Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für den Neubau eines Trinkwasserhochbehälters. Die Gesamtmaßnahme umfasst Erd- und Rohbauarbeiten, Leitungsverlegung und Dacharbeiten; technische Planunterlagen gliedern die Arbeiten in Bau, Leitungsbau sowie ergänzende Innenarbeiten.
Das Angebot muss bis zum 01.10.2026 um 11:00 Uhr eingereicht werden. Einzureichen sind insbesondere das Angebotsschreiben, das Leistungsverzeichnis mit Preisen, die Eigenerklärung zur Eignung, Angaben zur Preisermittlung und gegebenenfalls ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme
Errichtung eines Hochbehältergebäudes als Stahlbeton- und Planziegelmauerwerkskonstruktion mit ungefähr 20,67 m Länge und 10,55 m Breite. Die Arbeiten umfassen Erdarbeiten, Rohbau, Leitungsverlegung und Dach.
Technische Anforderungen
Beim Bau und Betrieb des Trinkwasserhochbehälters sind die DVGW-Regelwerke für Wasserspeicher, die Anforderungen der Trinkwasserverordnung und die Richtlinie 98/83/EG zu beachten. Für Materialien im Trinkwasserbereich sind die KTW-Empfehlungen, die DVGW-Regel W 270 und geeignete Zertifikate zu berücksichtigen.
Baustellenorganisation
Die Unternehmen müssen die Arbeiten untereinander koordinieren. Die Baustelle verfügt über begrenzte Lagerflächen; die Anfahrt erfolgt über öffentliche Straßen.
Dokumentation und Qualitätssicherung
Während der Ausführung sind unter anderem Bautagesberichte, eine Dokumentation der Erdungsanlage, die Eigen- und Fremdüberwachung des Betons sowie weitere im Leistungsverzeichnis geforderte Nachweise zu erstellen. Technische Bearbeitungen und Werkplanungen sind in der jeweils geforderten Form vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis und Präqualifikation
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch die Eintragung im PQ-Verzeichnis nachweisen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die Eigenerklärung zur Eignung nach Anlage 124 mit dem Angebot vorlegen. Auf Verlangen sind ergänzende Bescheinigungen und Nachweise vorzulegen.
Fachkunde und Qualifikationsnachweise
Für die Bauausführung sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Bei Stahlbauarbeiten ist eine Zertifizierung nach DIN EN 1090 mit den erforderlichen Schweißnachweisen erforderlich. Für Wasserrohrarbeiten ist eine DVGW-Bescheinigung nach GW 301 erforderlich, die gegebenenfalls durch einen Nachunternehmer erbracht werden kann.
Nachunternehmer
Werden Nachunternehmer eingesetzt, sind Art und Umfang ihrer Leistungen im Angebot anzugeben und auf Verlangen die Nachunternehmer zu benennen. Für sie können eine PQ-Nummer oder eine Eigenerklärung zur Eignung erforderlich sein.
Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Die Baustelle wird durch eine externe Stelle sicherheits- und gesundheitsschutztechnisch überwacht. Der verantwortliche Koordinator muss die geforderte Qualifikation besitzen.
Unternehmensnachweise auf Verlangen
Auf Verlangen können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse und des Finanzamts, eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft verlangt werden.
Tariftreue und Mindestarbeitsbedingungen
Der Bieter muss die Mustererklärung 1 zur Tariftreue und Mindestentgeltzahlung unterzeichnen und die erforderlichen Erklärungen für Beschäftigte sowie gegebenenfalls für Nachunternehmer und Verleiher vorlegen. Einschlägige Personalunterlagen sind bereitzuhalten.