Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGesucht wird ein einteiliges Planungsangebot für die Neugestaltung der Goethe- und Flugplatzstraße in Neustadt an der Weinstraße, Ortsteil Lachen-Speyerdorf.
Der Leistungsumfang umfasst die Objektplanung von Verkehrsanlagen und die planungsbegleitende Vermessung. Die Planung ist in Stufen gegliedert: Stufe 1 mit den Leistungsphasen 1 bis 4, Vermessung und besonderen Leistungen in Phase 3 ist verpflichtend; Stufe 2 mit den Leistungsphasen 5 bis 8 ist optional.
Angebote müssen bis zum 08.10.2026 um 10:00 Uhr elektronisch eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenObjektplanung Verkehrsanlagen
Planungsleistungen für die Neugestaltung der Goethestraße und der Flugplatzstraße in Neustadt an der Weinstraße, Ortsteil Lachen-Speyerdorf. Die Straßen sind mit etwa 660 Metern und 7.100 Quadratmetern beziehungsweise etwa 280 Metern und 3.900 Quadratmetern beschrieben.
Die Maßnahme umfasst den Ausbau in fünf Bauabschnitten. Ziel sind die Beseitigung sanierungsbedürftiger Straßenzustände, die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die Modernisierung der Infrastruktur, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität und die Integration grüner Infrastruktur.
Stufe 1 umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 sowie besondere Leistungen in Leistungsphase 3. Stufe 2 umfasst optional die Grundleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 sowie besondere Leistungen in den Leistungsphasen 5, 7 und 8.
Planungsbegleitende Vermessung
Begleitende Vermessungsleistungen im Rahmen der Planung. Als Vermessungsfläche sind 1,31 Hektar und als Verrechnungseinheiten 1.000 angegeben.
Abstimmung und Koordination
Bei der Planung sind der Eigenbetrieb Stadtentsorgung Neustadt für Kanalbauarbeiten in geschlossener Bauweise, die Stadtwerke Neustadt für Ver- und Entsorgungsleitungen sowie weitere Versorgungsträger wie Telekom und Deutsche Glasfaser zu berücksichtigen. Die Abstimmung mit weiteren Versorgungsträgern erfolgt über Koordinierungsgespräche.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
Die Eignung wird anhand mindestens eines vergleichbaren Referenzprojekts nachgewiesen. Das Formblatt 124 nennt mindestens drei vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren.
Die besondere Anforderung an die Vergleichbarkeit umfasst die Planung einer öffentlichen Verkehrsanlage nach § 47 HOAI, die Leistungsphasen 1 bis 8 und mindestens die Honorarzone III. Die Leistungsphase 8 muss zwischen dem 01.08.2020 und dem 31.08.2026 abgeschlossen und das Objekt in diesem Zeitraum übergeben worden sein. Mehrere Referenzen sind zulässig, wenn die Mindestkriterien kumulativ erfüllt sind.
Unternehmens- und Eignungsangaben
Mit dem Angebot sind die Eigenerklärung zur Eignung, die Eigenerklärung Informationen zum Bieter und die Erklärung der Eignungskriterien vorzulegen. Das Eignungsformblatt verlangt unter anderem Angaben zu vergleichbaren Leistungen, zur jahresdurchschnittlichen Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren, zu den für die Leitung vorgesehenen Personen und gegebenenfalls zum Berufsregister.
Bei Bietergemeinschaften sind die erforderlichen Erklärungen und Angaben für jedes Mitglied einzureichen, soweit dies in den Unterlagen vorgesehen ist.
Wirtschaftliche und persönliche Anforderungen
Eignungsleihe
Planung einer öffentlichen Verkehrsanlage nach § 47 HOAI, mindestens in Honorarzone III, mit den Leistungsphasen 1 bis 8; die Leistungsphase 8 muss zwischen dem 01.08.2020 und dem 31.08.2026 abgeschlossen und das Objekt in diesem Zeitraum übergeben worden sein.
Vergleichbar sind insbesondere öffentliche Verkehrsanlagen wie klassifizierte Straßen, Geh- und Radwege, Erschließungsstraßen oder Straßenräume mit komplexen Anforderungen. Die Referenz muss den vollständigen Leistungsumfang der Phasen 1 bis 8 und mindestens die Honorarzone III abdecken. Je Referenz sind unter anderem Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben. Bei Bietergemeinschaften können die Kriterien durch ein Mitglied erfüllt werden; mehrere Referenzen sind zulässig, wenn die Mindestkriterien kumulativ erfüllt sind.