Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Bad Lauterberg im Harz (ca. 10.000 Einwohner, 41,52 km²) lässt ein kommunales Starkregenvorsorgekonzept (SRVK) für das gesamte Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile Barbis, Bartolfelde und Osterhagen erstellen.
Hintergrund: Die Stadt war Weihnachten 2023 / Neujahr 2024 von schweren Überflutungen betroffen. Das Konzept soll zeigen, wo und wie Starkregen Schäden anrichten kann, und konkrete Schutzmaßnahmen vorschlagen – von der Gefahrenanalyse über Risikokarten bis hin zu einem Handlungskonzept mit priorisierten Maßnahmen. Ein wichtiger Teil ist die Einbindung der Öffentlichkeit (Bürgerveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Ortsbegehungen).
Das Konzept muss bis zum 30.11.2027 fertig vorliegen; die Schlussrechnung bis 07.12.2027. Der Auftrag wird EU-weit offen ausgeschrieben, es gibt keine Aufteilung in Lose – Angebot nur für die Gesamtleistung möglich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusgangslage und Ziel des Konzepts
Die Stadt Bad Lauterberg im Harz (über 10.000 Einwohner, rund 41,52 km² Fläche, Ortsteile Barbis, Bartolfelde, Osterhagen) wurde Weihnachten 2023 bis Neujahr 2024 von Überflutungen getroffen. Das Konzept soll die Folgen des Klimawandels mit häufigeren Extremwetterereignissen abfedern und vulnerable Bevölkerungsgruppen, kommunale Einrichtungen, Gebäude und Infrastrukturen schützen. Das fertige Konzept ist bis spätestens 30.11.2027 vollständig beim Auftraggeber abzuliefern; die Schlussrechnung ist bis 07.12.2027 vorzulegen.
Position A – Fachliche Erstellung des Starkregenvorsorgekonzepts
### A.1 – Gefährdungsanalyse
### A.2 – Bewertung des Schadenspotenzials
### A.3 – Risikoanalyse
### A.4 – Handlungskonzept
Position B – Risikokommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Kosten für Position B sind auf 20 % der Kosten von Position A zu kalkulieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung – Ausschlussgründe
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, insbesondere:
Ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 € wird für den vorgesehenen Zuschlagsbieter ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz angefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Tariftreue und sozialrechtliche Verpflichtungen
Zuschlags- und Wertungskriterien
Die Angebotswertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
Drei Referenzprojekte im Bereich Starkregenvorsorge, Starkregenmodelle oder Starkregenanalysen (z.B. Starkregengefahrenkarten, Starkregenrisikomanagement, Starkregenmanagement-/Vorsorgekonzepte), vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung
Vergleichbarkeit mit ausgeschriebener Leistung; Nachweis je Referenz mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Referenzen fließen in die Wertung ein (30%): 3 Referenzen = 10 Punkte, 2 = 6, 1 = 3, 0 = 0 (kein Ausschlusskriterium).