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Neubau als Erweiterung Lambertischule Coesfeld: Bauhauptgewerk

Stadt Coesfeld | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Coesfeld, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 35 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Stadt Coesfeld lässt einen zweigeschossigen Erweiterungsbau (Holz-Massivbauweise, Flachdach) für die Lambertischule errichten. Im Erdgeschoss entstehen Mensa und WC-Anlagen, im Obergeschoss Musikraum, Lernbereich und zwei Klassenräume. Der Neubau wird über eine Glasfuge an den denkmalgeschützten Bestand (Baujahr 1952) angebunden. Der bestehende Pavillon wird nach Fertigstellung zurückgebaut, die Schulhofflächen werden neu gestaltet.

Was ist zu tun?

Das Bauhauptgewerk umfasst Erd- und Gründungsarbeiten, Entwässerungskanalarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten (Fundamente, Sohle, Brandwand), Gerüstbau, Maurer- und Verblendarbeiten (Klinkerfassade), Blitzschutz/Erdung, Abdichtung sowie ergänzende TGA-Leistungen (Entwässerung, Fettabscheider, Trinkwasserleitungen) und Umbau-/Abbrucharbeiten im Bestand (u. a. neuer Aufzugsschacht). Der Schulbetrieb läuft während der Bauarbeiten weiter.

Wichtige Fristen und Eckpunkte

Angebotsfrist: 14.10.2026, 09:00 Uhr (elektronisch über vergabe-westfalen.de)Bauzeit: Oktober 2026 bis Ende 2027Erweiterung inkl. TGA unter Sohle bis Februar 2027; Holzkonstruktion bis Ende Februar 2027Umbau im Bestand und Verblendung: März bis Juni 2027Bindefrist: 60 Tage
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 35 Tage bis zur Angebotsfrist — 14. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUN
Veröffentlichung7. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist8. Sep. 2026
Angebotsfrist14. Okt. 2026
Angebotsöffnung14. Okt. 2026
Bindefrist14. Okt. – 13. Dez. 2026
Rüge-/Nachprüfungsfrist14. Okt. 2026
Ausführungsbeginn15. Okt. 2026
Rahmenvertrag Laufzeitca. 15. Okt. 2026 – 31. Dez. 2027bis 2027
Baustelleneinrichtungsplanca. 22. Okt. 2026
Zwischenziel Erweiterung + TGA unter Sohleca. 1. Jan. – 28. Feb. 2027
Zwischenziel Montage Holzkonstruktionca. 1. Feb. – 28. Feb. 2027
Zwischenziel Umbau Bestand & Verblendungca. 1. März – 30. Juni 2027
Vertragsende / Ausführungsende30. Juni 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Vollständig: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben, ergänzt um den Bonus für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Anbindung an Bestand

Bauvorhaben: Neubau eines zweigeschossigen Erweiterungsbaus der Lambertischule Coesfeld in Holz-Massivbauweise mit Flachdach, auf einer Stahlbeton-Bodenplatte gegründet.

Anbindung an denkmalgeschütztes Hauptgebäude (Baujahr 1952): über eine transparente, denkmalgerechte Glasfuge.

Beheizung, Kühlung und Lüftung des Neubaus erfolgen über eine Luftwärmepumpe.

Bestandspavillon: bleibt bis zur Fertigstellung des Neubaus in Nutzung und wird anschließend zurückgebaut.

Schulhofflächen: werden im Zuge der Maßnahme neugestaltet.

Bauphase: Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Schulbetriebs.

Ausführungsort: Katthagen 8–10, 48653 Coesfeld.

Bauabschnitte und zeitliche Struktur

Phase 1 (bis Februar 2027): Erweiterungsbau inkl. TGA-Einbauten unter der Sohle.Ende Februar 2027: Montage der Holzkonstruktion.Phase 2 (März–Juni 2027): Umbau im Bestand sowie Verblendarbeiten nach Montage des Holzbaus.Gesamtfertigstellung: Ende 2027.

Die Baustelleneinrichtung (Kran, Bauzaun, Container, Anschlüsse) ist für die gesamte Bauzeit vorzuhalten. Die Vorhaltezeit von Bauzaun und Baustelleneinrichtung beträgt ca. 14 Monate, die Tor-Vorhaltezeit ca. 18 Monate.

Baustelleneinrichtung und Vorhaltemaßnahmen

Kran: bauseits nicht gestellt; der Auftragnehmer hat einen Kran mit mindestens 9 t Tragfähigkeit einzuplanen und in den Einheitspreisen zu berücksichtigen.Bauzaun: ca. 140 m, Vorhaltezeit ca. 14 Monate.Baustrom- und Bauwasseranschluss: vom Auftragnehmer herzustellen; Verbräuche werden über den AN mit den Versorgern abgerechnet.WC-Container: 14 Stück (9 Waschplätze, 2 Duschen, 5 WCs), Reinigung 2× wöchentlich.Baustraßen, Lagerplätze, Aufstellflächen, Schnurgerüst, Meterrisse, Baubeleuchtung, Wasserhaltung, Beschilderung, Verkehrssicherung inkl. Anmietung von Straßenland.Baustellenreinigung: tägliche Freihaltung der Baustelle, Zufahrtswege und öffentlichen Straßen.Bauleistungsversicherung: wird vom Auftraggeber abgeschlossen; der Auftragnehmer wird mit 0,3 % Umlage belastet.

Baustelleneinrichtungsplan: Innerhalb 1 Woche nach Auftragserteilung ist ein detaillierter Baustelleneinrichtungsplan vorzulegen und mit der Bauleitung abzustimmen.

Allgemeine Pflichten des Auftragnehmers

Fachbauleiter und Stellvertreter: schriftliche Benennung vor Baubeginn; Wechsel nur mit Zustimmung der Bauleitung.Wöchentliche Bautageberichte: unaufgefordert eine Durchschrift an die Bauleitung.Bauzeitenplan: Vertragsbestandteil; nach Auftrag unverzüglich prüfen, anpassen und abstimmen.Werkplanung: vom Auftragnehmer auf Basis der vom Architekten digital übergebenen Planungsunterlagen zu erstellen; Freigabe durch den Auftraggeber erforderlich.Orts- und Medienkennzeichnung: vor Beginn der Arbeiten sind Leitungen und Medien zu kennzeichnen, um Havarien zu vermeiden.Sicherheits- und Gesundheitsschutz (SiGeKo): Einhaltung aller Unfallverhütungsvorschriften (u. a. VBG 23 a, Baustellenverordnung); Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung (Helmpflicht u. a.).Stundenlohnarbeiten: nur auf schriftliche Anweisung der Bauleitung; Stundenlohnzettel täglich, spätestens am Folgetag im Original vorlegen.Aufmaß: vor Rechnungsstellung gemeinsam mit der Bauleitung zu prüfen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Befähigung und Eintragung

Handelsregister / berufliche Registrierung: Nachweis der Eintragung im Handelsregister (oder vergleichbares Register), z. B. Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung.Besondere Rechtsform: nicht vorgeschrieben.

Eignungsnachweis – wahlweise PQ-Verzeichnis oder Eigenerklärung

Präqualifikation (PQ): Bieter kann im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen sein (PQ-Nummer angeben).Alternativ: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).Anerkennung von Eignungsleihe: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit können durch Verpflichtungserklärung eines anderen Unternehmens nachgewiesen werden; in diesem Fall gesamtschuldnerische Haftung mit dem Bieter.

Ausschlussgründe und Pflichtangaben

Keine Ausschlussgründe: keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.Eigenerklärung zur Eignung (124) ist mit dem Angebot einzureichen.Erklärung zur Haftpflichtversicherung ist mit dem Angebot einzureichen.

Technische und organisatorische Anforderungen an die Ausführung

Aus den Vorbemerkungen und ZTV ergeben sich folgende qualitative Anforderungen an den Auftragnehmer (zu erfüllen im Auftragsfall, nicht zwingend zur Angebotsabgabe):

Benennung eines verantwortlichen Fachbauleiters mit Stellvertreter vor Baubeginn.Einsatz qualifizierten Personals (z. B. Blitzschutzfachkraft; qualifiziertes Labor für Proctor- und Druckversuche).Kenntnisnahme und Bestätigung des Bodengutachtens.Einhaltung aller einschlägigen Normen, Vorschriften und VOB/C.SiGeKo-Konformität: Gefährdungsbeurteilung, Prüfnachweise der Arbeitsmittel, ggf. Sachkundenachweis für Eingriffe in den Straßenverkehr.Gerüstbau-Qualifikation: schriftliche Übergabe mit Bestätigung der DIN EN 12811-Eigenschaften.Stundenlohnarbeiten: nur auf schriftliche Anweisung der Bauleitung.

Sprache, Form und Nachforderbarkeit

Sprache der Angebote: Deutsch.Verwendung vorgegebener Vordrucke (Formblätter 213, 124, 233, 234, 235, 236, 223).Dokumentenechte Eintragungen, keine Mischkalkulationen, Preise in Euro mit max. 3 Nachkommastellen ohne USt.Nachforderung fehlender Unterlagen nach § 16a VOB/A EU möglich.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 23%4–10 · 59%11+ · 18%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Formale Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise
Bietergemeinschaft / Nachunternehmer
Kalkulationsvorbereitung
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Coesfeld | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
48653 Coesfeld
Ort
48653 Coesfeld
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.coesfeld.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
48653 Coesfeld
Nordrhein-Westfalen

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