Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Zweibrücken schreibt die Erstellung eines integrierten kommunalen Mobilitätskonzepts als öffentliche Ausschreibung aus.
Das Konzept soll alle Verkehrsarten (Auto, Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, ruhender Verkehr) gemeinsam betrachten, Stärken und Schwächen analysieren, Potenziale und Szenarien entwickeln und einen priorisierten Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen bis 2035 liefern. Auftraggeber ist die Stadt Zweibrücken (Zentrale Vergabestelle). Die Bearbeitung erfolgt in sieben aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen und läuft rund 18 Monate.
Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform subreport (Vergabe E89927726) bis zum 14.10.2026 um 11:00 Uhr einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen, preisliche Nachverhandlungen ausgeschlossen. Die Bindefrist endet am 04.12.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis15%
Preis des Angebots. Das günstigste Angebot erhält 5 Punkte, die weiteren Angebote werden nach der Formel (günstigster Preis / eigener Preis) x 5 Punkte bewertet. Multiplikation mit Gewichtungsfaktor 15 ergibt max. 75 Wertungspunkte.
- Fachliche Eignung35%
Bewertet werden 3-5 Referenzprojekte aus vergleichbaren deutschen Städten (20.000-60.000 EW) mit Bezug zu integrierten Mobilitäts-/Verkehrskonzepten, strategischen Stadtentwicklungsprozessen, multimodalen Verkehrsuntersuchungen, Maßnahmenkonzepten oder Beteiligungsprozessen. Bewertet werden Anzahl/Bezug, Angaben zu Leistungsumfang, Bearbeitungszeitraum und Rolle sowie Vollständigkeit und Schlüssigkeit. Multiplikation mit Gewichtungsfaktor 35 ergibt max. 175 Wertungspunkte.
- Personelle Ausstattung35%
Bewertet werden Erfahrung der Teammitglieder mit vergleichbaren Projekten, fachliche Eignung und Zusammensetzung des Bearbeitungsteams sowie des Projektleiters (mind. 5 Jahre Berufserfahrung). Persönliche Referenzen sollen aus den letzten 3 Geschäftsjahren stammen. Bewertung von Qualifikation, Erfahrung und Vollständigkeit/Schlüssigkeit. Multiplikation mit Gewichtungsfaktor 35 ergibt max. 175 Wertungspunkte.
- Methodisches Vorgehen15%
Bewertet werden Herangehensweise an die Projektaufgabe und Ausrichtung auf die Aufgabenstellung, Struktur und Vorgehen bei der Erarbeitung der einzelnen Bausteine, Einbindung der Akteure sowie Vollständigkeit und Schlüssigkeit. Multiplikation mit Gewichtungsfaktor 15 ergibt max. 75 Wertungspunkte.
Preis: Punkte = (Angebotssumme günstigstes Angebot / Angebotssumme des Angebotes) x 5 Punkte. Qualitätskriterien: 0-5 Punkte je nach Zielerreichungsgrad. Wertungspunkte = erreichte Punkte x Gewichtungsfaktor. Gesamtpunktzahl (max. 500) = Wertungspunkte Fachliche Eignung + Wertungspunkte Personelle Ausstattung + Wertungspunkte Methodisches Vorgehen + Wertungspunkte Preis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZiel und strategischer Rahmen
7 Arbeitspakete (AP) der Konzepterstellung
AP 1 – Grundlagen und Bestandsanalyse:
Sichtung vorhandener Daten, Planwerke und Konzepte zur Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung; Erhebung und strukturierte Darstellung räumlicher, demografischer und funktionaler Rahmenbedingungen; Aufbereitung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsangebote (MIV, Fuß-/Radverkehr, ÖPNV, ruhender Verkehr); Zusammenstellung verkehrsrelevanter Kennzahlen und Datengrundlagen.
AP 2 – Stärken-Schwächen-Analyse:
Systematische Analyse des kommunalen Mobilitätssystems unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger und ihrer Wechselwirkungen.
AP 3 – Potenzial- und Szenarienanalyse:
Untersuchung von Weiterentwicklungspotenzialen unter Berücksichtigung verkehrlicher, räumlicher, demografischer und struktureller Rahmenbedingungen; ggf. Entwicklung von Szenarien der zukünftigen Mobilitätsentwicklung.
AP 4 – Maßnahmen und Handlungsempfehlungen:
Strukturierter Maßnahmenkatalog; Berücksichtigung aller Verkehrsträger; nachvollziehbare Priorisierung (Zeithorizonte, Umsetzbarkeit, Wirkungen); Bereitstellung als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Politik; Identifikation leicht umsetzbarer Startermaßnahmen in Form begleitender Aktionen oder Kampagnen; fachliche Begleitung dieser Startermaßnahmen.
AP 5 – Ergebniskommunikation:
Aufbereitung und Darstellung der wesentlichen Ergebnisse; Abschlussbericht sowie Präsentationsunterlagen für politische Gremien.
AP 6 – Projektsteuerung:
Kontinuierliche Abstimmung mit der Auftraggeberin; Koordination der Arbeitsschritte; Vorbereitung und Durchführung projektbezogener Abstimmungstermine.
AP 7 – Beteiligung:
Durchführung geeigneter Beteiligungsformate zur Einbindung fachlicher Perspektiven und lokaler Kenntnisse; Berücksichtigung von Akteuren aus Verwaltung, Politik sowie weiteren relevanten Stakeholdern; gemeinsamer Öffentlichkeitstermin mit der Nahverkehrsplan-Erarbeitung.
Erwartete Arbeitsergebnisse
Abgrenzung und Kalkulation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und wirtschaftliche Eignung
Persönliche Eignung / Projektteam
Methodisches Vorgehen (Wertungsbestandteil)
Rechtliche Eignung (keine Ausschlussgründe)
Mindestens 3, maximal 5 Referenzprojekte zu integrierten Mobilitäts-/Verkehrskonzepten, strategischen Stadt-/Verkehrsentwicklungsprozessen, multimodalen Verkehrsuntersuchungen, Maßnahmen-/Handlungskonzepten im Verkehrsbereich oder Beteiligungsprozessen mit Verkehrs-/Mobilitätsbezug
Umsetzung in einer vergleichbaren deutschen Stadt mit 20.000–60.000 Einwohnern; Angaben zu Leistungsumfang, Bearbeitungszeitraum und Rolle des Bieters; im Formblatt 124_LD: zusätzlich Ansprechpartner und Auftragssumme