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Photovoltaikanlage DIN 18382 Temporaere Schulerweiterung in Modulbauweise MS Pestalozzi

Stadt Regensburg93047 Regensburg, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Regensburg vergibt die Lieferung, Montage und Elektroinstallation einer Photovoltaikanlage mit rund 51 kWp auf dem Flachdach der temporären Schulerweiterung der MS Pestalozzi in Regensburg.

Das Angebot umfasst unter anderem 123 Module, zwei Wechselrichter, DC- und AC-Anschlüsse, Kabel- und Verlegesysteme, Überspannungs- und Blitzschutz, Monitoring, Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation. Das Angebot ist elektronisch über die Vergabestelle beziehungsweise ava-sign einzureichen.

Achtung: Die Unterlagen nennen für das Ende der Angebotsfrist den 19.11.2026 um 09:00 Uhr, während der Vergabeauszug zusätzlich den 19.12.2026 als Angebotsfrist ausweist. Der Eröffnungstermin ist für den 19.11.2026 angegeben.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEB
Beantragtes Veröffentlichungsdatum29. Okt. 2026
Veröffentlichung30. Okt. 2026
Empfohlener Upload der Angebotsdatei18. Nov. – 19. Nov. 2026
Datum der Versendung19. Nov. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Bindefrist19. Nov. 2026
Angebotsöffnung19. Nov. 2026
Angebotsfrist laut Vergabeunterlagen19. Dez. 2026
Ausführungsbeginn2. Jan. 2027
Ausführungszeitraum2. Jan. – 26. Feb. 2027
Vollendung26. Feb. 2027
BaustelleneinrichtungsplanDatum offenVor Baubeginn vorzulegen zusammen mit den arbeitsschutzbezogenen Unterlagen; ein genaues Datum ist nicht angegeben.
Montage- und WerkstattpläneDatum offenAls Prüfexemplar in Papierform (DIN A4, 2-fach) vor Ausführungsbeginn gemäß Terminvorgaben vorzulegen.
Vorlage der BestandsunterlagenDatum offenInnerhalb von 2 Wochen nach Anlagenabnahme; das Abnahmedatum ist nicht bekannt. Ohne Bestandsunterlagen wird die Schlussrechnung nicht bearbeitet.
RegieberichteDatum offenFür nicht vorab angemeldete Arbeiten innerhalb von maximal 2 Wochen nach Leistungserbringung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten).

KI-Hinweis: Im Formblatt 211 (Nr. 7) ist nur 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt, 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt 227.H' ist nicht angekreuzt; das Formblatt 227.H ist nicht angekreuzt und liegt nicht vor.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Photovoltaikmodule und Montage

Lieferung und Montage von 123 bifazialen monokristallinen Modulen mit jeweils mindestens 420 Wp für eine Anlagenleistung von rund 51 kWp. Die Module werden aufgeständert auf dem vorhandenen Flachdachmontagesystem für das begrünte Flachdach der temporären Schulerweiterung montiert. Erforderlich sind Befestigungsklemmen, die Ballastierung der Unterkonstruktion, der Materialtransport per Autokran und die Einhaltung der zulässigen Dachlasten. Für drei Dachflächen mit jeweils 2 Prozent Gefälle sind Verlege- und Aufstellungsdetails, eine schematische 30-Grad-Absturzsicherung, ein Dachausstieg mit Leiter sowie ein Erdgeschoss-PV-Verteilerstandort zu berücksichtigen. Der Mindestabstand der Modulkante zur Begrünung beträgt etwa 350 mm.

Wechselrichter, Strings und Anlagenüberwachung

Lieferung und Montage von zwei dreiphasigen transformatorlosen Wechselrichtern mit jeweils 20 kW. Je Wechselrichter sind drei MPP-Tracker und ein Wirkungsgrad von mindestens 98 Prozent vorgesehen. Die Anlage wird in zwölf Strings aufgebaut. Die Anlagenüberwachung ist für rund 51 kWp beziehungsweise maximal rund 60 kWp zu liefern und einzubinden. Erforderlich sind außerdem der Wechselrichter-Anschlussschrank, eine Tragkonstruktion für WR1 und WR2 sowie die Kommunikations- und Datenkabelanschlüsse.

