Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB) des Zweckverbands Schönbuchbahn (Böblingen) für die Erneuerung des Gleisoberbaus der Schönbuchbahn auf der ca. 17 km langen Strecke zwischen Böblingen und Dettenhausen.
Die Maßnahme umfasst Gleisdurcharbeitungen, Oberbauinstandsetzungen mit Tiefenentwässerung, einen Weichenschwellenwechsel sowie einen späteren Belastungsstopfgang. Die Hauptarbeiten erfolgen während einer Vollsperrung vom 11.08.–12.09.2027; der Belastungsstopfgang ist für 01.–05.11.2027 vorgesehen.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen bis zum 08.10.2026, 12:00 Uhr. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – einziges Wertungskriterium (niedrigster Preis). Die Bewertung erfolgt rechnerisch: günstigste Angebotssumme durch jeweilige Angebotssumme multipliziert mit 100 (volle Punktzahl = 100 für günstigstes Angebot).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistungen für alle Abschnitte
Folgende Leistungen gelten einheitlich für die gesamte Baumaßnahme und sind vom Auftragnehmer (AN) zu erbringen:
Ausführungszeiträume und Sperrpausen
Die Arbeiten erfolgen während zweier Sperrpausen der Schönbuchbahn:
Bauabschnitt km 1,6 – 4,1+70 (Durcharbeitung)
Bauabschnitt km 4,3+60 – 4,4+80 (Hst Zimmerschlag, Gl. 1)
Bauabschnitt km 11,7 – 12,1 (Oberbauinstandsetzung mit Gleis- und Kabelwegerneuerung)
Bauabschnitt km 17,0+40 – 17,1+10 (Weichenschwellenwechsel W3 und W4)
Belastungsstopfgang (01.–05.11.2027)
Bauzeitplan und Vorabzuarbeiten
Der Bieter hat mit dem Angebot einen verbindlichen Bauzeitenplan vorzulegen (wird Vertragsbestandteil). Vor bzw. nach Auftragserteilung sind unter anderem beizubringen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erfahrung (Referenzen)
Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer). Auf Verlangen sind eine schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers sowie ein Ansprechpartner zu benennen.
Gefordert wird darüber hinaus Erfahrung mit:
Bieter haben sich selbst über die örtlichen Verhältnisse zu informieren; eine Ortsbegehung wird dringend empfohlen. Nachforderungen wegen unzureichender Ortskenntnisse werden nicht anerkannt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zum Unternehmensumsatz mit vergleichbaren Bauleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei nicht präqualifizierten Unternehmen können auf Verlangen Bestätigungen zuständiger Stellen vorgelegt werden. Alternative: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Nummer im Angebotsschreiben) oder Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE); in diesen Fällen entfällt die Eigenerklärung nach KEV 179.
Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € führt der Auftraggeber zusätzlich eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durch.
Personalqualifikation
Vor bzw. mit Baubeginn sind namentlich zu benennen:
Technische / maschinelle Leistungsfähigkeit
Rechtliche / sonstige Anforderungen
Mindestens 3 vergleichbare Leistungen (Oberbauerneuerung / Gleisbau / bahnbauspezifische Leistungen), in denen das Unternehmen als Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer tätig war.
Schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers sowie Ansprechpartner des Auftraggebers; Angabe Baumaßnahme/Ort, Bauherr, Leistung (Menge/Einheit), Auftragswert, Eigenanteil, Ausführungszeit, eingesetzte Arbeitnehmer und Leitungskräfte.