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Machbarkeitsstudie Generalsanierung

Staatl. Bauamt München 1 | Vergabekammer Südbayern | Staatl. Bauamt München 1, VergabestelleMünchen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Erstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die geplante Generalsanierung des Nationaltheaters München (Bayerische Staatsoper) inkl. Dekorationsmagazin, Neues Probengebäude am Marstallplatz und Gebäude des Bayerischen Staatsballetts (Platzl 6-8).

Die Studie umfasst Architektur, Bau- und Raumakustik, Bauphysik, Brandschutz, Tragwerksplanung, Technische Anlagen (HLSK, ELT, Fördertechnik) sowie nutzungsspezifische Anlagen (Bühnentechnik, Bühnenbeleuchtung, Ton-/Medien-/Inspiziententechnik). Es sind drei Varianten (Minimalvariante, Mittlere Variante, Städtebauliche Betrachtung) zu entwickeln und zu bewerten.

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweiphasig). Abgabefrist für Teilnahmeanträge: 02.11.2026, 23:59 Uhr; Angebotsfrist: 22.12.2026, 08:30 Uhr. Auftraggeber: Staatliches Bauamt München 1.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT JAN2029 APR JUL
Veröffentlichung2. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist27. Okt. 2026
Teilnahmefrist2. Nov. 2026
Angebotsfrist22. Dez. 2026
Vertragsbeginnca. 1. Feb. 2027
Kick-offca. 1. Feb. 2027
Erstellung Machbarkeitsstudieca. 1. Feb. 2027 – 31. Juli 2028
Vertragslaufzeitca. 1. Feb. 2027 – 31. Juli 2029
Erste Zwischenpräsentationca. 30. Apr. 2027
Präsentation der Variantenca. 30. Apr. 2028
Prüfung Varianten Bauabschnitteca. 1. Mai – 31. Okt. 2028
Genehmigung StMWKca. 30. Apr. 2029
Erstellung baufachliches Gutachtenca. 1. Mai – 31. Juli 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode28 Kriterien
  • Auftragsbezogenes Organisationskonzept28%

    Organisation und Zusammensetzung des Projektteams, Qualitätssicherung, Organisation der Planungsunterlagen und Datenaustausch

  • Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter47%

    Fachliche Eignung der Projektmitarbeiter, Berufserfahrung und Erfahrung bei vergleichbaren Referenzprojekten, Qualitätssicherung und Zusammensetzung des Projektteams

  • Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungsphase25%

    Konzept zum Ablauf der Planungsphase, Bedarfsplanung, Variantenentwicklung und Kosten-/Terminplanung

Z = vergebene Leistungspunkte (L) x Faktor 100.000 / Angebotspreis bzw. Wertungssumme (P). Das wirtschaftlichste Angebot wird in Anlehnung an die Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB V 2.0 ermittelt. Mindestens 80% der Leistungspunkte (400 von 500) sind erforderlich.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Ober- und Unterkriterien mit prozentualen Gewichtungen) sowie die Bewertungsformel (Erweiterte Richtwertmethode UfAB V 2.0 mit Kennzahl Z = L x 100.000 / P) und die Mindestschwelle von 80% (400 von 500 Leistungspunkten) sind im Formblatt III.16.1 und in der Zuschlagsmatrix zu III-16-1_stufe_2 vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gebäude und Liegenschaften

Die Studie umfasst folgende Liegenschaften in München:

Nationaltheater (NTH) inkl. Dekorationsmagazin, Max-Joseph-Platz 2, 80539 MünchenNeues Probengebäude (NPG), Marstallplatz 5, 80539 MünchenBayerisches Staatsballett (BSB), Platzl 6-8, 80331 München

Das Nationaltheater wurde 1818 eröffnet, 1823 durch Brand zerstört und wiederaufgebaut, im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört und 1958–1963 erneut wiederaufgebaut. Seit 1963 fand keine Generalsanierung statt.

Fachplanungen – Umfang und Schnittstellen

Die Machbarkeitsstudie wird fachplanungsübergreifend in folgenden Disziplinen erstellt:

Architektur / Objektplanung Gebäude und Innenräume (HOAI § 34)Bau- und RaumakustikBauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz)Brandschutz (Befugnis gem. Art. 62b BayBO)Tragwerksplanung (HOAI § 51)Technische Anlagen HLSK (Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima)Technische Anlagen ELT (Elektrotechnik) und FördertechnikNutzungsspezifische Anlagen – Bühnentechnik und BühnenlogistikNutzungsspezifische Anlagen – BühnenbeleuchtungNutzungsspezifische Anlagen – Ton- und Medientechnik, InspiziententechnikGebäudeautomation

Der Auftragnehmer übernimmt die fachplanungsübergreifende Koordination aller Gewerke.

