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Komplettabbruch BA2

ZV KD Oberland Zentrale Beschaffungsstelle87629 Fuessen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für den Komplettabbruch des Zwischenbaus BA2 mit Kellergeschoss und Erdgeschoss auf dem Gelände der Grund- und Mittelschule in Füssen.

Leistungen:

Baustelleneinrichtung und Sicherung mit BauzaunEntkernung sowie Demontage von Innenausbauten, Heizung, Sanitär und ElektroErdarbeiten und Teilabbruch von rund 1.900 m³ umbautem RaumKleinteiliges Anarbeiten an den verbleibenden Gebäuden BT 2 und BT 3Ausbau von SchmutzwasseranlagenSortenreine Verwertung und Entsorgung mit EntsorgungsnachweisenVorbereitete Stundenlohnarbeiten nach Anordnung der Bauleitung

Angebote sind bis zum 09.11.2026 um 10:00 Uhr elektronisch einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 09. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist9. Nov. 2026
Angebotsöffnung9. Nov. 2026
Bindefrist18. Dez. 2026
Ausführung11. Jan. – 17. Jan. 2027
Verkehrsbeschränkung18. Jan. – 24. Jan. 2027
Fertigstellung18. Jan. – 24. Jan. 2027
BaufristenplanDatum offen18 Werktage nach Auftragserteilung; der konkrete Startzeitpunkt ist nicht bekannt.
SicherheitsunterlagenDatum offenGefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen sowie Arbeits- und Sicherheitsplan mindestens 3 Tage vor Beginn der jeweiligen Rückbauarbeiten.
Bauzaun-VorhaltungDatum offen4 Wochen nach Aufstellung; der Aufstellzeitpunkt ist nicht bekannt.
RegieberichteDatum offenInnerhalb von 3 Werktagen nach Ausführung der Regiearbeiten.
StundenlohnzettelDatum offenWöchentliche Vorlage der Stundenlohnzettel.
Stundennachweis-BestätigungDatum offenBestätigung der Stundennachweise durch die Bauleitung innerhalb von 3 Tagen nach Vorlage.
Entsorgung nach MahnungDatum offenEntsorgung innerhalb von 2 Arbeitstagen nach erfolgloser erster Mahnung.
TrenngrabenDatum offenTrenngraben bleibt nach dem Öffnen 2 bis 3 Tage offen.
Begleit- und ÜbernahmescheineDatum offenVollständig ausgefüllte Begleit- und Übernahmescheine sowie Wiegescheine sind spätestens mit der Schlussrechnung vorzulegen.
BautagesberichteDatum offenArbeitstägliche Vorlage der Bautagesberichte.
BaustellenbesprechungenDatum offenWöchentliche Baustellenbesprechungen.
GewährleistungDatum offenVertragliche Gewährleistung von 4 Jahren; der Bezugszeitpunkt ist im Auszug nicht ausdrücklich geregelt.
MängelbeseitigungDatum offenMängel sind innerhalb der Bauzeit oder der Gewährleistungsfrist zu beseitigen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Bei Angebotsabgabe durch Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetriebe und anerkannte Blindenwerkstätten wird der angebotene Preis mit einem Abschlag von 10 Prozent gewertet.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen legen in Formblatt 211 ausdrücklich das Zuschlagskriterium Preis als einziges Wertungskriterium fest; die Formblätter 227 zur Gewichtung der Zuschlagskriterien sind nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Schutz der Umgebung

Errichtung, Umsetzung und Demontage eines mindestens 2,00 m hohen, blickdichten Bauzauns mit etwa 60 lfdm und erforderlichen Türen und Toren; Vorhaltung über vier Wochen. Vollständige Baustelleneinrichtung für Auf- und Abbau einschließlich Lagerplätzen, Beleuchtung, Steighilfen, Gerüsten, Hebehilfen, Maschinen und Geräten. Schutzmaßnahmen nach Unfallverhütungsvorschriften sowie Abbruchanweisung, Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung und Arbeits- und Sicherheitsplan nach TRGS 521 Nr. 3 und BGR 128.

