Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gebäudewirtschaft der Stadt Mainz sucht Handwerksunternehmen für eine nicht-exklusive Rahmenvereinbarung über kleinere Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an städtischen Liegenschaften.
Es handelt sich um ein Open-House-Verfahren: Es gibt keine klassische Angebotswertung. Jedes Unternehmen, das die Eignungskriterien erfüllt, wird als Rahmenvertragspartner zugelassen und kann sich während der gesamten Laufzeit bewerben.
10 Fachlose (Gewerke):
Pro Los ist ein separater Zulassungsantrag einzureichen. Die Vergütung erfolgt zu festgelegten Stundensätzen, abgerufen wird bedarfsweise per Einzelauftrag (max. 20.000 € netto).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Leistung (gilt für alle Lose)
Es geht um kleinere Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an städtischen Liegenschaften der Landeshauptstadt Mainz, die üblicherweise im laufenden Betrieb erbracht werden. Die Arbeiten sind ihrer Natur nach nicht vorhersehbar, vielfältig und kleinteilig und fallen bedarfsweise an. Sie umfassen unterschiedlichste technische und bauliche Anlagen im Gebäudebestand und können auch die Beseitigung technischer Störungen und Unfallgefahren bei Gefahr in Verzug beinhalten.
Pro Abruf wird ein Einzelauftrag erteilt. Der maximale Netto-Auftragswert je Einzelauftrag beträgt 20.000 € und liegt erfahrungsgemäß deutlich darunter. Es besteht kein Anspruch auf Abruf von Leistungen.
Vergütung und Preisregelungen (gilt für alle Lose)
Die Vergütung erfolgt zu festgelegten Stundensätzen (keine Angebotswertung). Pro Los sind Stundensätze für Vorarbeiter/Obermonteur, Facharbeiter/Monteur, Helfer sowie Auszubildende des 1.–3. Lehrjahrs vorgegeben (siehe Los-spezifische Stundensätze in den Los-Abschnitten).
Zusätzlich gelten je nach Los u.a.:
Abwicklung und Dokumentation (gilt für alle Lose)
Die Auftraggeberin wählt das ausführende Unternehmen je Abruf rollierend aus einer Liste aller zugelassenen Rahmenvertragspartner (im SAP-System) aus – dies dient dem Korruptionsschutz.
Für jeden Einsatz ist ein Stundenzettel/Rapportzettel zu führen, der täglich vom zuständigen Sachbearbeiter der Gebäudewirtschaft (GWM) gegengezeichnet werden muss. Pflichtangaben auf dem Stundenzettel:
Eingesetzt werden Mitarbeiter mit Qualifikation als Facharbeiter oder Helfer; höher qualifizierte Mitarbeiter nur nach Abstimmung mit dem GWM-Sachbearbeiter.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWichtiger Hinweis: Open-House-Verfahren
Es findet keine Angebotswertung statt. Maßgeblich ist allein die Erfüllung der Eignungskriterien. Unternehmen, die alle Mindestanforderungen erfüllen, werden als Rahmenvertragspartner zugelassen. Bewerbungen sind während der gesamten Laufzeit möglich. Die Eignung muss durchgehend über die gesamte Vertragslaufzeit sichergestellt sein – fällt eine Anforderung weg, endet die Teilnahme an der Rahmenvereinbarung.
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Folgende Nachweise sind einzureichen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise sind einzureichen:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben sind einzureichen:
Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit (zwingende Eignungsvoraussetzung)
Folgende Erklärungen sind abzugeben – gelten durchgehend für die gesamte Vertragslaufzeit:
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe (Zuverlässigkeit)
Eigenleistung und organisatorische Anforderungen
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Pflichtangaben je Referenz)
Vergleichbare Leistungen im beantragten Gewerk. Einreichung mit VHB-Formblatt 444 inkl. Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme (netto), Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.