Pfortendienst Zeughausstraße
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bezirksregierung Köln schreibt im offenen Verfahren die Erbringung von Pforten-, Wach- und Empfangsdiensten an ihrem Dienstgebäude in der Zeughausstraße 2–8, 50667 Köln aus.
Was zu tun ist:
Wichtige Fristen:
Vertragsdauer: 01.01.2027 – 31.12.2028 (24 Monate), mit Option auf zwei einjährige Verlängerungen bis 31.12.2030.
Vergabe-Nr.: 2026-094 | Geschäftszeichen: 12-ZV-2026-094
Wichtig zu wissen: Bieter benötigen eine Erlaubnis nach § 34a GewO, müssen Referenzen vergleichbarer Pforten-/Sicherheitsdienste nachweisen, ein Personal- und Vertretungskonzept vorlegen und ein ISO-9001-Zertifikat (oder gleichwertig) haben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertungspreis50%
Bewertet wird der im Preisblatt (Feld D15) berechnete Wertungspreis. Niedrigster Wertungspreis erhält 10 Punkte, Angebote mit 100% oder mehr über dem niedrigsten Wertungspreis erhalten 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Multiplikation der Punkte mit Gewichtung 50%.
- Erfahrungen der vorgesehenen Objektleitung15%
Bewertet wird die Dauer einschlägiger Erfahrungen der benannten Objektleitung anhand von Referenzaufträgen aus den letzten fünf Jahren (Leitung von Pforten- und Sicherheitsdienst bei vergleichbaren Sicherheitsdienstleistungen in Gebäuden mit regelmäßigem Publikumsverkehr). Bepunktion von 0 (<1 Jahr, Ausschluss) bis 10 (>5 Jahre). Mindestens einjährige Erfahrung ist Mindestanforderung.
- Personal- und Vertretungskonzept35%
Bewertet wird das vom Bieter vorzulegende Konzept zur Sicherstellung der Leistungserbringung bei kurzfristigen und längeren Personalausfällen sowie zur kurzfristigen Bereitstellung zusätzlichen Personals. Bewertet werden Vollständigkeit, Plausibilität, Strukturiertheit, fachliche Vertretbarkeit und Detaillierung. Bepunktion von 0 (nicht fach- und anforderungsgerecht) bis 10 (herausragend).
Wertungspreis: Niedrigster Wertungspreis erhält 10 Punkte; Angebote mit 100% oder mehr über dem niedrigsten Wertungspreis erhalten 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation. Die Punktzahl wird mit der Gewichtung (50%) multipliziert. Leistungsbezogene Kriterien: erreichte Punkte (0-10) werden mit der jeweiligen Gewichtung (15% bzw. 35%) multipliziert. Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStandorte und Betriebszeiten
Hauptpforte: Mo–Fr 05:30–20:30 Uhr
Autopforte: Mo–Fr 05:30–20:30 Uhr
Mobile Sicherheitskraft: Mo–Fr 06:00–18:30 Uhr (Unterstützung und Pausenvertretung an beiden Pforten)
Besondere Spitzen: Starkes Besucheraufkommen an zwei Wochentagen 7–15 Uhr an der Hauptpforte; hoher Kontrollaufwand an der Autopforte zum Dienstbeginn (ca. 6:30–10 Uhr).
Aufgaben an beiden Pforten (Haupt- und Autopforte)
An der Hauptpforte zusätzlich: Telefonvermittlung außerhalb der Dienstzeiten der Telefonzentrale (15–20 Uhr).
Optionale Zusatzleistungen
Auf Anweisung des Auftraggebers können zusätzlich an Wochenenden, Feiertagen und nachts weitere Kräfte eingesetzt werden – maximal 5 Kräfte gleichzeitig, Vorlaufzeit 48 Stunden. Abrechnung über die im Preisblatt angegebenen Stundenverrechnungssätze.
Vertragszeitraum und Optionen
Vertragsbeginn: 01.01.2027
Vertragsende (Grundlaufzeit): 31.12.2028 (24 Monate)
Verlängerungsoption: bis zu 2 × 1 Jahr (letztmögliches Ende 31.12.2030). Der Auftraggeber behält sich vor, die Autopforte-Leistung mit 3 Monaten Vorlauf zu reduzieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Ausschlussgründe
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formular 521 EU). Dazu zählen u. a.: rechtskräftige Verurteilungen nach OWiG/StGB, Verstoß gegen Steuer-/Sozialabgabenpflichten, Insolvenz, schwere Verfehlung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen AEntG, AufenthG, MiLoG, SchwarzArbG, LkSG.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Anforderungen an das eingesetzte Personal
Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 833/2014)
Bieter dürfen keine russische Staatsangehörigkeit haben, nicht in Russland niedergelassen sein, keine mehrheitlich russisch gehaltenen Anteile (>50 %) aufweisen und nicht im Auftrag russischer Personen/Unternehmen handeln. Gleiches gilt für Unterauftragnehmer/Lieferanten mit >10 % des Auftragswerts sowie für Eignungsleiher.
Sprache und Form der Angebotsabgabe
Angebotssprache: Deutsch. Abgabe elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (Bietertool, evergabe.nrw.de).
Pforten- und Sicherheitsdienst in einem Gebäude mit regelmäßigem Publikumsverkehr (mindestens während der üblichen Geschäftszeiten)
Hauptauftragnehmer mit eigenem Personal (kein Nachunternehmer eines anderen Sicherheitsdienstleisters). Pro Referenz: Bezeichnung/Inhalt des Auftrags, Leistungsbeschreibung (Besetzung Pforte, Personenkontrolle, Objektrundgänge etc.), Ausführungszeitraum, Anzahl Mitarbeiter pro Schicht, Größe/Verwendungszweck des Objekts, vertragliche Bindung, Auftraggeber mit Kontaktdaten (E-Mail, Telefon).
Erfahrung der benannten Objektleitung: Leitung des Pforten- und Sicherheitsdienstes bei vergleichbaren Sicherheitsdienstleistungen in Gebäude mit Publikumsverkehr
Benannte Person war als Objektleiter tätig; pro Referenz: Bezeichnung/Inhalt des Auftrags, gesichertes Objekt, Leistungsbeschreibung, Tätigkeitszeitraum als Objektleiter, Auftragswert (netto), Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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