Entkernung und Innenausbau

Entrümpelung von Sperrmüll mit Containerstellung, Abholung, Transport und Entsorgung nach Wiegeschein. Ausbau von Innentüren, Vorhangschienen, Brüstungskanälen, Holz- und Trockenbauwänden, Holzdecken, Gussasphalt, Estrich, Trennpappe, Fliesen, Vinyl, Naturstein, Parkett, Sockeln, Deckenleuchten, Vordach, Holzfenstern und Außentüren. Bei anfallenden gipshaltigen Bauteilen, lungengängigen Mineralfasern, organischen Dämmungen, teerhaltigen Baustoffen oder Holzschutzmitteln sind die besonderen Schadstoffanforderungen zu beachten.

Demontage von Heizung, Sanitär und Elektro

Rückbau von Heizungsleitungen, Verteil- und Steigleitungen, Anschlüssen, Armaturen, Ventilen, Zählern, Heizkörpern und Leitungsdämmung sowie schadstoffgerechte, sortenreine Entsorgung mit Nachweisen. Demontage von Waschtischen, Armaturen, Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen samt Dämmung. Demontage von Elektroinstallationsgeräten, BMA-Bauteilen, Lautsprechern, Verteilern, Netzwerkschränken sowie Elektroleitungen, Rohren und Kanälen. Elektrische Anlagen werden vor der Demontage bauseitig freigeschaltet; die Demontage erfolgt spannungsfrei.

Erdarbeiten und Abbruch

Aufklärung und Dokumentation vorhandener Ver- und Entsorgungsleitungen, Humusabtrag, Aushub der Bodenklasse 3–4, Grabenherstellung, Einsandung, Anlieferung und Einbau von rund 600 m³ Material vom städtischen Zwischenlager. Aushub bis 3,50 m unter Gelände ist grundsätzlich Nebenleistung. Selektiver, erschütterungs-, staub- und lärmarmer Teilabbruch des Querbaus Nord mit rund 1.900 m³ umbautem Raum nach Entkernung und Entfernung kontaminierter Bauteile. Kleinteiliges Anarbeiten und Trennen zu den verbleibenden Bestandsgebäuden BT 2 und BT 3. Maschineller Abbruch nicht sichtbarer Stahlbetonbauteile und Fundamente, rund 50 m³. Sprengungen sind nicht zugelassen.

Außenanlagen und Entsorgung

Ausbau von Schmutzwasserkanal- und Grundleitungen sowie Stahlbetonschächten und Hofabläufen, einschließlich der zugehörigen Erdarbeiten und sauberen Trennung an verbleibenden Anschlussschächten. Sortenreine Trennung, Verwertung und Entsorgung von mineralischer Bausubstanz, darunter RC-2 und DK-0, behandeltem Abbruchholz, phenolhaltigen Baustoffen, gemischten Bau- und Abbruchabfällen, Mischabfällen, Sperrmüll, Metallschrott, Elektroschrott, Dämmstoffen, Dachpappe und weiteren schadstoffhaltigen Materialien. Nachweis über eANV, Abfallbegleit- und Wiegescheine. Das Baugrundstück ist nach Auftragsende sauber und ordnungsgemäß zu hinterlassen.

Ablauf, Dokumentation und Bauorganisation

Erstellung und laufende Überwachung des Baufristenplans auf Grundlage des Bauablaufplans des Auftraggebers sowie unverzügliche Fortschreibung bei Änderungen. Rückbau- und Sicherheitsunterlagen sind mindestens drei Tage vor Beginn der jeweiligen Arbeiten vorzulegen. Bautagesberichte sind arbeitstäglich, Regieberichte innerhalb von drei Werktagen nach Ausführung und Stundenlohnzettel wöchentlich vorzulegen. Baustellenbesprechungen finden wöchentlich statt. Eine fachlich qualifizierte, deutschsprachige Aufsichtsperson ist ständig anwesend; bei Bedarf ist ein Dolmetscher bereitzustellen. Sicherheitsunterweisungen der Nachunternehmer sind durchzuführen, der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ist bereitzuhalten und ein digitales Mängelmanagementsystem ist zu nutzen. Alle Maße sind in eigener Verantwortung zu prüfen und eine lückenlose Baudokumentation zu führen. Prüfprotokolle, Abnahmeb Berichte und Entsorgungsnachweise sind zu übergeben.

