Neubau Kreiskrankenhaus Alsfeld, Gerüstarbeiten, KKA
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenAusschreibung der Gerüstarbeiten für den Ersatzneubau des Kreiskrankenhauses in Alsfeld (Vogelsbergkreis).
Das vier- bis fünfgeschossige Klinikgebäude (Untergeschoss, Erdgeschoss, 3 Vollgeschosse, Dach-Technikzentralen) wird neben dem laufenden Krankenhausbetrieb errichtet. Auftraggeber ist die Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, Schwabenröder Straße 81, 36304 Alsfeld. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2, EU-weit, ohne Losteilung, Zuschlag auf den niedrigsten Preis.
Gefordert wird: Auf-, Um- und Abbau sowie Gebrauchsüberlassung von Fassaden-, Innenhof- und Treppenhausgerüsten (Lastklassen 3 und 4), Außentreppen als Fluchtwege, Durchgangstunneln und Sonderkonstruktionen für auskragende Decken, jeweils mit Verankerungs- und Verblendplänen, Fotodokumentation und statischem Nachweis.
Bauzeit: rund 16 Monate (geplant 08/2027 bis 11/2028). Nebenangebote sind nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote sind zulässig. Die elektronische Abgabe läuft über das HAD-Portal.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Zusätzlich gilt ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme für Angebote von Werkstätten für Behinderte; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot der Werkstatt den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenUmfang und Zweck der Gerüstarbeiten
Auf-, Um- und Abbauen sowie Gebrauchsüberlassung von Gerüsten und Bühnen als Hilfskonstruktionen für sämtliche Bauarbeiten am Neubau des Kreiskrankenhauses Alsfeld. Enthalten sind Treppenturm, Gerüsttreppen unterschiedlicher Breiten, Überbrückungen von Schächten, Zugänge und Konsolen. Die Gerüste schließen seitlich an den bauseits gestellten Bauaufzug an. Rollierer werden vom jeweiligen Gewerk eigenverantwortlich gestellt und betrieben.
Sicherheits-, Planungs- und Dokumentationspflichten
Für jedes Gerüst sind Montageplanung, statischer Nachweis bzw. Gebrauchstauglichkeitsnachweis, Verankerungspläne und eine Fotodokumentation/Beweissicherung des Ist-Zustands vor Baubeginn sowie nach Rückbau vorzulegen. Gerüste dürfen nur von erfahrenen und fachlich geeigneten Personen aufgebaut werden; die Abnahme erfolgt durch eine zur Gerüstabnahme befähigte Person. Monatliche Prüfungen der Gerüste sind durchzuführen. Aufbau- und Verwendungsanleitungen sind auf der Baustelle vorzuhalten. PSA gegen Absturz darf nur mit nachgewiesener Schulung (DGUV Regel 112-198/199) verwendet werden.
Bauzeit, Betriebszeiten und Schnittstellen
Bauzeit rund 16 Monate (geplant 08/2027 bis 11/2028). Ausführungsbeginn verbindlich am 16.08.2027; Vollendung abnahmereif bis zum Ende der 48. KW 2028. Gerüstaufbau innerhalb von 2 Wochen nach Aufforderung, kleinere Umbauten innerhalb von 2 Tagen. Vorhaltezeit des Treppenhausgerüsts: 20 Monate. Betriebszeiten Mo–Fr 07:00–19:00, Sa 08:00–16:00 nur in Abstimmung. Vorläufergewerk: Rohbauarbeiten. Nachfolgergewerke: Fenster-, Fassaden- und Dachdeckungsarbeiten.
Abfallentsorgung
Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV). Bei alternativer Entsorgung sind die Berechtigung der Anlage, Betreiberbestätigungen, ggf. Andienungsbestätigungen und Kosten in Einheitspreisen nachzuweisen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und berufliche Eignung
Eintragung im Handelsregister oder in der Handwerksrolle, Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte. Personalqualifikationen (Mitarbeiterqualifikationen) gemäß Auswahlkriterium.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Eigenerklärung zu Umsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Bauleistungen. Auf Verlangen sind testierte Jahresabschlüsse bzw. Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters vorzulegen.
Erklärung zur vergleichbaren Leistungserbringung
Bieter müssen erklären, dass sie in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen erbracht haben. Bei engerer Wahl können bis zu 3 Referenzbescheinigungen nach VHB-Formblatt 444 angefordert werden.
Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft
Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten, ordnungsgemäße Beitragszahlung zur gesetzlichen Sozialversicherung, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Nachweise auf Verlangen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt, Sozialkasse/Soka Bau bzw. Krankenkasse, BG-Bescheinigung mit Lohnsummen, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG).
Ausschlussgründe und Integrität
Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB, keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB, keine Berufsverbote oder Gewerbeuntersagungen (§ 70 StGB, § 132a StPO, § 35 GewO), kein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren. Ab Aufträgen ab 30.000 € wird ein Gewerbezentralregisterauszug angefordert. Vor Auftragsvergabe zwingend: gültige Bescheinigung gem. § 5 Abs. 3 oder 4 HVTG.
Verpflichtungs- und Sanktionserklärungen
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn (Stand 06/2026) als Vertragsbestandteil. Eigenerklärung zur Einhaltung der EU-Sanktionsverordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen) gemäß BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022. Erklärung 'Ausschluss von Bewerbern wegen schwerer Verfehlungen' (Vordruck OFD).
Eignungsleihe und Nachunternehmer
Bei Einsatz anderer Unternehmen (Eignungsleihe/Unteraufträge) sind die Kapazitäten, Namen, gesetzlichen Vertreter und Kontaktdaten zu benennen. Verpflichtungserklärungen (Formblatt 236) sind beizufügen; bei finanzieller Eignungsleihe ist eine gemeinsame Haftungserklärung erforderlich. Nachunternehmer mit Aufträgenheitssumme ab 10.000 € müssen eine gleichlautende Eigenerklärung vorlegen.
Arbeitsschutz, Baustellenkoordination und Logistik
Namensliste der Aufsichtführenden mit Kontaktdaten, Liste der Ersthelfer, Gefährdungsbeurteilung gem. Arbeitsschutzgesetz, Prüfnachweise der Arbeitsmittel/Maschinen, Sachkundenachweise (z. B. Kranführer), behördliche Genehmigungen (z. B. Wochenendarbeiten), tägliche Namensliste der eingesetzten Arbeitnehmer, schriftliche Benennung des Verantwortlichen für Arbeitssicherheit und des Logistik-Ansprechpartners, Fachbauleiter vor Beginn schriftlich zu benennen. SiGe-Plan-Kenntnisnahme, Rettungskonzept bei PSAgA, Nachweis der Einweisung in das Baulogistikhandbuch.
Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Eigenerklärung)
Auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Auswahl mittels Referenzbescheinigungen (VHB-Formblatt 444) beizubringen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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