Machbarkeitsstudie Generalsanierung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenErstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die geplante Generalsanierung des Nationaltheaters München (Bayerische Staatsoper) inkl. Dekorationsmagazin, Neues Probengebäude am Marstallplatz und Gebäude des Bayerischen Staatsballetts (Platzl 6-8).
Die Studie umfasst Architektur, Bau- und Raumakustik, Bauphysik, Brandschutz, Tragwerksplanung, Technische Anlagen (HLSK, ELT, Fördertechnik) sowie nutzungsspezifische Anlagen (Bühnentechnik, Bühnenbeleuchtung, Ton-/Medien-/Inspiziententechnik). Es sind drei Varianten (Minimalvariante, Mittlere Variante, Städtebauliche Betrachtung) zu entwickeln und zu bewerten.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweiphasig). Abgabefrist für Teilnahmeanträge: 02.11.2026, 23:59 Uhr; Angebotsfrist: 22.12.2026, 08:30 Uhr. Auftraggeber: Staatliches Bauamt München 1.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Auftragsbezogenes Organisationskonzept28%
Organisation und Zusammensetzung des Projektteams, Qualitätssicherung, Organisation der Planungsunterlagen und Datenaustausch
- Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter47%
Fachliche Eignung der Projektmitarbeiter, Berufserfahrung und Erfahrung bei vergleichbaren Referenzprojekten, Qualitätssicherung und Zusammensetzung des Projektteams
- Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungsphase25%
Konzept zum Ablauf der Planungsphase, Bedarfsplanung, Variantenentwicklung und Kosten-/Terminplanung
Z = vergebene Leistungspunkte (L) x Faktor 100.000 / Angebotspreis bzw. Wertungssumme (P). Das wirtschaftlichste Angebot wird in Anlehnung an die Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB V 2.0 ermittelt. Mindestens 80% der Leistungspunkte (400 von 500) sind erforderlich.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Liegenschaften
Die Studie umfasst folgende Liegenschaften in München:
Das Nationaltheater wurde 1818 eröffnet, 1823 durch Brand zerstört und wiederaufgebaut, im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört und 1958–1963 erneut wiederaufgebaut. Seit 1963 fand keine Generalsanierung statt.
Fachplanungen – Umfang und Schnittstellen
Die Machbarkeitsstudie wird fachplanungsübergreifend in folgenden Disziplinen erstellt:
Der Auftragnehmer übernimmt die fachplanungsübergreifende Koordination aller Gewerke.
Drei Varianten und Bearbeitungstiefe
Zu erarbeiten sind drei Varianten als Entscheidungsgrundlage:
Pro Variante sind zu liefern:
Vertiefende Untersuchungen
Zusätzliche fachliche Schwerpunkte der Studie:
Übergabe und Dokumentation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in (BauKaG). Bei juristischen Personen muss der verantwortliche Berufsangehörige die Anforderungen erfüllen. Alternativ Gleichstellung nach EU-Richtlinie 2005/36/EG i.d.F. 2013/55/EU.
Berufshaftpflichtversicherung
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU/EWR zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Spezifischer Jahresumsatz (netto), Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025). Bewertung gemäß Eignungsmatrix:
Nachweis: testierte Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen (auf Verlangen).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl 2023–2025 (umgerechnet auf Vollzeit 40 h/Woche) in folgenden Fachbereichen mit Mindestqualifikationen:
Gesamtgewichtung technische Leistungsfähigkeit: 80 % (davon 20 % Gesamt-Beschäftigtenzahl).
Referenzen
Maximal 3 Referenzen (Formblatt III.110.a) – vergleichbare Planungs- oder Beratungsleistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Erbringungszeitraum letzte 15 Jahre (Dezember 2011 – November 2026), Bearbeitung mind. bis Leistungsphase 3.
Referenzen 1 & 2 (allgemeine Planung): Veranstaltungsgebäude mit Bühne (Theater/Oper/Konzert), Sanierung mit/ohne Denkmalschutz (oder Neubau/Erweiterung), NUF nach DIN 277-1, Sitzplatzanzahl, anrechenbare Kosten KG 300+400 (€ netto), Anteil KG 400 ≥ 40 % oder < 40 %, Nachhaltigkeitsnachweis (EGB55, DGNB/BNB).
Referenz 3 (Bühnentechnik): Veranstaltungsgebäude mit Bühne, Sanierung mit/ohne Denkmalschutz; Bühnenmaschinerie (Anzahl steuerbare Achsen), Untermaschinerie (Bühnenpodien, Bühnenwagen, Drehbühne/Drehscheibe, Orchesterpodium, Personenversenkung), anrechenbare Kosten Bühnentechnik/Bühnenlogistik (€ netto).
Personaleinsatz – Mindest-Berufserfahrung pro Rolle
Für jede Rolle im Projektteam ist Berufserfahrung und mindestens eine Referenz nachzuweisen. Wesentliche Anforderungen:
Ausschlussgründe und Erklärungen
Vergleichbare Planungs- oder Beratungsleistung als fachplanungsübergreifender Auftragnehmer (Generalplaner); Projektentwicklung/Machbarkeitsstudie und/oder Planung bis mind. LPH 3
Sanierung eines Bestandsgebäudes (vorzugsweise unter Denkmalschutz); Veranstaltungsgebäude mit Bühne (Theater/Oper/Konzert), NUF > 10.000 m² (besser > 20.000 m²), mind. 400 Sitzplätze; Anteil KG 400 ≥ 40 % der anrechenbaren Kosten KG 300+400; Nachhaltigkeitsnachweis (EGB55, DGNB/BNB); Herstellkosten KG 300/400 > 200 Mio. € netto. Bewertung über Eignungsmatrix.
Referenz zu Bühnentechnik/Bühnenlogistik (Referenz 3)
Veranstaltungsgebäude mit Bühne (≥ 400 Sitzplätze); Sanierung (vorzugsweise Denkmalschutz); mind. 80 steuerbare Achsen Bühnenmaschinerie (max. 5 Punkte für > 110 Achsen); Untermaschinerie (Bühnenpodien, Bühnenwagen, Drehbühne, Orchesterpodium, Personenversenkung).
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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