Angebot ist die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) einzureichen; präqualifizierte Unternehmen können den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.) nutzen.
Bei Zuschlag in engere Wahl sind auf Verlangen nachzuweisen:
Nachunternehmen, Bietergemeinschaften und Tariftreue (STFLG)
Bieter können nicht präqualifizierte Nachunternehmer einsetzen und deren Präqualifikation bzw. Eignungsvoraussetzungen nachweisen (Verzeichnis-Nummer bei Präqualifikation).
Bietergemeinschaften geben mit dem Angebot die Erklärung (VHB 234) in Textform ab; auf Verlangen ist sie von allen Mitgliedern unterzeichnet bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signiert vorzulegen.
Mit dem Angebot ist die Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und fairen Löhnen nach dem Saarländischen Tariftreue- und Fairer-Lohn-Gesetz (STFLG) abzugeben. Inhaltlich verpflichtet sich der Bieter:
Außerdem verlangt das Saarland die Eigenerklärung VO-2022-833 (Anlage).
Mit der zu vergebenden Leistung vergleichbare Leistungen; gewünschte Inhalte: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsbindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; erst auf Verlangen in der engeren Wahl vorzulegen (über Formblatt 124 – Eigenerklärung zur Eignung). Zeitraum: letzte fünf Kalenderjahre (oder in der Auftragsbekanntmachung angegebener Zeitraum).