Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Wahnbachtalsperrenverband erneuert das Rohwasserpumpwerk seiner Phosphoreliminierungsanlage in Neunkirchen-Seelscheid (Wasserschutzgebiet Zone I der Wahnbachtalsperre, dient der Trinkwasservorbehandlung für Bonn/Rhein-Sieg/Ahr).
Was ist zu tun?
Die Baumaßnahme ist in zwei Lose aufgeteilt. Bieter können sich für ein Los oder für beide Lose als Kombinationsangebot bewerben.
Geplante Bauzeit: ca. 17 Wochen für Los 1, ca. 9 Wochen für Los 2.
Wie läuft das Verfahren?
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb. Bewerber reichen zunächst einen Teilnahmeantrag ein (kein fertiges Angebot). Aus den Bewerbern wählt der Auftraggeber geeignete Firmen aus, die dann zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Zuschlagskriterium: niedrigster Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der günstigste Bieter erhält den Zuschlag für das entsprechende Los. Beide Lose werden einzeln betrachtet; bei günstigerem Kombinationsangebot wird dieses beauftragt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Rahmenbedingungen für beide Lose
Bauabschnitte: Die Maßnahme gliedert sich in zwei Bauabschnitte (BA1 und BA2).
Haupterfüllungsort: Wahnbachtalstraße 50, 53819 Neunkirchen-Seelscheid (Wasserschutzgebiet Zone I der Wahnbachtalsperre).
Vorleistungen: Der Auftragnehmer von Los 1 erbringt die Vorleistungen für Los 2 (Erdaushub, Verbau, Gründungsebene). Anschließend baut der Auftragnehmer von Los 2 auf dieser Gründungsebene auf.
Koordinierung und Zusammenarbeit:
Bauzeitplan: Der AG legt einen Bauzeitenplan als Entwurf vor (Los 1: ca. 17 Wochen, Los 2: ca. 9 Wochen). Dieser ist zu prüfen, abzustimmen und fortzuschreiben.
Arbeitszeiten: Zugang zu Betriebsgebäuden Mo–Mi 7:00–16:00 Uhr, Do 7:00–15:30 Uhr, Fr 7:00–12:30 Uhr. Bauarbeiten ohne Unterbrechungen auszuführen (außer höhere Gewalt).
Schutz bestehender Anlagen: Schutzmaßnahmen für bestehende Pumpen und Anlagentechnik (in BA1: Pumpen 3–6, in BA2: Pumpen 1–3).
Kombinationsangebot: Bieter dürfen ein Angebot für beide Lose abgeben (Kombinationsangebot). Pro Bieter ist nur ein Hauptangebot zulässig; Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Oberirdischer Rohrleitungsbau: Wird bauseitig durch den AG erbracht.
Baustelleneinrichtung und Dokumentation (beide Lose)
Baustelleneinrichtung: Baucontainer, Versorgungsanschlüsse, Baubüros, Wasserhaltung.
Räumung: Räumung der Baustelle BA2 – Vergütung erst nach erfolgter Schlussabnahme.
Zustandsfeststellung: Vor Baubeginn ist eine Fotodokumentation zu erstellen und spätestens 14 Kalendertage nach Baubeginn zu übergeben.
Bauzeitenplan: Pflichtposition in beiden Losen – Prüfung, Abstimmung und ggf. Fortschreibung des AG-Entwurfs.
Abschlussdokumentation: Zur Bauabnahme in 2-fach Papier + 1-fach digital per Upload in die WTV-Cloud. Inhalt: Prüfprotokolle (Druckprüfungen, Verdichtungswerte), Verwertungsnachweise, Lieferscheine/Wiegekarten/Prüfzeugnisse, Gütenachweise, Zertifikate, Fotodokumentation, Kostenzusammenstellung, Endabnahmeprotokolle, ggf. Gewährleistungsbürgschaften, Bautagebücher, Bauleitererklärung. Übergabe ist Voraussetzung für die Abnahme.
Entsorgung und Umwelt (beide Lose)
Bodenentsorgung: Bodenaushub, Betonmassen, Fundamente. Entsorgungsnachweise dem AG unaufgefordert vorlegen.
Wiegescheine: Geeichte Waage, mit Brutto-/Netto-/Taramassen, Datum, Kennzeichen, Unterschrift.
Deklarationsanalyse: Aushubboden gemäß EBV (Ersatzbaustoffverordnung) zu deklarieren; Entsorgungswege sind vor Abfuhr dem Rhein-Sieg-Kreis zu melden.
Analyseergebnisse: Sieb- und Schlämmanalysen für Rohrauflager-Sande vor Einbau vorzulegen; Umweltverträglichkeitsnachweis.
Verlängerte Vorhaltung (Bedarfsposition): Abrechnung ab Beginn der darauffolgenden Kalenderwoche nach Anerkennung durch den AG.
Stundenlohnarbeiten (Bedarfspositionen, beide Lose)
Stundenlohnarbeiten nur auf Anweisung der Bauleitung: Hilfsarbeiter, Facharbeiter, Vorarbeiter/Meister (Los 1 zusätzlich: LKW, Minibagger, Bagger, LKW/Unimog mit Kran).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Eintragung in das Handelsregister und/oder die Handwerksrolle und/oder die Industrie- und Handelskammer – soweit nach nationalen Vorschriften erforderlich. Einzureichen ist ein Berufs- oder Handelsregisterauszug, der nicht älter als 12 Monate vor Veröffentlichung der Bekanntmachung ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe und sonstige Anforderungen
Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Bauleistungen Rohrleitungs-/Rohbauarbeiten im Trinkwasser-/Wasserleitungsbau bzw. vergleichbar)
Vergleichbare Bauleistungen; pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmen-Art (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (Haupt-ARGE-Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Zertifizierung DVGW GW 301 – W1 (kein klassisches Referenzprojekt, sondern formale Qualifikation für Wasserversorgungsleitungen)
Gültiges Zertifikat DVGW GW 301 – W1 mit dem Teilnahmeantrag einreichen (ohne dieses Zertifikat Ausschluss)