Planung Umbau Baumschulenstraße zwischen Köpenicker Landstraße und Südostalle - Sonnenallee
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin (Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Tiefbau) sucht ein Ingenieurbüro für die Objektplanung Verkehrsanlagen nach HOAI (Teil 3, §§ 45 ff.) für den Umbau der Baumschulenstraße zwischen Köpenicker Landstraße und Südostallee/Sonnenallee. Die Leistung umfasst die Leistungsphasen 1–8 (stufenweise Beauftragung, LPH 8 optional) sowie fünf besondere Leistungen (Wirtschaftlichkeitsnachweis, koordinierte Leitungspläne, Markierungs-/Beschilderungspläne, Koordinierung Dritter, örtliche Bauüberwachung).
Verfahren
Zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU). Es werden 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Es gibt ein Los. Die Teilnahmefrist endet am 24.11.2026 um 09:00 Uhr. Geschätzter Auftragswert: ca. 916.500 EUR netto, Vertragslaufzeit 01.04.2027 bis 30.09.2032.
Was zu tun ist
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Konzept zur Leistungserbringung35%
1. Konzept zur Leistungserbringung 1.1 Darstellung der Herangehensweise, Erfassung, Zuordnung und Organisation der Aufgaben, bspw. anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabenstellung - Wichtung 20% 1.2 Methoden zur Termin- und Kostenkontrolle sowie Steuerung des Mittelabflusses - Wichtung 10% 1.3 Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums, Gesamteindruck der Präsentation und Einhaltung der Zeitvorgabe - Wichtung 5% Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.
- Personaleinsatz35%
2. Personaleinsatz 2.1 Darstellung Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter, Sicherstellung der laufenden Verfügbarkeit eines auskunftsfähigen Ansprechpartners - Wichtung 30% 2.2 persönlich vermittelter Eindruck - Wichtung 5% Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.
- Preis30%
3. Preis / Honorar 3.1 Höhe des Angebots für die Objektplanung Verkehrsanlagen mit Zuschlägen und Nebenkosten - Wichtung 17% 3.2 Höhe des Angebots für die besonderen Leistungen - Wichtung 10% 3.3 Höhe des Stundensatzes für ggf. zusätzliche besondere Leistungen - Wichtung 3% Punktschlüssel: Interpolation zwischen dem niedrigsten Angebot je Unterkriterium und einem fiktiven 2fach so hohem Angebot. Die berechneten Punkte werden automatisch auf zwei Nachkommastellen gerundet und gewichtet. Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenObjektplanung Verkehrsanlagen – Leistungsphasen
Beauftragt werden Ingenieurleistungen für Verkehrsanlagen nach HOAI (2021), Teil 3, §§ 45 ff., in den Leistungsphasen 1–8:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise: nach Zuschlag zunächst LPH 1–3; LPH 4–8 werden anschließend stufenweise und nur teilweise beauftragt, LPH 8 ist optional. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Phasen besteht nicht; aus der stufenweisen Beauftragung ergibt sich keine Honorarerhöhung.
Besondere Leistungen
Zusätzlich zur Objektplanung sind folgende besondere Leistungen zu erbringen:
Planungs- und Arbeitssprache ist Deutsch; Grundlage der Beauftragung ist das Vertragsmuster IV 521.V-I F für sonstige Leistungen einschließlich AVB gemäß ABau.
Planungsgegenstand und Rahmenbedingungen
Planungsgegenstand ist der Umbau/die Umgestaltung der Baumschulenstraße zwischen Knotenpunkt Köpenicker Landstraße und Knotenpunkt Südostallee/Sonnenallee (übergeordnete Straßenverbindung der Stufe II) in Berlin-Baumschulenweg (PLZ 12414). Zu berücksichtigen sind insbesondere:
Anzuwendende Regelwerke umfassen u. a. VwVBU, ABau, FGSV-Regelwerke, AV Geh- und Radwege, FGSV STLK 180, ILO-Kernarbeitsnormen, Berliner Vorgaben 'Design for all' sowie Hinweise zur Kampfmittelbergung. Geschätzte Gesamtkosten der Baumaßnahme: rund 12,5 Mio. EUR brutto.