Vorbereitete Stundenlohnarbeiten

Nur nach ausdrücklicher Anordnung der Bauleitung dürfen Bagger mit Sortiergreifer oder Tieflöffel, Baggeranbaugeräte, Felsmeisel und Pulverisierer sowie Vorarbeiter, Facharbeiter und Bauhelfer als Stundenlohnarbeit ausgeführt werden. Die im Leistungsverzeichnis genannten Höchstmengen sind Bagger mit Sortiergreifer oder Tieflöffel 15 Stunden, Baggeranbaugeräte 15 Stunden, Vorarbeiter 50 Stunden, Facharbeiter 50 Stunden und Bauhelfer 40 Stunden. Fahrt- und Auslösekosten sind in den Stundensätzen enthalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation und Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vor. Bei Anzeichen unrichtiger Eigenerklärungen oder sonstigem Bedarf kann die Vergabestelle zusätzliche Nachweise und Belege anfordern.

Vergleichbare Leistungen und Umsatz

Erforderlich sind drei vergleichbare Referenzen und die Erklärung, dass vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise in dem in der Auftragsbekanntmachung genannten längeren Zeitraum ausgeführt wurden. Im Formblatt ist außerdem der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft. Ein fester Mindestumsatz ist nicht festgelegt.

Fachkunde, Personal und Verantwortlichkeit

Angaben zum Nachweis der Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A sind beizubringen. Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein. Auf der Baustelle ist ständig eine fachlich qualifizierte, deutschsprachige Aufsichtsperson mit mindestens Sprachkenntnissen B1 einzusetzen; bei Bedarf ist ein Dolmetscher zu stellen. Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator sowie Stellvertreter müssen über die geforderte Qualifikation verfügen.

Rechtliche und wirtschaftliche Eignung

Erforderlich sind Angaben zur Eintragung im Handelsregister, zur Handwerksrolle, zur Industrie- und Handelskammer oder zur Nicht-Eintragungspflicht sowie Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation. Erklärt werden muss, dass keine Ausschlussgründe und keine Eintragungen im Wettbewerbsregister bestehen, alternativ ist Selbstreinigung darzulegen und nachzuweisen. Außerdem sind die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft zu erklären.

Selbstausführung und Nachunternehmer

Mindestens 70 % der Leistungen, für die der Betrieb des Auftragnehmers eingerichtet ist, sind im eigenen Betrieb auszuführen. Art und Umfang der vergebenen Nachunternehmerleistungen sind im Angebot anzugeben. Nachunternehmer benötigen vollständige Eignungsnachweise; ein Wechsel ist nur mit vorheriger Genehmigung zulässig. Vergaben an Nach-Nachunternehmer sind untersagt. Bei Unterbeauftragung sind kleine und mittlere Unternehmen angemessen zu beteiligen.

Betriebssicherheit und Versicherung

Der Auftragnehmer muss eine aktuell gültige Betriebs- beziehungsweise Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und den Nachweis unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorlegen. Die Mindestdeckungssummen betragen 3.000.000 Euro je Schadensfall für Personenschäden und 300.000 Euro je Schadensfall für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden. Erforderlich sind ferner die Fähigkeit zur Erstellung und Umsetzung der Arbeitsschutz- und Sicherheitsunterlagen sowie zur Einhaltung der Entsorgungs- und Nachweisverfahren einschließlich eANV.

Bietergemeinschaften

Bietergemeinschaften müssen für die gesamte Leistung gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Es ist unzulässig, gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft und als einzelner Bieter ein Angebot abzugeben oder sich gleichzeitig an verschiedenen Bietergemeinschaften zu beteiligen.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre bzw. der in der Auftragsbekanntmachung genannte längere ZeitraumVolumen: Kein Mindestauftragswert je Referenz festgelegt

Vergleichbare Bauleistungen, insbesondere Komplettabbrüche, mit Angaben zur Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Leistungsumfang und eingesetzten Arbeitnehmern sowie Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.

Die Leistungen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein; Nachweise nach Formblatt 124 beziehungsweise Formblatt 444 beziehungsweise Beiblatt 112

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 29%4–10 · 52%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
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Eignung und Nachunternehmer
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Auf einen Blick

Auftraggeber
ZV KD Oberland Zentrale Beschaffungsstelle
Anschrift
Bad Tölz
Ort
87629 Fuessen, Bayern
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
87629 Fuessen
Bayern

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