Drei Varianten und Bearbeitungstiefe

Zu erarbeiten sind drei Varianten als Entscheidungsgrundlage:

Variante A (Minimalvariante)Variante B (Mittlere Variante)Variante C (Städtebauliche Betrachtung – zusätzlich mit Marstallplatz, Marstallgebäude, Wittelsbacher Wiese und Synergien mit dem Residenztheater)

Pro Variante sind zu liefern:

Potentialanalyse der BestandssituationFlächenberechnung nach DIN 277OptimierungsvorschlägeLageplan M 1:500Schema-Grundrisse, -Ansichten und Systemschnitte M 1:200Digitales 3D-VolumenmodellKostenrahmen nach DIN 276 (je Variante)Rahmenterminplan (je Variante)Erläuterungsbericht (je Variante)

Vertiefende Untersuchungen

Zusätzliche fachliche Schwerpunkte der Studie:

Einarbeitung in Bestandsunterlagen (einmalig für alle Varianten)Erstellung eines baufachlichen GutachtensVertiefung der Machbarkeit u.a. Bühnengrube, untere HinterbühneUntersuchung von Energieträgern und Antriebskonzepten für Ober- und Untermaschinerie gemäß GEGDarstellung von Alternativen zur SprühflutlöschanlageBewertung der Umsetzbarkeit in Bauabschnitten/TeilbaumaßnahmenRegelmäßige Teilnahme an Jour-Fixen und Fachabstimmungen mit dem AuftraggeberTeilnahme an Zwischenpräsentationen (2 Präsentationen pro Variante, quartalsweise)

Übergabe und Dokumentation

Übergabe der Machbarkeitsstudie in 4-facher Papierform und digitalAlle Planungs-, Bau- und Bestandsunterlagen in digitaler Form nach CAD-Standard (DIN 276:2018-12, RLBau, Pflichtenheft VI.4.H)Datenaustausch über die VergabeplattformErstellung von Ausschreibungsunterlagen nach GAEB XMLErstellung eines Gesamterläuterungsberichts über alle Varianten

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in (BauKaG). Bei juristischen Personen muss der verantwortliche Berufsangehörige die Anforderungen erfüllen. Alternativ Gleichstellung nach EU-Richtlinie 2005/36/EG i.d.F. 2013/55/EU.

Berufshaftpflichtversicherung

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU/EWR zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgenden Mindestdeckungssummen:

Personenschäden: 1.500.000 €Sach- und Vermögensschäden: 250.000 €Maximierung pro Versicherungsjahr mindestens 2-fache Deckungssumme.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Spezifischer Jahresumsatz (netto), Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025). Bewertung gemäß Eignungsmatrix:

5 Punkte: > 1,5 Mio. €3 Punkte: 1,0 – 1,5 Mio. €0 Punkte: < 1,0 Mio. €

Nachweis: testierte Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen (auf Verlangen).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl 2023–2025 (umgerechnet auf Vollzeit 40 h/Woche) in folgenden Fachbereichen mit Mindestqualifikationen:

Objektplanung Gebäude (15 % Gewichtung): Studium Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft, Projektsteuerung (Bachelor/Master/Dipl.-Ing.) oder Meister/Techniker; mind. 8 Beschäftigte für 3 Punkte.TGA Sanitär/Heizung/Lüftung/Klima (ALG 1–3) (15 %): Studium TGA, Versorgungstechnik, Maschinenbau oder vergleichbar; mind. 5 Beschäftigte für 3 Punkte.TGA Elektrotechnik (ALG 4, 5) (15 %): Studium Elektrotechnik/Gebäudetechnik mit Schwerpunkt Elektrotechnik; mind. 5 Beschäftigte für 3 Punkte.Veranstaltungstechnik (15 %): Studium Theater- und Veranstaltungstechnik, Elektrotechnik, Akustik, Tontechnik oder vergleichbar; auch Bühnenmeister/Beleuchtungsmeister; mind. 2 Beschäftigte für 3 Punkte.Bau- und Raumakustik (15 %): Studium Bauphysik oder vergleichbar; mind. 2 Beschäftigte für 3 Punkte.

Gesamtgewichtung technische Leistungsfähigkeit: 80 % (davon 20 % Gesamt-Beschäftigtenzahl).