DC- und AC-Elektroinstallation

Die DC-Leitungen werden vom Dach zu den Wechselrichtern geführt. Der AC-Abgang erfolgt über die bestehende Dachdurchführung mit Überspannungsschutz und Abschaltevorrichtung. Von dort wird die Leitung zum PV-Unterverteiler geführt; der PV-Verteiler wird an den bestehenden Zählerschrank angeschlossen. Die Anbindung erfolgt über das TN-S-Netz ab Zählerschrank. Die Schaltanlage umfasst Wechselrichteranschluss, NA-Schutz, Relais, Hauptschalter, Anlagenschalter und Sicherungen. Anzuschließen und mit anzubieten sind 60 m N2XCH 4x16/16, 10 m N2XCH 4x35/16, 20 m NHXMH-J 7x1,5, 40 m Cat.7-Daten- und Kommunikationskabel sowie 500 m Solarkabel 1x6 mm².

Verlegesysteme und Baustellenlogistik

Die Kabel sind in 15 m verzinkte Kabelrinne, 80 m Alu-Schutz-Steckrohr EN 32, 10 m Alu-Schutz-Steckrohr EN 63 sowie 3 m verzinkte C-Profilschiene zu verlegen. Erforderlich sind außerdem 15.000 Bügel oder Klemmen für Leitungen bis 25 mm² und 15.000 für Leitungen bis 50 mm². Befestigungen an Steigtrassen erfolgen mit Bügelschlemmen und Gegenwanne; in Technikräumen ist auf Putz zu verlegen. Die Baustelleneinrichtung umfasst einen 40-Fuß-Container für die Lagerung, einen erfahrenen Polier als Bauleitung, die abgestimmte Zusammenarbeit mit den übrigen beteiligten Firmen sowie die Zufahrtsregelung in Abstimmung mit Stadt und Schule.

Überspannungs-, Blitzschutz und Potenzialausgleich

Am Gebäudeeintritt sind zwei Kombi-Ableiter Typ 1 und 2 für die Wechselrichter-Einspeisung sowie fünf Kombi-Ableiter Typ 1/P2 für informationstechnische Systeme vorzusehen. Zusätzlich ist ein Isolierstoffgehäuse IP54 zu liefern. Der DC-seitige Überspannungsschutz am Wechselrichter und der AC-seitige Schutz zwischen Wechselrichterausgang und Zähler sind zu berücksichtigen. Die metallischen PV-Montagekomponenten sind mit blitzstromtragfähigen Verbindungen an den äußeren Blitzschutz anzuschließen. Die Installation der Erdungsanlage muss durch Elektro- oder Blitzschutzfachkräfte erfolgen und durch solche Fachkräfte beaufsichtigt und abgenommen werden. Für die Erdungsanlage ist eine Dokumentation nach DIN 18014 Anhang A einschließlich Ausführungsplan, Fotos und Durchgangsmessnachweis vorzusehen; zwischen Haupterdungsschiene und anderen Anschlussteilen darf der Widerstand 0,2 Ohm nicht überschreiten.

Monitoring, Kommunikation und Leittechnik

Das Wechselrichtermonitoring ist mit Datenkabeln und Software zu realisieren. Der Datenaustausch zwischen Wechselrichtern und Rundsteuerempfänger sowie die Anbindung potentialfreier Kontakte einschließlich Sammelstörungen an den Leittechnikschrank sind Bestandteil der Leistung. Die Kommunikations- und Datenkabelanschlüsse am Zählerschrank sind anzuschließen.

