Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadtentwässerung Hannover sucht ein Planungsbüro für die Entwicklung von drei Konzepten/Strategien im Bereich Wassermanagement. Diese sind Teil eines übergeordneten Wassermanagementkonzepts (WMK) der Landeshauptstadt.
Die drei Arbeitspakete umfassen:
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (2 Phasen). Zunächst bewerben sich Interessenten mit Eignungsnachweisen. Die 3 besten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Zuschlag: 50 % Preis, 50 % Qualität (Konzept + Zeitplan).
Laufzeit: ca. 8 Monate ab Vertragsbeginn (voraussichtlich November 2026 bis Juli 2027).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Konzept50%
Konzept, das durch die Bieter mit dem Erstangebot vorzulegen ist. Die konkreten Anforderungen und die Punktebewertung werden den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
- Zeitplan50%
Zeitplan, der durch die Bieter mit dem Erstangebot vorzulegen ist. Die konkreten Anforderungen und die Punktebewertung werden den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Einfache Richtwertmethode: Z = L / P = (L_Konzept + L_Zeitplan) / P. Es gewinnt der Bieter mit der höchsten Kennzahl Z. Bei Gleichstand gewinnt das Angebot mit dem niedrigeren Preis. Es ergibt sich eine Wichtung von 50% Preis und 50% Qualitätskriterien.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordneter Rahmen
Die drei zu erstellenden Konzepte/Strategien sind Bestandteile eines übergeordneten Wassermanagementkonzepts (WMK) der Landeshauptstadt Hannover und bilden dessen Hauptziele und Hauptarbeitspakete.
Erfüllungsort: Hannover (30165), Region Hannover (DE929), Deutschland
Vertragslaufzeit: 8 Monate ab Vertragsbeginn (vorläufiger Rahmenterminplan: November 2026 bis Juli 2027)
Sprache: Deutsch
Projektorganisation und Termine
Im Angebot sind mindestens 13 Termine vorzusehen:
Weitere Pflichten:
Planunterlagen: Übergabe in dwg-, dxf- und pdf-Format plus Ausdrucke; CAD-Korrespondenz über kompatibles Programm.
Dokumentation und Übergabe
Allgemeine Pflichten des Auftragnehmers
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung
Rechtsform: Bewerber müssen gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter auftreten (Bietergemeinschaft).
Berufsregister: Gültige Eintragung in das einschlägige Berufsregister – Nachweis durch Eigenerklärung zur Eignung.
EU-Ausschlussgründe: Keine Korruption, keine Insolvenzverfahren, keine schwerwiegenden Verfehlungen gem. §§ 123 f. GWB.
Russland-Sanktionen (EU-VO 2022/576, Art. 5k): Auftragnehmer und alle Beteiligten > 10 % des Auftragswerts müssen erklären, dass keine russischen Staatsangehörigen, in Russland niedergelassene Personen/Organisationen oder Unternehmen mit > 50 % russischem Anteilsbesitz beteiligt sind. Gleiches gilt für Unterauftragnehmer, Lieferanten und kapazitätsbereitstellende Unternehmen. Bei Verstoß kann der Auftraggeber den Vertrag kündigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Jahresumsatz: Durchschnittlicher Jahres-Bruttoumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 200.000 €.
Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungssummen mindestens 1,5 Mio. € (für die Eignung in Phase 1); im Vertragsentwurf werden für den späteren Vertrag Mindestdeckungssummen von 1,0 Mio. € je für Personen-, sonstige und Vermögensschäden gefordert. Alternativ Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Fachliche und technische Eignung
Personal: Erklärung, dass ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Benennung der Projektleitung, Vertretung und weiterer Projektmitarbeiter mit jeweiliger Berufserfahrung.
Referenzen: Mindestens 3 vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren. Akzeptiert werden insbesondere:
Referenzen können durch Kombination mehrerer Einzelreferenzen nachgewiesen werden; sie müssen prüfbar und abgeschlossen sein. Kontaktinformationen des Referenzgebers sind zwingend anzugeben – nicht prüfbare Referenzen werden nicht gewertet. Nach Öffnung der Teilnahmeanträge dürfen benannte Referenzen nicht ergänzt oder ausgetauscht werden.
Bewertete Auswahlkriterien (Teilnahmewettbewerb – Phase 1)
Die eingegangenen Teilnahmeanträge werden nach folgenden Kriterien bewertet (Maximalpunktzahl: 500 Punkte):
Umsatz – Gewichtung 20 %:
Referenzen – Gewichtung 60 %:
Personal – Gewichtung 30 %:
Ergebnis: Es werden maximal 3 Bewerber zur Angebotsphase (Phase 2) zugelassen – mindestens 3 Bewerber müssen zugelassen werden.
Eignungsleihe und Nachunternehmer
Eignungsleihe ist zulässig – Angaben im Teilnahmeantrag erforderlich.
Nachunternehmer/Kapazitäten anderer Unternehmen:
Nachforderung: Nachforderung fehlender Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV ist zugelassen; bereist eingereichte Erklärungen können später nicht mehr ergänzt oder ausgetauscht werden.
Eignung für KMU
Der Auftrag ist als geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eingestuft. Nebenangebote und Varianten sind nicht zugelassen.
GIS-Daten-gestützte Wasserhaushaltsmodellierung
Referenzgeber-Kontakt zwingend, prüfbar und abgeschlossen; kann auch durch Kombination mehrerer Einzelreferenzen nachgewiesen werden
Planung zentraler Regenwasserbewirtschaftungs- und Behandlungsmaßnahmen
Referenzgeber-Kontakt zwingend, prüfbar und abgeschlossen
Erstellung Messdatenkonzept
Referenzgeber-Kontakt zwingend, prüfbar und abgeschlossen
Konzeption Grundwasseranreicherung auf Einzugsgebietsebene
Referenzgeber-Kontakt zwingend, prüfbar und abgeschlossen
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen insgesamt (kombiniert aus den o. g. Typen oder alternativ)
Varianten/Nebenangebote nicht zulässig; nach Öffnung der Teilnahmeanträge dürfen Referenzen nicht ergänzt/ausgetauscht werden; nicht prüfbare Referenzen werden nicht gewertet