Lieferung und Montage Vordach Haupteingang
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Schönebeck (Elbe) schreibt als öffentliche Auftraggeberin die Lieferung und Montage eines Vordachs am Haupteingang des Verwaltungsgebäudes Breiteweg 11 aus (Vergabe-Nr. 26-05-049).
Es handelt sich um eine Bauleistung nach VOB/A (keine Los-Aufteilung). Gebraucht wird eine selbsttragende Metallkonstruktion (feuerverzinkt und pulverbeschichtet RAL 7016 anthrazitgrau) mit Dacheindeckung aus Verbund-Sicherheitsglas, komplett mit Werkplanung, Statik, Entwässerung und Montage. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis.
Angebote müssen elektronisch in Textform bis zum 26.10.2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden. Die Ausführung läuft von ca. Mitte Dezember 2026 bis Mitte Februar 2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Leistung
Es ist genau ein Los vergeben – eine einheitliche Bauleistung nach VOB/A, keine Los-Aufteilung. Auszuführen ist die Lieferung und Montage eines Vordachs am straßenseitigen Haupteingang des Verwaltungsgebäudes Breiteweg 11 in 39218 Schönebeck (Elbe).
Das Vordach besteht aus einer selbsttragenden Metallkonstruktion (Stahl, feuerverzinkt und pulverbeschichtet RAL 7016 anthrazitgrau) mit einer Dacheindeckung aus Verbund-Sicherheitsglas (Unterseite matt). Die Aussteifung erfolgt konstruktionsbedingt ohne Wandanschluss zur neuen WDVS-Fassade.
Die Leistung umfasst Planung, Bemessung, Lieferung, Anlieferung/Abladen und vollständige Montage der Tragkonstruktion, der Dacheindeckung und der Dachentwässerung sowie alle vorbereitenden Schutzmaßnahmen und Stundenlohnarbeiten.
Planungs- und Nachweisleistungen
Kompletter, prüffähiger Standsicherheitsnachweis mit Bemessung aller Tragglieder und Befestigungsmittel (Pos. 1.1) – nach Auftragsvergabe vorzulegen. Komplette Werkplanung mit Grundriss, Schnitt, Ansicht und Konstruktionsdetails (Pos. 1.2) – nach Auftragserteilung vorzulegen. Die Statik ist eigenständig zu fertigen und die Tragfähigkeit nachzuweisen.
Vorbereitende Arbeiten und Baustelleneinrichtung
Abdecken des Untergrunds (Betonpflaster) im Vordach- und Eingangstreppenbereich zum Schutz, Fläche ca. 40 m² (Pos. 2.1). Fahrbare Arbeitsbühne (Fahrgerüst), Lastklasse 3, Höhe bis ca. 4 m, Vorhaltedauer 4 Wochen, ca. 35 m² (Pos. 2.2).
Vom Auftraggeber werden Bauwasser und Baustrom kostenfrei bereitgestellt; ein WC im Haus wird dem Baustellenpersonal zugewiesen. Anfallende Abbruchmaterialien sind fachgerecht gemäß TRGS, AVV und LAGA zu entsorgen. Erforderliche behördliche Genehmigungen sind vom Auftragnehmer einzuholen.
Tragkonstruktion und Dacheindeckung
Lieferung und Montage der Tragkonstruktion als Stück (Pos. 3.1): 4 Stützen aus Hohlprofil 120×120×4,5 mm, 8 Obergurte Hohlprofil 180×100×7,1 mm, Riegel, Pfetten U80, Windverbände. Alle Stahlbauteile feuerverzinkt und pulverbeschichtet RAL 7016.
Dacheindeckung Verbund-Sicherheitsglas, Unterseite matt, ca. 22 m² (Pos. 3.2). Ortgangblende aus Titanzinkblech 0,8 mm, ca. 150 mm breit, ca. 7 m (Pos. 3.3). Satteldachfirst passend zur Glasdeckung, ca. 3,5 m (Pos. 3.4), Fabrikat im Angebot anzugeben.
Dachentwässerung
Halbrunde Alu-Rinne pulverbeschichtet RAL 7016, DN 70, ca. 7 m (Pos. 3.7). 2 Rinneneinhangstutzen DN 70 (Pos. 3.6). Dachrinnenabdeckung als Laubschutz aus Kunststoff, ca. 7 m (Pos. 3.8). Fallrohre aus Alu pulverbeschichtet RAL 7016, NW 70 mm, ca. 7,5 m (Pos. 3.5). 4 Fallrohrbögen einfach rund DN 70 (Pos. 3.9).
Stundenlohnarbeiten
5 Stunden Stundenlohn Facharbeiter (Tischler) (Pos. 4.1) und 5 Stunden Stundenlohn Helfer (Tischler) (Pos. 4.2) – als Reservepositionen für nicht vorhersehbare Zusatzleistungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefugnis und Eintragung
Bieter müssen im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK eingetragen sein – oder es darf keine Eintragungspflicht bestehen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Handwerkskarte/IHK-Eintragung vorzulegen.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Erforderlich sind Eigenerklärungen, dass kein Insolvenzverfahren anhängig ist, keine Liquidation erfolgt und keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Es darf in den letzten zwei Jahren kein rechtskräftiges Urteil mit Freiheitsstrafe über 3 Monaten, Geldstrafe über 90 Tagessätzen oder Geldbuße über 2.500 € gegen das Unternehmen/beteiligte Personen vorliegen. Gegebenenfalls ist ein Insolvenzplan vorzulegen.
Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft
Steuer- und Sozialversicherungspflichten müssen ordnungsgemäß erfüllt sein. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts, eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist nachzuweisen.
Leistungsfähigkeit – Umsatz und Personal
Im Angebot ist der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen anzugeben. Es ist zu erklären, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf Verlangen ist die Personalstärke nach Lohngruppen offenzulegen.
Referenzen
Mindestens 3 Referenznachweise für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren sind Voraussetzung. Die Referenznachweise sind erst auf Verlangen vorzulegen, wenn das Angebot in die engere Wahl kommt – sie müssen aber grundsätzlich vorhanden sein und alle im VHB 124 geforderten Angaben enthalten.
Tariftreue und Mindeststundenentgelt
Der Bieter/die Bieterin muss die Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit gemäß § 11 TVergG LSA abgeben. Es gelten die Vorgaben für das Baugewerbe (Tarifvertrag zur Regelung der Löhne und Ausbildungsvergütungen im Baugewerbe Ost). Bei Einsatz von Nachunternehmern oder Verleih ist die entsprechende NU-Eigenerklärung gemäß § 14 TVergG LSA weiterzuleiten.
Gewerbezentralregister
Bei einer Auftragssumme ab 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz an.
Mindestens 3 Referenznachweise für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren
Je Referenz: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigene Personalstärke, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsart (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenznachweise erst auf Verlangen vorlegen, wenn Angebot in engere Wahl kommt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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