Prüfung, Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation

Die Anlage ist zu messen, zu prüfen, in Betrieb zu nehmen und zu dokumentieren. Erforderlich sind Bestands- und Revisionsunterlagen, Mess-, Prüf- und Abnahmeprotokolle, die Abnahme durch den Energieversorger, der Abschluss der Brandschutzleistungen, die Übergabe sowie die Einweisung des Auftraggeberpersonals mit Einweisungsprotokoll. Die Bestandsunterlagen sind in drei Papierausfertigungen sowie zusätzlich auf Datenträger in den Formaten DWG, PDF, XLS und DOC zu übergeben. Vor Inbetriebnahme ist die erste, vor der Endabnahme die zweite Reinigung durchzuführen. Die erforderlichen Messgeräte und Materialien sind für die Abnahme kostenlos bereitzustellen. Der Netzanschluss ist mit dem Energieversorgungsunternehmen und die Montageterminierung mit Auftraggeber und Bauleitung zu koordinieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation beziehungsweise vorläufiger Eignungsnachweis

Präqualifizierte Unternehmen führen den Eignungsnachweis über ihre Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen; gegebenenfalls sind auftragsspezifische Nachweise zu ergänzen. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung und gegebenenfalls weitere auftragsspezifische Nachweise ein. Bei Nachunternehmern sind deren Eignung sowie Eigenerklärungen oder Präqualifikationsnummern nachzuweisen.

Vergleichbare Referenzprojekte

Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen erklären, dass sie in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt haben. Bei Eingang in die engere Wahl sind drei Referenznachweise mit Angaben zur Auftragssumme, zum Ausführungszeitraum, zum Leistungsumfang, zu Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, technischen Anforderungen, zur Art der Baumaßnahme, zur vertraglichen Bindung und zur vertragsgemäßen Ausführung vorzulegen. Ein Mindestauftragswert oder Mindestumsatz ist nicht festgelegt.

Leistungsfähigkeit und Personal

Das Unternehmen muss über die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte verfügen. Im Eignungsformblatt sind der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie die durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer nach Lohngruppen und gegebenenfalls das technische Leitungspersonal anzugeben. Ein erfahrener Polier ist für die Bauleitung zu benennen; ein Wechsel bedarf der Zustimmung des Auftraggebers.

Rechtliche und wirtschaftliche Anforderungen

Gegebenenfalls sind die Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer nachzuweisen; andernfalls ist zu bestätigen, dass keine entsprechende Eintragungspflicht besteht. Es darf kein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren bestehen, sofern kein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorliegt. Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und Eintragungen im Wettbewerbsregister sind zu berücksichtigen; bei einer wirksamen Selbstreinigung ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen. Steuer, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge müssen ordnungsgemäß gezahlt werden, und die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft wird vorausgesetzt.

Arbeitssicherheit und fachliche Verantwortung

Die Baustelle muss durch den benannten erfahrenen Polier geleitet werden. Gefährdungsbeurteilung, Übertragung der Unternehmerpflichten, Bestellung der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Sicherheitsbeauftragten und der Ersthelfer sowie Nachweise der Unterweisung und der Qualifikation des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators sind vor Baubeginn vorzulegen. Die Organisation der Ersten Hilfe nach BG-Bau ist nachzuweisen. Für die Erdungsanlage ist die Mitwirkung von Elektro- oder Blitzschutzfachkräften sicherzustellen.

Referenzprojekte
3 Referenznachweise bei Eingang in die engere Wahl ReferenzenZeitraum: Letzte fünf KalenderjahreVolumen: Kein Mindestauftragswert festgelegt; die Referenzen sind mit Auftragssumme, eingesetzten Arbeitnehmern, Mengen und maßgeblichem Leistungsumfang zu belegen.

Für nicht präqualifizierte Unternehmen sind vergleichbare Leistungen zu erklären. Bei Eingang in die engere Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen.

Jeder Nachweis muss unter anderem Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartigen Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, technische Besonderheiten, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, gegebenenfalls koordinierte Gewerke sowie eine Bestätigung über die vertragsgemäße Ausführung enthalten.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 14%4–10 · 47%11+ · 39%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 36 erledigt
Angebotsformulare und Preisangaben
Angebotsabgabe und Verfahrensunterlagen
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Referenzen und Eignungsangaben
Ausführungs- und Baustellenvorbereitung
Vorgesehene Leistungen im Angebot berücksichtigen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Regensburg
Anschrift
93047 Regensburg
Ort
93047 93047 Regensburg
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
93047 93047 Regensburg
Bayern

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