Patientensimulator für Anästhesie und Intensivmedizin
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Universitätsklinikum Schleswig-Holstein AöR beschafft einen modernen Patientensimulator für die klinische Lehre und das Training in Anästhesie und Intensivmedizin.
Das Angebot umfasst ein Gerät gemäß Leistungsverzeichnis, die Lieferung frei Verwendungsstelle in Kiel sowie die Schulung von mindestens vier Key-Usern an zwei Tagen. Die Muss-Kriterien und weiteren Ja/Nein-Anforderungen sind mit technischen Datenblättern nachzuweisen. Angebote sind ausschließlich elektronisch bis zum 12.11.2026 um 24:00 Uhr einzureichen. Nebenangebote und eine Losaufteilung sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis50%
Angebotspreis mit 50 % laut Wertungsschema. Eine Bewertungsformel ist nicht angegeben.
- Bewertungskriterien40%
Ja/Nein-Kriterien zur technischen Leistung und zum Service (Unterkriterien 2.1 bis 2.13). Die Unterkriterien sind jeweils mit Prozentwerten innerhalb dieses Oberkriteriums gewichtet (Summe 100 %).
- Anwenderbewertung10%
Bewertung durch mindestens 5 Fachexperten am Campus Kiel nach Erfüllungsgrad von 0 bis 100 % (Stufen 0, 25, 50, 75, 100 %). Die Teilnahme ist verpflichtend. Die Unterkriterien sind jeweils mit Prozentwerten innerhalb dieses Oberkriteriums gewichtet (Summe 100 %).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLiefergegenstand und Zweck
Lieferung eines modernen Patientensimulators für Anästhesie und Intensivmedizin gemäß Leistungsverzeichnis. Das Gerät wird für curriculares und extracurriculares Training von Studierenden und medizinischem Fachpersonal beschafft und ist für den Campus Kiel bestimmt.
Simulation und Beatmung
Der Simulator muss schwere ARDS, eine fibrotische Lunge, COPD, Obstruktionen und komplexe Mischbilder simulieren. Das Training erfolgt mit realen Beatmungsgeräten in den Modi Volume Control, Pressure Control, PRVC, Pressure Support, Adaptive Support und Proportional Assist Ventilation. Erkennung von Patient-Ventilator-Asynchronien und Weaning-Prozesse muss möglich sein.
Lungenmodell und Patientenreaktionen
Das Lungenmodell muss Compliance und Atemwegswiderstand während eines laufenden Szenarios dynamisch anpassen. Es muss spontane Atemarbeit sowie restriktive und obstruktive Erkrankungen abbilden und Echtzeitveränderungen an Beatmungs- und Monitoringgeräten darstellen.
Mobilität und Vitalparameter
Der Simulator muss kabellos oder autark betrieben werden können und für Szenarien von der präklinischen Phase bis zur Intensivstation einsetzbar sein. Vitalparameter müssen über Standard-Sensor- beziehungsweise Patientenkabelschnittstellen der Monitore übertragbar sein.
Atemweg und Zusatzanforderungen
Der Atemweg muss Maske, Larynxmaske und endotracheale Intubation unterstützen und einen schwierigen Atemweg simulieren können. Als Ja/Nein-Kriterien werden außerdem Defibrillation mit handelsüblichem Gerät, PiCCO-Anschluss, nachrüstbare Module, eine Sauerstoffeinstellung von FiO2 21 bis 100 Prozent und eine Geräuschentwicklung unter 50 dB(A) gefordert.
Lieferung und Schulung
Die Lieferung erfolgt frei Verwendungsstelle am Campus Kiel im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin. Der Gesamtpreis muss Transport, Verpackung, Erstaufbau und Inbetriebnahme einschließen. Die Einpreisung umfasst außerdem die Schulung von mindestens vier Key-Usern an zwei unterschiedlichen Tagen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVergleichbare Umsätze und Leistungen
Das Unternehmen muss Umsätze aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren aus vergleichbaren Leistungen angeben. Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen ist der eigene Anteil einzubeziehen. Außerdem muss es vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren ausgeführt haben. Ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt.
Personal
Das Unternehmen muss über die für die Ausführung erforderlichen Beschäftigten verfügen. Bei Eingang in die engere Wahl sind die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre anzugeben und die für die Leistung vorgesehenen Personen zu benennen.
Berufsregister und wirtschaftliche Verhältnisse
Erforderlich sind Angaben zu einer etwaigen Eintragungspflicht in ein Berufsregister und gegebenenfalls ein Eintragungsnachweis. Das Unternehmen muss erklären, dass weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, dass kein Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt wurde und keine Liquidation besteht. Ein bestätigter Insolvenzplan ist auf Verlangen vorzulegen.
Zuverlässigkeit
Das Unternehmen muss erklären, dass keine Ausschlussgründe nach den einschlägigen Vergabevorschriften bestehen. Für bestimmte Ausschlussgründe kann eine Selbstreinigung erklärt werden. Erforderlich ist außerdem die Erklärung, dass in den letzten zwei Jahren keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen der im Formular genannten Verstöße ergangen sind.
Steuern, Abgaben, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft
Das Unternehmen muss die ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten für Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erklären. Bei Eingang in die engere Wahl kann eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts beziehungsweise eine Bescheinigung in Steuersachen verlangt werden. Außerdem ist die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft zu erklären.
Russlandbezug
Das Unternehmen und gegebenenfalls beteiligte Personen, Eignungsleiher, Nachunternehmer und Lieferanten müssen den Bezug zu Russland nach dem Formblatt L 127 erklären. Bei einem Bezug sind die betroffenen Personen oder Unternehmen mit Name, Anschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer anzugeben.
Anwenderbewertung
Die Teilnahme an der Anwenderbewertung in Kiel ist verpflichtend. Bei Nichterscheinen erfolgt der Ausschluss.
Nachweise auf Anforderung
Bestätigungen und Nachweise, die für die engere Wahl oder auf Anforderung verlangt werden, sind fristgerecht und vollständig vorzulegen. Hierzu können Register- und Insolvenznachweise, Angaben zum Personal sowie weitere Bestätigungen gehören.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren anzugeben.
Die Leistungen müssen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein. Für jede Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben. Ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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