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Objektplanung Freianlagen - Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar Teilprojekt (TP) 1 – Haupthaus

Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr | Vergabekammer des Freistaates Thüringen, Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250Weimar, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 10 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Weimar vergibt die Objektplanung Freianlagen (Landschaftsarchitektur) für die Generalsanierung des Deutschen Nationaltheaters, Teilprojekt 1 – Haupthaus.

Was zu leisten ist: Planung der rund 3.000 m² umfassenden Außen-, Erschließungs-, Anlieferungs-, Parkierungs-, Vegetations-, Baustellen- und Wiederherstellungsflächen rund um das denkmalgeschützte Theater. Der Auftrag umfasst alle Leistungsphasen 1–9 nach HOAI – zunächst werden aber nur die Phasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung) fest beauftragt. Die weiteren Phasen sowie besondere Leistungen werden nur auf gesonderten Abruf hin beauftragt.

Was mit dem Angebot einzureichen ist: elektronische Angebotsabgabe über das Vergabeportal subreport.de, ausgefülltes Honorarformblatt, Eignungsnachweise (Berufsqualifikation, Haftpflichtversicherung, Mindestumsatz), drei passende Referenzprojekte, Angaben zum Projektteam sowie verschiedene Erklärungen (Ausschlussgründe, Russland-Sanktionen, ggf. Bietergemeinschaft).

Zuschlag: erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot (niedrigster Preis).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 10 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. August 2026
HEUTE
Termin / FristFEB2026 AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichung24. Juli 2026
Veröffentlichung26. Juli 2026
Bieterfragen-Fristca. 17. Aug. 2026
Angebotsfrist25. Aug. 2026
Vertragsbeginn1. Feb. 2026
LPH 2 Abschluss1. Feb. – 13. Nov. 2026
Vertragslaufzeitca. 1. Feb. 2026 – 25. Feb. 2033
Angebotsöffnung25. Aug. 2026
Bindefrist25. Aug. 2026 – 28. Feb. 2027
LPH 3 Abschluss1. Jan. – 19. Okt. 2027
Bauantrag17. Feb. 2028
Bauausführung Ende25. Feb. 2033
Gewährleistungca. 25. Feb. 2033 – 25. Feb. 2038bis 2038
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Wertungssumme netto gesamt100%

    Zuschlagskriterium: günstigstes wertbares Angebot. Maßgeblich ist die Wertungssumme netto gesamt, bestehend aus Grundleistungen (nach pauschalem Zu-/Abschlag), Besonderen Leistungen und Stundensatzkorb. Nebenkostenpauschale als Prozentwert vom Bieter einzutragen. LPH 1-3 fest beauftragt, LPH 4-9 stufenweise optional.

Wertungssumme netto gesamt = Summe Grundleistungen nach Zu-/Abschlag + Summe Besondere Leistungen + Summe Stundensatzkorb. Die Grundleistungen werden auf Basis fester HOAI-Prozentwerte (LPH 1-9 = 100%) und dem vom Bieter angegebenen Honorarsatz sowie pauschalen Zu-/Abschlag berechnet. Nebenkosten werden als Prozentwert auf alle Leistungen angewendet. Der Stundensatzkorb basiert auf fiktiven Stunden (10+20+15+5=50h). Maßgeblich ist die niedrigste Wertungssumme netto gesamt.

KI-Hinweis: Vollständig: Zuschlagskriterium 'günstigstes wertbares Angebot' mit eindeutiger Preiswertung über die Wertungssumme netto ist klar dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Planungsaufgabe im Überblick

Leistungsart: Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI 2021, Anlage 11 zu § 39 / § 40.

Bearbeitungsbereich: rund 3.000 m² Außen-, Erschließungs-, Anlieferungs-, Parkierungs-, Vegetations-, Baustellen- und Wiederherstellungsflächen rund um das Haupthaus des Deutschen Nationaltheaters (Theaterplatz, Sophienstiftsplatz, Heinrich-Heine-Straße, Dingelstedtstraße).

Ort: Theaterplatz 2, 99423 Weimar (Innenstadt, denkmalgeschützter Bestand).

Anrechenbare Kosten / Honorar: 750.000 € netto, Honorarzone III, Basishonorarsatz 111.955 € netto, Kostenobergrenze laut Vertrag 892.500 € inkl. 19 % USt (KG 500).

Übergeordnetes Ziel: Die Außenbereiche sollen nach Abschluss der Sanierung in Gestaltung, Materialität und Funktion weitgehend dem heutigen Zustand entsprechen – es geht also um Wiederherstellung und technisch-funktionale Ertüchtigung, nicht um eine freiraumgestalterische Neukonzeption des gesamten Umfelds.

Stufenweise Beauftragung und Leistungsphasen

Stufe 1 – fest beauftragt: LPH 1 Grundlagenermittlung (3 %), LPH 2 Vorplanung (10 %), LPH 3 Entwurfsplanung (16 %).