Referenzen

Maximal 3 Referenzen (Formblatt III.110.a) – vergleichbare Planungs- oder Beratungsleistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Erbringungszeitraum letzte 15 Jahre (Dezember 2011 – November 2026), Bearbeitung mind. bis Leistungsphase 3.

Referenzen 1 & 2 (allgemeine Planung): Veranstaltungsgebäude mit Bühne (Theater/Oper/Konzert), Sanierung mit/ohne Denkmalschutz (oder Neubau/Erweiterung), NUF nach DIN 277-1, Sitzplatzanzahl, anrechenbare Kosten KG 300+400 (€ netto), Anteil KG 400 ≥ 40 % oder < 40 %, Nachhaltigkeitsnachweis (EGB55, DGNB/BNB).

Referenz 3 (Bühnentechnik): Veranstaltungsgebäude mit Bühne, Sanierung mit/ohne Denkmalschutz; Bühnenmaschinerie (Anzahl steuerbare Achsen), Untermaschinerie (Bühnenpodien, Bühnenwagen, Drehbühne/Drehscheibe, Orchesterpodium, Personenversenkung), anrechenbare Kosten Bühnentechnik/Bühnenlogistik (€ netto).

Personaleinsatz – Mindest-Berufserfahrung pro Rolle

Für jede Rolle im Projektteam ist Berufserfahrung und mindestens eine Referenz nachzuweisen. Wesentliche Anforderungen:

Gesamtprojektleitung Objektplanung Gebäude: ≥ 15 Jahre Berufserfahrung, Referenz Veranstaltungsgebäude mit Bühne oder Machbarkeitsstudie/Projektentwicklung, mind. LPH 3, KG 300+400Stellv. Gesamtprojektleitung Objektplanung Gebäude: ≥ 10 Jahre, gleiche AnforderungenProjektleitung Bau-/Raumakustik, Bauphysik, Brandschutz, Tragwerksplanung, HLSK, ELT, Förderanlagen, Bühnentechnik, Ton-/Medientechnik, Bühnenbeleuchtung: je ≥ 10 Jahre, Referenzen bis mind. LPH 3 (HLSK mind. LPH 2), Sanierung, VeranstaltungsgebäudeStellvertretungen der oben genannten Rollen: ≥ 6 Jahre BerufserfahrungBrandschutz: zusätzlich Befugnis gemäß Art. 62b BayBO und Angabe NUF in m²

Ausschlussgründe und Erklärungen

Referenzprojekte
max. 3 ReferenzenZeitraum: letzte 15 Jahre (Dezember 2011 bis November 2026)

Vergleichbare Planungs- oder Beratungsleistung als fachplanungsübergreifender Auftragnehmer (Generalplaner); Projektentwicklung/Machbarkeitsstudie und/oder Planung bis mind. LPH 3

Sanierung eines Bestandsgebäudes (vorzugsweise unter Denkmalschutz); Veranstaltungsgebäude mit Bühne (Theater/Oper/Konzert), NUF > 10.000 m² (besser > 20.000 m²), mind. 400 Sitzplätze; Anteil KG 400 ≥ 40 % der anrechenbaren Kosten KG 300+400; Nachhaltigkeitsnachweis (EGB55, DGNB/BNB); Herstellkosten KG 300/400 > 200 Mio. € netto. Bewertung über Eignungsmatrix.

1 ReferenzenZeitraum: letzte 15 Jahre (Dezember 2011 bis November 2026)Volumen: Bühnentechnik/Bühnenlogistik > 5 Mio. € netto; Ton-/Medien-/Inspiziententechnik > 3 Mio. € netto; Bühnenbeleuchtung > 2,5 Mio. € netto

Referenz zu Bühnentechnik/Bühnenlogistik (Referenz 3)

Veranstaltungsgebäude mit Bühne (≥ 400 Sitzplätze); Sanierung (vorzugsweise Denkmalschutz); mind. 80 steuerbare Achsen Bühnenmaschinerie (max. 5 Punkte für > 110 Achsen); Untermaschinerie (Bühnenpodien, Bühnenwagen, Drehbühne, Orchesterpodium, Personenversenkung).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 38%4–10 · 58%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Pflicht-Formblätter und Eigenerklärungen
Eignungsnachweise (Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb)
Angebotsunterlagen (Stufe 2)
Erläuternde Unterlagen (kein Vertragsbestandteil)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Staatl. Bauamt München 1 | Vergabekammer Südbayern | Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Anschrift
81547 München
Ort
80539 München
Kategorie
Bayern
Auftragsvolumen
714.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.stbam1.bayern.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80539 München
Bayern

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