Vertragsrahmen
Vertragslaufzeit: 01.04.2027 bis 30.09.2032. Geschätzter Auftragswert: ca. 916.500 EUR netto. Anrechenbare Kosten für die Honorarberechnung: 9.730.000 EUR netto; Basishonorar bei 100 % Leistung: 439.893,43 EUR netto. Angebote sind in Euro netto mit bis zu zwei Nachkommastellen abzugeben; nur die vorgegebenen Vordrucke sind verbindlich. Mehrere Angebote, Varianten und elektronische Kataloge sind nicht zulässig.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZulassung zum Verfahren – Ausschlussgründe
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen, insbesondere:
Zusätzlich zu beachten: Einhaltung restriktiver Maßnahmen (Russland-Sanktionen) gemäß Vordruck Wirt-124.1 – auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten und Eignungsverleiher.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung (Mindeststandard, sonst Ausschluss):
Spezifischer Mindestjahresumsatz: mittlerer jährlicher Umsatz für Objektplanung Verkehrsanlagen 2023/2024/2025 jeweils mindestens 500.000 EUR netto (Wertung 10 Punkte).
Beschäftigtenzahl (Wertung 10 Punkte):
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Projektmitarbeitende
Es sind 2 Projektmitarbeitende zu benennen. Beide müssen Ingenieurabschluss (Fachhochschule/Hochschule oder gleichwertig) nachweisen; Kammereintrag ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Eine Person muss Planungserfahrung, die andere Baustellenerfahrung nachweisen.
Bewertet (insgesamt 28 Punkte):
Werden die benannten Projektmitarbeitenden später ersetzt, ist dies nur mit Zustimmung des Auftraggebers und bei gleichwertiger Qualifikation zulässig.
Referenzen des Bewerbers
Maximal 2 Referenzprojekte je Teilnahmeantrag, die in Summe die Leistungsphasen 2–8 sowie die angefragten besonderen Leistungen abdecken. Jede Referenz muss folgende Voraussetzungen erfüllen:
Bewertung (insgesamt 52 Punkte): Umbau Verkehrsanlage 5 P/Ref. (max. 10), Baukosten ≥ 2,5 Mio. EUR brutto 5 P/Ref. (max. 10), örtliche Bauüberwachung 6 P/Ref. (max. 12), maßgebliche Beteiligung Projektmitarbeitender 10 P/Ref./MA (max. 20).
Bewerbergemeinschaften, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
Bewerbergemeinschaften: Jedes Mitglied reicht einen separaten Bewerberbogen und die Eigenerklärung IV 124 F ein; ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen; gesamtschuldnerische Haftung (IV 128 F). Parallele Mehrfachbeteiligungen sind unzulässig.
Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe: Mindestens separate Eigenerklärung IV 124 F je Unternehmen.
Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe: Je Unternehmen separater Bewerberbogen und IV 124 F. Bei Eignungsleihe zur wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit haften das leihende Unternehmen und der Hauptauftragnehmer gemeinsam (Verpflichtungserklärung IV 126 F).
Umbau einer Verkehrsanlage im Hauptstraßennetz mit ähnlichen Nutzungsansprüchen; in Summe Leistungsphasen 2–8 sowie angefragte besondere Leistungen abgedeckt; eigenverantwortlich vom Bewerber/Rechtsvorgänger erbracht; abgeschlossen und an Auftraggeber übergeben; höchstens 3 Jahre vor Bekanntmachung; Gesamtbaukosten nach DIN 276 KG 200–600 mind. 2,5 Mio. EUR brutto; örtliche Bauüberwachung zusätzlich erbracht; maßgebliche Beteiligung eines der benannten Projektmitarbeitenden als Haupt- oder stellvertretende(r) Bearbeiter(in)
Verkehrsanlage im Hauptstraßennetz mit ähnlichen Nutzungsansprüchen; Nachweise im Bewerberbogen mit Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungsphasen, Baukosten, Bearbeitungszeitraum, Hauptbearbeitenden
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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