Stufe 2 ff. – nur auf gesonderten Abruf:

LPH 4 Genehmigungsplanung (4 %)LPH 5 Ausführungsplanung (25 %) – ab hier kann ein GU-/GÜ-Vorbehalt greifen, d. h. Leistungen können ganz oder teilweise übertragen oder entfallenLPH 6 Vorbereitung der Vergabe (7 %) – GU-/GÜ-VorbehaltLPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe (3 %) – GU-/GÜ-VorbehaltLPH 8 Objektüberwachung (30 %)LPH 9 Objektbetreuung (2 %)

Besondere Leistungen (nur auf Abruf):

Überflutungsnachweis nach DIN (in LPH 4)Funktionale Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm nach DIN 276 für KG 500, Leitdetails für LPH 5 sowie Prüfen und Werten von bis zu 5 Angeboten (für GU-/GÜ-Vergabe)

Kein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Stufen 2 ff. Die Bindung an die optionalen Stufen läuft 24 Monate ab Zuschlagserteilung.

Verbindliche Meilensteine: LPH 2 fertig bis 13.11.2026, LPH 3 Entwurfsplanung und Förderantrag bis 19.10.2027, Bauantrag bis 17.02.2028, Bauausführung Haupthaus bis 25.02.2033.

Konkrete Planungsinhalte

Haupteingang / Theaterplatz: barrierefreie Gestaltung, Portikus, Eingangsflächen, Höhenanschlüsse, Oberflächen, Entwässerung, OrientierungErschließungsbauten: rückwärtige Eingänge für Mitarbeiter und Kantine – Zuwegungen, Treppen, Rampen, Podeste, Oberflächen, Entwässerung, VegetationSophienstiftsplatz: funktionale und gestalterische Neuordnung der gebäudenahen Anschlussflächen (Platzfläche selbst bleibt unverändert)Parkierung: Einordnung/Wiederherstellung von Stellplätzen inkl. Barrierefreiheit und Baumschutz, ggf. E-Ladeinfrastruktur (außenräumliche Einbindung)Anlieferung / Lieferzone: Zufahrt, Befahrbarkeit, Schleppkurven, Oberflächen, Entwässerung; fachliche Zuarbeit zu verkehrsrechtlichen UnterlagenBaustelleneinrichtung: außenanlagenbezogene Anforderungen – Flächen, Zufahrten, Lager, Kranstandorte, Baumschutz, Oberflächenschutz, Rückbau, WiederherstellungBestand und Baumschutz: Erhalt von Oberflächen, Natursteinbelägen, Ausstattung, Vegetation und Bäumen; Wiederverwendung; Baumschutzkonzeption als GrundlageGrundlagen und Gutachten: fachliche Auswertung bereitgestellter Unterlagen zu Baugrund, Leitungsbestand, Entwässerung, Vegetation, BestandsdatenSchnittstellenkoordination mit Objekt- und Fachplanungen zu Erschließung, Barrierefreiheit, Höhenanschlüssen, Oberflächen, Entwässerung, Vegetation, Baumschutz, bauzeitlichen Flächen, Schutzmaßnahmen und Wiederherstellung

Zu beachtende Vorgaben und Standards

Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundes (für das Projekt maßgebliche Fassung)Leitfaden Barrierefreies Bauen des BundesDenkmalschutz: denkmalgeschützter Bestand, öffentliche Stadträume und Verkehrsflächen sind zu respektierenDigitale Projektbearbeitung: Nutzung einer CDE-Struktur, Bereitstellung digitaler Unterlagen, Teilnahme an digitalen Abstimmungen – kein eigenständiges BIM-Management oder vollständige BIM-FachmodellierungUnterlagen: Zeichnungen, Beschreibungen, Berechnungen bis zu 7-fach in Papier sowie digital (PDF hoher Qualität und natives CAD-Format)Statusberichte: vierteljährlich oder nach Anforderung; Planungsbesprechungen werden fortgeschrieben protokolliert

Nicht im Leistungsumfang

Eigenständige gewerkeübergreifende Bauablauf- oder umfassende BaustellenlogistikplanungEigenständige Objektplanung Verkehrsanlagen (Straßen, Plätze, Knotenpunkte)Eigenständige BIM-Gesamtkoordination, BIM-Management oder vollständige BIM-FachmodellierungEigenständige Gutachtenerstellung (außer wenn in den Besonderen Leistungen ausdrücklich benannt)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Befähigung

