Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Wasserverband Siegen-Wittgenstein schreibt den Neubau zweier Trinkwasser-Transportleitungen (TL 19-5.1 BA und TL E90) zwischen dem Hochbehälter 190 und Erndtebrück-Benfe aus.
Gefordert sind Erd-, Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten inklusive Materiallieferung:
Bauzeit: August 2026 bis Jahresende 2026.
Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform subreport einzureichen bis zum 16.07.2026, 10:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebots unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenRohrleitungsbau – Trinkwasserleitung
Verlegung von zwei duktilen Gussrohren DN 500, PN 10 mit Zink-/ZMU-/HOZ-Beschichtung als Doppelrohrleitung über ca. 2.736 m (2 × ca. 1.368 m, lichter Abstand ca. 60 cm). Inklusive Lieferung aller Formstücke (MMK-, EU-, F-, X-Stücke), Dichtungen, Bitumenbinden, PE-Schrumpfmanschetten und Axialschubsicherungen. Mindestüberdeckung 1,20 m, offene Bauweise. Die Rohrverlegung darf nur durch Fachfirmen mit gültiger DVGW-Bescheinigung (mindestens W1 nach DVGW-GW 301) und geschultes Personal erfolgen.
Tief- und Erdbauarbeiten
Baustelleneinrichtung, Verkehrsumleitung und -sicherung, Sicherungsmaßnahmen (Bauzaun, Baumschutz, Unterhaltung Zufahrtswege). Freimachen des Baufeldes mit Rodung, Wurzelstockentfernung, Waldwegvorbereitung und Wildschutzzaun. Baugrubenaushub über alle Homogenbereiche mit insgesamt ca. 9.100 m³, Oberbodenabtrag ca. 1.000 m², offene Wasserhaltung über 1.370 m. Grabenverbau bis 5,5 m Tiefe (ca. 670 m²). Bodenproben gemäß EBV/DepV durch anerkanntes Prüflabor (2 Stück).
Kabelschutzrohre und Kabeleinzug
Lieferung und Verlegung von ca. 2.740 m Kabelschutzrohr PE-HD 50×4,6 mm (WVS). Zusätzlich ca. 260 m PE-HD DN 125 (vom Auftragnehmer zu liefern) und ca. 1.005 m PE-HD DN 125 (bauseits beigestellt). Inklusive Kabeleinzug und zugehöriger Schweiß- bzw. Verbindungsarbeiten.
Wegebau und Oberflächenwiederherstellung
Wiederherstellung der durch die Baumaßnahme beanspruchten Wege und Flächen: Planum Waldwegebau ca. 4.375 m², ländlicher Wegebau ca. 1.250 m, Oberflächenschutz mit Geovlies und Stahlplatten ca. 1.680 m². Bodenverdichtung gemäß ZTV A-StB, Rohrgrabenverfüllung gemäß Merkblatt Forschungsanstalt Straßenwesen. Oberboden steinfrei auftragen und mit Grassamenmischung einsäen. Bestätigung der ordnungsgemäßen Wiederinstandsetzung durch Eigentümer/Baulastträger.
Baustellenorganisation, Qualitätssicherung und Schutzgebiete
Aufstellen eines Bauzeitenplans in Abstimmung mit dem Auftraggeber, Führen eines Bautagebuchs, Erstellung eines Rohrfolgeplans, Anliegerbenachrichtigung mindestens 14 Tage vor Baubeginn, Vorlage von Notfall- und Alarmunterlagen (3-fach an AG, 1-fach auf Baustelle). Verkehrssicherung mit mindestens 2 täglichen Kontrollen (bei Tagesanbruch und nach Dunkelheit, mit Uhrzeitangabe). Prüffähige Statik für Verbau und Baugrubensicherung, Verdichtungsnachweise (Rammsondierungen, Lastplattendruckversuche), Lieferscheine und Wiegescheine täglich zur Anerkennung. Soll-/Ist-Materialvergleich mit Schlussrechnung. Die Trasse liegt in Landschaftsschutz-, FFH- und Naturschutzgebiet sowie in Bereichen geschützter Biotope (§ 30 BNatSchG) – entsprechende Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sind vorzusehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Pflicht)
Gültige DVGW-Bescheinigung mindestens W1 nach DVGW-GW 301 für Rohrleitungsbauunternehmen – muss spätestens zur Angebotsabgabe vorliegen. Rohrverlegearbeiten dürfen nur durch anerkannte Fachfirmen mit geschultem Personal ausgeführt werden. Der Auftraggeber behält sich die Ablehnung einer ihm ungeeignet erscheinenden Firma ausdrücklich vor.
Allgemeine Eignung (Eigenerklärung nach Vordruck 310)
Bei nicht präqualifizierten Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck 310) mit Angaben zu:
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Bei 'engerer Wahl' auf Verlangen nachzuweisen:
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch; Erklärung aller Mitglieder (ARGE-Bildung, Bevollmächtigter) ist beizufügen. Bei Nachunternehmereinsatz: Art und Umfang der Leistungen im Angebot angeben, Eignung/PQ-Nummer auf Verlangen nachweisen. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Sämtliche Angebotsbestandteile in deutscher Sprache.
Präqualifikation (bevorzugt)
Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. wird bevorzugt. Präqualifizierte Nachunternehmer geben zusätzlich ihre PQ-Nummer an. Die Präqualifikation ersetzt die Eigenerklärung zur Eignung – auftragsspezifische Einzelnachweise können zusätzlich erforderlich sein.
3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen (Rohrleitungs-/Tiefbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren – nur bei engerer Wahl auf Verlangen vorzulegen
Vergleichbare Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung, Angabe von Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, Mitarbeiterzahl und Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer).