Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Ausschreibung umfasst eine Rahmenvereinbarung für elektrotechnische Arbeiten an der Erstaufnahmeeinrichtung Mönchengladbach. Zum Leistungsumfang gehören unter anderem Installationen, Niederspannungsanlagen, Beleuchtung, Telekommunikationsanlagen, Blitzschutz- und Erdungsanlagen, Brandschutzmaßnahmen, Bohrungen sowie die Erstellung von Bestandsplänen.
Die Arbeiten werden bei Bedarf einzeln abgerufen. Nach Auftragserteilung muss spätestens innerhalb von 12 Kalendertagen mit der Leistung begonnen werden. Angebote sind bis zum 14.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit wird diesen der Zuschlag erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Ort der Leistung
Elektrotechnische Arbeiten im Rahmen der Erstaufnahmeeinrichtung Mönchengladbach am Queens Avenue (Pforte), 41179 Mönchengladbach. Tiefbauarbeiten wie Gräben werden nicht durch diesen Auftragnehmer ausgeführt, sondern durch einen separaten Rahmenvertragspartner der Bezirksregierung Düsseldorf.
Abruf und Ausführung
Einzelne Leistungen werden bedarfsgerecht in Textform abgerufen. Nach Auftragserteilung muss der Leistungsbeginn spätestens innerhalb von 12 Kalendertagen erfolgen. Die Arbeiten werden an Arbeitstagen im Zeitfenster von 08:00 bis 16:30 Uhr ausgeführt.
Elektroinstallationen und Niederspannungsanlagen
Lieferung, Austausch und Montage von Installationsgeräten wie Gerätedosen, Schutzkontakt- und CEE-Steckdosen, Schaltern, Tastern, NOT-AUS-Tastern, Abzweigkästen sowie Niederspannungsschaltanlagen mit Leitungsschutzschaltern, FI-Schutzschaltern, Schützen, Relais, Feldverteilerschränken und Dämmerungsschaltern.
Verlegesysteme und Leitungen
Verlegung von Installationsrohren, Kabelkanälen, Kabelrinnen, Kabelleitern, Brüstungskanälen, Sammelhalterungen und Leitungen einschließlich Installations-, Daten-, Brandmelde- und Funktionserhaltskabeln.
Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung
Montage und Austausch von Beleuchtungsanlagen wie Notleuchten, Rettungszeichenleuchten, Sicherheitsleuchten, Anbau- und Einlegeleuchten, Feuchtraumwannenleuchten, Außenstrahlern sowie beleuchteten Fluchtwegzeichen.
Telekommunikation und Datenanschlüsse
Installation und Anschluss von Systemschränken, Patchfeldern, Datenkabeln der Kategorie 7A, Datenanschlussdosen, Keystone-Modulen, Sprechanlagen, RJ45-Anschlüssen und weiteren Telekommunikationskomponenten.
Blitzschutz, Erdung und elektrische Anschlüsse
Errichtung, Ergänzung und Prüfung von Blitzschutz- und Erdungsanlagen mit Fangstangen, Dachleitungshaltern, Tiefenerdern und Potentialausgleich. Zusätzliche elektrische Anschlüsse für unterschiedliche Leiterquerschnitte und Kleingeräte sind ebenfalls vorgesehen.
Brandschutz und bauliche Durchbrüche
Ausführung von Kernbohrungen, Mauerdurchbrüchen und Trockenbetonarbeiten sowie von Brandschutzmaßnahmen wie Mörtelschotten und Brandschutzkabelkanälen.
Dokumentation, Messung und Entsorgung
Nach Abschluss der Arbeiten sind Bestandspläne als PDF und DWG sowie Tabellen als PDF und Excel zu übergeben. Für die Erstprüfung ist eine Einstelltabelle vorzulegen. Mess- und Prüfprotokolle betreffen insbesondere Blitzschutz- und Erdungsanlagen. Ausgebaute Materialien, Akkus und Leuchtmittel sind fachgerecht zu entsorgen.
Technische Anforderungen
Es gelten die genannten Normen, Vorschriften und Regeln der Technik, darunter VDE, LAR, VDI, DIN, EN, IEC, UVV, TAB sowie die einschlägigen technischen Anschlussbedingungen. Vorgesehen ist eine Niederspannungsversorgung mit 400/230 V und 50 Hz sowie ein TN-S-Netz mit Überstrom-Schutzeinrichtungen und teilweise FI-Schutzschaltern. Für die Umgebung ist eine Temperatur bis 40 °C zugrunde zu legen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung
Bei nicht präqualifizierten Unternehmen ist die Eigenerklärung zur Eignung 124 einzureichen. Alternativ beziehungsweise ergänzend können Präqualifikationsnachweise oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung verwendet werden. Die Fachunternehmererklärung ist zwingend erforderlich.
Unternehmensbezogene Nachweise
Auf Verlangen sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder IHK-Eintrag, gegebenenfalls ein Insolvenzplan, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft sowie eine Freistellungsbescheinigung vorzulegen. Die Unterlagen können die Eintragung beziehungsweise die ordnungsgemäße Erfüllung steuerlicher, sozialversicherungsrechtlicher und berufsgenossenschaftlicher Pflichten bestätigen.
Leistungsbezogene und persönliche Eignung
Auf Verlangen sind Referenznachweise, eine Erklärung zur durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten drei Jahre, gegliedert nach Lohngruppen und Leitungspersonal, sowie Angaben zur technischen Ausstattung vorzulegen. Für die abgegebenen Erklärungen können Bescheinigungen zuständiger Stellen verlangt werden.
Versicherungsnachweis
Vor Beginn des ersten Einzelauftrags ist ein Haftpflichtversicherungsnachweis vorzulegen. Die Deckung beträgt für Personenschäden 1.500.000 Euro und für Sach- und Vermögensschäden 1.500.000 Euro, jeweils zweifach maximiert. Der Versicherungsschutz muss vom Beginn der Leistungserbringung bis zum Ablauf aller Gewährleistungsfristen aufrechterhalten werden.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Bei Nachunternehmereinsatz sind die erforderlichen Eignungs- beziehungsweise Präqualifikationsnachweise vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen die Mitglieder, den bevollmächtigten Vertreter und die gemeinsame Verantwortung in der Erklärung 234 angeben.
Vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre; bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise mit den im Formblatt 124 genannten Angaben vorzulegen.
Vergleichbare elektrotechnische Leistungen; Nachweis mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlicher Mitarbeiterzahl, technischen oder gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Bindung, gegebenenfalls koordinierten Gewerken und Auftraggeberbestätigung.