Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenUm was geht's?
Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG) lässt im Stadtgebiet Kassel vier Straßenbahnhaltestellen (Forstfeldstraße, Prinzenquelle, Riedwiesen, Stahlbergstraße) barrierefrei umbauen und mit einem taktilen Leitsystem für blinde und seheingeschränkte Fahrgäste nachrüsten.
Was ist zu tun?
Wann?
Wie wird bewertet?
Ausschließlich der Preis (niedrigster Preis gewinnt).
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A (EU). Die Maßnahme wird vom Land Hessen gefördert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
- Beschleunigungsregelung
Angabe des verbindlichen Endes der Bauzeit durch den Bieter unter Berücksichtigung vertraglicher Vorgaben; Abgabe eines Bauzeitenplans als Balkenplan. Nebenangebote zur Verkürzung der Einzelfristen für Verkehrsbeschränkungen sind zugelassen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistung (alle Haltestellen)
Barrierefreier Umbau und Modernisierung der vier Straßenbahnhaltestellen Forstfeldstraße, Prinzenquelle, Riedwiesen und Stahlbergstraße (jeweils beide Fahrtrichtungen).
Was überall zu tun ist:
Leistungsbereiche (STLK): Baustelleneinrichtung (101), Verkehrssicherung (105), Erdbau (106), Landschaftsbau (107), Baugruben/Leitungsgräben (108), Schichten ohne Bindemittel (112), Asphaltbauweisen (113), Pflasterdecken/Plattenbeläge/Einfassungen (115), Ingenieurbauten aus Beton (118), Fahrbahnmarkierungen (131), Untersuchungen (837).
Förderung: Die Maßnahme wird vom Land Hessen bezuschusst (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen).
Dokumentations- und Ausführungspflichten (für alle Lose)
Während und nach der Ausführung sind vom Auftragnehmer u.a. vorzulegen:
Vor Ausführungsbeginn sind ein Bauzeitenplan (Balkenplan) und ein Baustelleneinrichtungsplan zu übergeben. Verlegte Bodenindikatoren sind zudem durch die Hersteller-Konformitätsbescheinigung (CE) nachzuweisen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Keine schwere Verfehlung, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (Eigenerklärung 107 EE oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung). Keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € – andernfalls Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A.
Ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Ab einer Auftragssumme von 30.000 € netto wird die Vergabestelle zudem das Wettbewerbsregister abfragen.
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Eintragung im Handelsregister (soweit pflichtig), Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer (soweit pflichtig), Gewerbeanmeldung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zusätzliche Anforderungen
Sicherheiten / Vertragsbedingungen
Zuschlagskriterium: Ausschließlich der Preis (niedrigster Preis).
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (z.B. barrierefreier Umbau von Haltestellen, Pflaster- und Asphaltarbeiten im Straßenbahn-/Bushaltestellenbereich, taktile Leitsysteme). Pflichtinhalte je Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Bieteranteil), Ausführungszeitraum, Auftraggeber.
Vorlage über das Muster 3103 HVA B-StB (Referenzbescheinigung) nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle.