Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Evangelische Elisabeth Klinik Berlin lässt auf ihrem Gelände in Berlin-Mitte ein neues ambulantes Operationszentrum (AOZ) schlüssel- und gebrauchsfertig bauen – inklusive Planung.
Was ist zu tun?
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb – aktuell läuft die Bewerbungsphase (Teilnahmeanträge bis 05.10.2026, 14:00 Uhr).
Auftraggeber: Johannesstift Diakonie gAG (Bauherrin); Vergabestelle ist die Evangelische Elisabeth Klinik Berlin.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Gesamtleistung
Der Auftragnehmer übernimmt die schlüssel- und gebrauchsfertige sowie funktionsgerechte Erstellung des neuen ambulanten Operationszentrums einschließlich integrierter Planung als Total- oder Generalunternehmer.
Zum Leistungsumfang gehören sämtliche erforderlichen Planungs- und Bauleistungen sowie Leistungen von Gutachtern, Sachverständigen und Prüfingenieuren, soweit diese nicht ausdrücklich vom Auftraggeber beigestellt werden. Das Gebäude ist mangelfrei und baurechtlich abgenommen zu übergeben.
Standort und Bestandssituation
Standort: Berlin, Bezirk Mitte, Gemarkung Tiergarten, Lützowstraße 24–26 / Schöneberger Ufer (auf dem Gelände des Evangelischen Elisabeth Klinikums).
Bauvorbereitung: Das Baufenster ist derzeit durch die bestehende 'alte' Küche belegt. Diese ist freizuziehen und vor Baubeginn zurückzubauen.
Gebäude- und Nutzungsdaten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensrahmen
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. In der ersten Phase werden Bewerber anhand der Eignungskriterien ausgewählt. Es werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber zur Angebotsabgabe in Phase 2 zugelassen. Eine elektronische Auktion wird in Phase 2 verwendet.
Bewerbungsfrist: 05.10.2026, 14:00 Uhr.
Geplanter Versand der Angebotsaufforderung: 09.10.2026.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Allgemeiner Jahresumsatz (2023–2025): Der durchschnittliche Mindestumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 25,0 Mio. EUR netto betragen.
Spezifischer Jahresumsatz – vergleichbare Bauleistungen (2023–2025): Der durchschnittliche Mindestumsatz vergleichbarer Bauleistungen muss mindestens 5,0 Mio. EUR netto betragen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen: Mindestens 2 realisierte Referenzprojekte sind nachzuweisen (Details siehe Referenzprojekte).
Schlüsselpersonal: Die Namen und beruflichen Qualifikationen des für die Auftragsausführung vorgesehenen Personals sind mit dem Angebot einzureichen.
Sicherheitsüberprüfung: Das vorgesehene Personal muss sich einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen.
Haftpflichtversicherung
Nachweis (nicht älter als 12 Monate) einer bestehenden Planungs- und Bauhaftpflichtversicherung oder unwiderrufliche Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall der erforderliche Versicherungsschutz gewährt wird.
Ausschlussgründe und Rechtsform
Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB): Es ist zu erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen – insbesondere zu:
Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter.
Sicherheiten: Vertragserfüllungs- und Mängelanspruchssicherheit sind vorzusehen.
Schlüsselfertige Planung und Ausführung vergleichbarer Hochbau-Bauleistungen als Total- oder Generalunternehmer (inkl. Planungsleistungen mindestens analog HOAI-Leistungsbilder Objektplanung, TWP und TGA)
Neubau oder Erweiterungsneubau eines vergleichbaren Gebäudes im Bereich Gesundheit/Betreuung gemäß Anlage 10.2 HOAI i.V.m. § 34 Abs. 4 und § 35 Abs. 7 HOAI ab Honorarzone III; mindestens HOAI LP 5 erbracht