Natürliche Personen: Berechtigung, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt nach den Rechtsvorschriften des Heimatstaats zu führen – oder in Deutschland entsprechend tätig werden zu dürfen (entspricht § 75 Abs. 1 und 2 VgV).Juristische Personen: satzungsmäßiger Geschäftszweck muss auf Planungsleistungen ausgerichtet sein; der bevollmächtigte Vertreter und der Projektleiter müssen die fachlichen Anforderungen erfüllen.Arbeitsgemeinschaften: jedes Mitglied muss die Anforderungen erfüllen, die für natürliche oder juristische Personen gelten.Nachweis: Anlage 1 (Eigenerklärung berufliche Befähigung, Kammernachweis / Studiennachweise / Handelsregister oder gleichwertiger Nachweis).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden mind. 1.500.000 €, Sach-/Vermögensschäden mind. 500.000 €; Maximierung mind. zweifach je Versicherungsjahr – oder verbindliche Erklärung des Versicherers, dass die Deckung im Auftragsfall angepasst wird.Jahresumsatz: durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz für Leistungen nach HOAI § 39 in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mind. 100.000 €.Nachweise: Anlage 2 (Versicherungsbestätigung oder Versicherer-Erklärung) und Anlage 3 (Eigenerklärung Umsatz).

Fachliche Eignung – Referenzen

Es sind drei wertbare Referenzen einzureichen, die in Summe die folgenden Anforderungen abdecken:

Mindestwert je Referenz: 50.000 € netto anrechenbare KostenNicht älter als 8 Jahre (Stichtag: Abschluss der eigenen Leistung)Mindestens eine Referenz mit LPH 2–3 und mindestens eine mit LPH 5–8Reine LPH 1 oder reine Konzeptstudie reicht nichtJe Kategorie mindestens eine Referenz:T2 Projektgröße: anrechenbare Kosten mind. 250.000 € nettoT3 Bestandsflächen: Wiederherstellung, Umbau oder Anpassung bestehender Außenflächen mit Bezug zu Bauwerk im BestandT4 Raumtyp: öffentlicher, halböffentlicher oder innerstädtischer RaumT5 Fachplanungsschnittstellen: technisch-funktionale Außenanlagen (Verkehrsflächen, Stellplätze, Beleuchtung, Entwässerung o. Ä.) mit Schnittstellen zu anderen Fachplanungen (Hochbau, Tiefbau, TA o. dgl.)

Hinweis: Eine Referenz kann mehrere T-Kriterien gleichzeitig erfüllen. Bilddokumentation zu den Referenzen ist verpflichtend beizufügen. Nachweis: Anlage 4.

Projektteam und Personalausstattung

Mindestens 2 Fachkräfte müssen benannt werden: Projektleitung und stellvertretende Projektleitung.Projektleitung: mind. 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich HOAI § 39.Stellvertretende Projektleitung: mind. 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich HOAI § 39.Angabe von Name, Qualifikation/Abschluss und Berufserfahrung.Nachweis: Anlage 5.

Ausschlussgründe und Sanktionen

Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB.Keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB.Kein Bezug zu Russland gemäß EU-VO 2022/576 (Anlage 7).Leistungen von Eignungsverleihern, Nachunternehmern oder Lieferanten mit Russland-Bezug dürfen 10 % des Auftragswerts nicht überschreiten.Ausschlusskriterien sind pro beteiligtes Unternehmen (auch ARGE-Mitglieder, Nachunternehmer, Eignungsverleiher) nachzuweisen.Ggf. Selbstreinigungsnachweise nach § 125 GWB.Nachweise: Anlage 6 (Ausschlussgründe), Anlage 7 (Russland-Bezug).

Hinweise zur Eignungsprüfung

Eignungskriterien sind in Summe vom Bewerber zu erbringen.Fehlende oder unvollständige Unterlagen können nachgefordert werden – es besteht darauf kein Anspruch.Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Angebots.Bietergemeinschaften reichen zusätzlich Anlage 8 mit Leistungsanteilen je Mitglied ein; bei Nachunternehmern sind die Anlagen 9 und 10 erforderlich.Bindefrist des Angebots: 187 Tage ab Abgabe (bis 28.02.2027).
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: nicht älter als 8 Jahre zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe (Stichtag: Abschluss der eigenen Leistung)Volumen: mind. 50.000 € netto je Referenz; mind. eine Referenz ≥ 250.000 € netto (T2)

Mindestens 3 Referenzen, jede mind. 50.000 € netto anrechenbare Kosten, max. 8 Jahre alt; mind. eine Referenz mit LPH 2–3 und mind. eine mit LPH 5–8; je eine Referenz muss die Kriterien T2 (Größe ≥250.000 €), T3 (Bestandsflächen/Umbau/Wiederherstellung), T4 (öffentlicher/innerstädtischer Raum) und T5 (technisch-funktionale Außenanlagen mit Fachplanungs-Schnittstellen) abdecken

Referenzblatt Anlage 4 mit Bilddokumentation, Angabe bearbeiteter Leistungsphasen, anrechenbarer Kosten und Zuordnung zu T2–T5

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 52%11+ · 22%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Formulare und Erklärungen
Preis / Honorar
Technische und organisatorische Nachweise
Hinweise zum Verfahren
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr | Vergabekammer des Freistaates Thüringen, Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250
Anschrift
99423 Weimar
Ort
99423 Weimar
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
99423 Weimar
Thüringen

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