Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz für den Bau von drei Lärmschutzwänden entlang der Ortsumgehung Bad Neuenahr-Heimersheim (B 266) sowie die grundhafte Erneuerung einer Rampe mit Deckensanierung.
Was ist zu tun?
Wichtige Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und baubegleitende Leistungen
Für alle Lose gilt: Baustelle einrichten und räumen, Bauzaun aufstellen und entfernen, Bereitstellungsfläche für Lagerkapazität vorhalten (max. 250 m³, über gesamte Bauzeit), Gegenpole für elektromagnetische Dickenmessungen verlegen, Belastungsfahrzeug für Plattendruckversuche bereitstellen, Verkehrssicherung mit Umleitungsstrecke über 290 Tage vorhalten, Lichtbilder über den Bauablauf erstellen (digital mind. 1024×768, 24 Farben auf CD/DVD plus Ausdrucke mind. 10×15 cm).
Straßenbau und Deckensanierung
Grundhafte Erneuerung (Vollausbau) der südlichen Auffahrtsrampe der B 266 von Bau-km 0+019,00 bis 0+166,00 und Deckensanierung im Kreuzungsbereich Bau-km 0+003,27 bis 0+019,00.
Oberbau in Belastungsklasse BK 3,2 (Hocheinbau): 3,5 cm Asphaltdeckschicht SMA 11 S, 6,5 cm Asphaltbinderschicht AC 16 B S, 12 cm Asphalttragschicht AC 32 TS, 38 cm Frostschutzschicht. Bodenverbesserung mit 70 % Weißfeinkalk und 30 % Zement CEM I, Planum Ev2 ≥ 45 MPa.
Entsorgung nicht gefährlicher Abfälle (Bankettmaterial, Asphalt, ungebundene Tragschicht) nach LAGA M20 und EBV. Entwässerung über Straßenabläufe mit DN 300 Stahlbetonleitung an Sammelleitung DN 1000, Reinigung, Kameradurchfahrung, Schächte und Betonrohrleitungen.
Fahrbahnmarkierungen (Typ I ca. 1.330 m, Typ II ca. 390 m), Schutzeinrichtungen (Schutzplanken, Leitpfosten), Verkehrsschilder auf-/abbauen, Bordsteine und Rinnen, Längs- und Angleichungsarbeiten.
Allgemeine technische Bearbeitung für Lärmschutzwände
Für LSW 5.3, 7.1 und 7.2 sind Standsicherheitsnachweise (6-fach), Ausführungszeichnungen (Gründung, Schal- und Bewehrungspläne, Werkstattplanung – je 6-fach) zu erstellen sowie Lichtbilder über den Bauablauf anzufertigen.
Korrosionsschutzsystem für Stahlpfosten: Feuerverzinkung + Epoxidharz + Polyurethan (RAL 7016 Anthrazitgrau).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweise und Erklärungen
Es gelten die HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung sowie die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Optional Eignungsleihe für technische/berufliche und wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit. Empfohlen: Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Nummer).
Eigenleistung: Es ist zu erklären, ob alle Leistungen im eigenen Betrieb erbracht werden oder bestimmte Teile über Nachunternehmer.
SiGeKo: Benennung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators mit geforderter Qualifikation gemäß RAB 30 / Baustellenverordnung.
Mindestentgelt: Die Mustererklärung zur Einhaltung der Mindestentgeltbestimmungen ist abzugeben.
Kartellrecht: Erklärung zu pauschalem Schadenersatz (15 % der Abrechnungssumme) bei nachgewiesener unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung. Mitteilungspflicht bei Änderung der Freistellungsbescheinigung (§ 48b EStG).
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Bei Einsatz von Nachunternehmern ist die HVA B-StB Erklärung zu Unteraufträgen/Nachunternehmerleistungen einzureichen. Für Bietergemeinschaften gilt die HVA B-StB Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft; bei KMU-Bietergemeinschaften muss der überwiegende Auftragsanteil durch KMU-Partner erbracht werden.