Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Dortmund – Stadtentwässerung schreibt den Bau eines neuen Mischwasserkanal- und Gewässerverrohrungssystems im Bereich Plaßstraße/Tiewinkel und Kurler Busch (Stadtbezirk Scharnhorst) aus.
Gebaut werden rund 1.900 m Kanalrohre (KG, PP, Steinzeug, Beton, Stahlbeton, Vortrieb), ca. 38 Schachtbauwerke (DN 1000–1500), umfangreiche Erdarbeiten (rd. 9.200 m³ Aushub), Verbau (Norm-, Gleitschienen-, Kanaldielen- und Spundwand), Rohrvortrieb unter einer DB-Bahntrasse, Wasserhaltung, Kampfmittelsondierung sowie die anschließende Wiederherstellung der Straßen- und Vegetationsflächen (ca. 3.300 m² Straße, 4.600 m² Vegetation, 29 Bäume, 100 Sträucher).
Es handelt sich um ein offenes Verfahren nach EU-Recht. Angebote werden ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal metropoleruhr.de eingereicht. Bindefrist: 12 Wochen. Zuschlag nach Preis (100 %). Angebotsabgabe bis 12.10.2026, 20:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich
Die Ausschreibung wird ohne Losaufteilung als Gesamtvergabe durchgeführt. Die Teile A (Kanal- und Gewässerbau) und B (Landschaftspflegerische Arbeiten) werden zusammen an einen Auftragnehmer vergeben.
Bauzeit: Ausführungsbeginn innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber; abnahmereife Fertigstellung innerhalb von 24 Monaten nach Ausführungsbeginn. Bauzeitenplan spätestens 14 Tage nach Auftragserteilung vorzulegen.
Planungsgrundlagen: Planfeststellungsbeschluss vom 28.04.2025, Bodenschutzkonzept (DIN 19639), Bodengutachten, Brandschutzstellungnahme mit Auflagen (max. 70 m Bauabschnittslänge, Zuwegung mind. 1,25 m, Kurvenradius 10,5 m, 3 m/5 m Freiraum für Feuerwehrfahrzeuge).
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Auf- und Abbau sowie Vorhaltung der kompletten Baustelleneinrichtung: Bauzäune, Baustraßen, Baustellensicherung, Verkehrsführung mit Beschilderung und Lichtsignalanlagen. Bauzeitenbedingte Nachtausnahmegenehmigungen (Lärm) mindestens 1 Woche vorher beantragen. Archäologische Meldung mindestens 4 Wochen vor Beginn. Bei Kampfmittelanfragen ≤ 1.500 m² mindestens 5 Werktage, > 1.500 m² mindestens 10 Werktage Vorlauf.
Baugelände und Bodenarbeiten
Vorbereitung des Baugeländes: Räumung, Baumfällung, Wurzelrodung, Oberbodenabtrag, Geotextilien, schichtweises Fräsen und Rückbau von Pflaster, Bordsteinen, Hochofenschlacke und Straßeneinbauten.
Bodenaushub: ca. 9.200 m³ Aushub (0 bis 5,40 m Tiefe) sowie 620 m³ Aushub für offenen Graben, getrennt nach Homogenbereichen LOES-A bis LOES-D; ca. 1.100 m³ kontaminierte Böden sind gesondert zu entsorgen. Verfüllung mit Bodenaustauschmaterial und Rohrauflager gemäß Regelwerken (DIN 18300, EBV 2021).
Verbau- und Sicherungsmaßnahmen
Baugrubenverbau für Kanaltiefen bis ca. 6,23 m:
Start- und Zielgruben für den Rohrvortrieb werden mit Spritzbetonschalen (d = 0,20 m) gesichert. Ebenfalls zum Einsatz kommt Trägerbohlwandverbau HEB 200 (S 235) mit Holzausfachung oder alternativ Spundwand TKL 602 (S 270 GP).
Wasserhaltung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und technische Eignung
Rechtliche und steuerliche Zuverlässigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Tariftreue und soziale Anforderungen
Sprache und sonstige Anforderungen
Keine konkreten Referenzprojekt-Anforderungen in den Vergabeunterlagen genannt.
Eine gesonderte Referenzliste ist nicht zwingend vorgeschrieben. Marktteilnahme von weniger als 3 Jahren ist zulässig, sofern die Eignung in vergleichbarer Weise nachgewiesen wird. Implizit wird die Qualifikation Güteschutz Kanalbau AK 1 erwartet.