Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Gemeinde Jade für Putz- und Stuckarbeiten im Neubau einer 2-gruppigen Kindertagesstätte in Schweiburg (Kirchenstraße 67, 26349 Jade). Es handelt sich um ein einzelnes Los (keine Losteilung). Der Auftrag umfasst Vorbereitungsarbeiten (Schutzabdeckungen, Haftbrücken, Spritzbewurf), Innenputzarbeiten (Kalkzementputz CS II, 12 mm, Q2 geglättet) sowie Profile, Kanten und Anschlüsse. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform subreport (https://www.subreport.de/E21877436) einzureichen.
Wichtige Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Neubau einer 2-gruppigen Kindertagesstätte in 26349 Jade-Schweiburg, Kirchenstraße 67. Eingeschossiger Neubau (ca. 36,74 m × 16,62 m) mit Satteldach, ohne Keller, barrierefrei. Auftraggeber: Gemeinde Jade. Vertragsgrundlage: VOB Teil B und C in neuester Fassung sowie DIN 18350 (ATV Putz-/Stuckarbeiten). Keine Aufteilung in Lose – alle Putz- und Stuckarbeiten werden als Gesamtauftrag vergeben.
Vorbereitungsarbeiten
Schutzabdeckungen an Fenstern, Türen und Fensterbänken mit Folie (0,3 mm), Schließen von Schlitzen und Fehlstellen im Mauerwerk mit Kalkzement-Putzmörtel (bis 25 cm² und 25–100 cm²), Aufbringen einer mineralischen, kunststoffvergüteten Haftbrücke auf Betoninnenwänden (ca. 225 m²) sowie volldeckender Spritzbewurf aus Zement-Putzmörtel auf Mauerwerk und Beton (1.900 m² Innenwände und 180 lfm Laibungen).
Innenputzarbeiten
Einlagiger Innenputz als Kalkzementputz CS II in 12 mm Dicke, Oberflächenqualität Q2 geglättet. Putzflächen: ca. 255 m² auf Außenwänden, ca. 1.700 m² auf Innenwänden sowie ca. 147 lfm Laibungen (Breiten 24 cm und 17,5 cm). Nachträgliches Einputzen von Fensterbänken (15 lfm) inkl. Fugenschluss, nachträgliche Beiputzarbeiten an kleineren Flächen bis 2 m² (ca. 50 m²) sowie Zulage für Putzhöhen über 3,50 m (ca. 375 m², inkl. Rollgerüst).
Profile, Kanten und Anschlüsse
Glasfasergewebe als Putzarmierung an Materialübergängen (ca. 50 m²) und Diagonalbewehrung an Fensterecken (26 Stück) zur Vermeidung von Kerbrissen. Putzträger aus Leichtbauplatten (15 mm, bis 30 cm Breite) für Laibungsaufdopplungen (12 lfm). Verzinkte Eckschutzwinkel an Außenwand-Leibungen (155 lfm) und Innenwand-Ecken/Innentürlaibungen (120 lfm). Putzabschlussprofile mit Dichtlippe (PVC) als rissfreier Anschluss Putz/Fenster (155 lfm) sowie Trennschnitte zu angrenzenden Bauteilen (60 lfm).
Stundenlohnarbeiten und Nebenleistungen
Stundenlohnarbeiten nur auf Anordnung der Bauleitung: Stundensatz Fachwerker (20 Std) und Stundensatz Bauhelfer (20 Std). Sämtliche Geräte, Maschinen, Rüstungen, Hilfskonstruktionen sowie die Baustelleneinrichtung (Aufenthalts- und Lagerräume, da im Gebäude keine Räume zur Verfügung stehen) sind mit dem Angebot einzurechnen. Material ist direkt zur Verwendungsstelle zu transportieren; Zwischenlagerung ist nicht möglich. Beweissicherung des Straßenzustands vor Baubeginn, Genehmigungen für Sondernutzungen öffentlicher Flächen, Schutz fertiggestellter Leistungen Dritter, SiGeKo-Unterweisung sowie Baustellen- und Baustraßenreinigung gehören zum Leistungsumfang. Digitale Dokumentation (Fachunternehmererklärung, Produktdatenblätter, Übereinstimmungserklärungen) ist nach Abschluss zu übergeben.
Abfallentsorgung
Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung. Bietet der Bieter eine andere Lösung als in der Leistungsbeschreibung an, sind Berechtigungs- und Annahmebestätigungen der Verwertungs-/Beseitigungsanlagen sowie ggf. eine Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde vorzulegen. Die Kosten der Abfallverwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen; die Kosten der Abfallbeseitigung sind getrennt auszuweisen, damit sie vom Auftraggeber unmittelbar getragen werden können. Anzeige nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnis nach § 54 KrWG ist nachzuweisen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Registereintrag)
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der Industrie- und Handelskammer, jeweils passend zur Unternehmensform. Auf Verlangen sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug sowie Handwerksrollen- bzw. IHK-Eintragungsnachweis vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Präqualifizierte Unternehmen führen den Eignungsnachweis über den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer genügt). Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (VHB Formblatt 124) bereits mit dem Angebot ein. Auf Verlangen sind Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen) sowie eine Erklärung zur jahresdurchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen mit Leitungspersonal) vorzulegen. Bei Auftragssummen ab 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Gewerbezentralregisterauszug an. Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auf Verlangen sind 3 Referenznachweise vergleichbarer Putz- und Stuckarbeiten aus den letzten 5 Kalenderjahren vorzulegen (mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen Anforderungen, Baumaßnahmentyp, vertraglicher Bindung und Auftraggeberbestätigung). Erforderliche Fachkunde: SiGeKo-Qualifikation gemäß BaustellV/RAB 30, Fachbauleiter nach § 55 NBauO (schriftliche Benennung nach Auftragserteilung).
Verfahrens- und Tariftreueanforderungen
Anerkennung der VOB/B (Ausgabe 2016). Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG sowie Beachtung der §§ 13–15 NTVergG. Erklärung zur Eigenleistung bzw. zum Nachunternehmereinsatz; Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Eignungsvoraussetzungen erfüllen (PQ-Nummer oder Eigenerklärung). Anzeige von Änderungen der Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie Erklärung zu Pauschalschadensersatz (15 % der Bruttoabrechnungssumme) bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.
3 Referenznachweise vergleichbarer Putz- und Stuckarbeiten (Neubau/Umbau/Denkmal)
Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Referenzen sind nur auf Verlangen vorzulegen, falls das Angebot in die engere Wahl kommt