Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sucht ein qualifiziertes Planungsbüro für den Neubau einer Verkehrsstation (Haltepunkt) in Heppingen. Hintergrund: Durch das Hochwasser 2021 wurde der Bahnhof Heimersheim zerstört; Heppingen verlor dadurch seinen Zugang zur Ahrtalbahn. Geplant sind zwei Außenbahnsteige am Bahnübergang Martinusstraße an der DB-Strecke 3000.
Was zu tun ist
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst ist ein Teilnahmeantrag einzureichen; nach Auswahl der Bewerber folgt die Angebotsabgabe (voraussichtlich KW 41/2026).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsgegenstand und bauliche Anforderungen
Geplant wird der Neubau einer Verkehrsstation (Haltepunkt) in Heppingen (Ortsbezirk Bad Neuenahr-Ahrweiler) auf der DB-Strecke 3000 am Bahnübergang Martinusstraße. Vorgesehen sind zwei Außenbahnsteige mit einer Mindestbreite von 2,50 m, ausgestattet mit Wetterschutzhäusern, Wegeleitung, Beleuchtung sowie Rampen- und Treppenanlagen. Die Planung erfolgt nach dem Regelwerk der Deutschen Bahn (DB Ril. 813). Die Finanzierung erfolgt über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Hintergrund: Durch das Hochwasser 2021 wurde der Bahnhof Heimersheim zerstört; Heppingen verlor dadurch seinen Zugang zur Ahrtalbahn.
Leistungsumfang nach HOAI-Leistungsphasen
Leistungsphasen (LPH) nach HOAI:
Bei Beauftragung der LPH 4 ist durch den Auftragnehmer ein Planrechtsantrag beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) nach Planfeststellungsrichtlinie zu stellen. Ab LPH 5 sind weitere Leistungsphasen obligatorisch an die DB InfraGO AG zu übergeben.
Vertragsmodell "Breaking Point":
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Vertrag nach Abschluss der LPH 2 oder LPH 3 einseitig zu kündigen. LPH 3 und 4 werden deshalb als Eventualpositionen kalkuliert.
Fachliche Teilbereiche der Planung
Die Planungsleistungen umfassen drei fachliche Teilbereiche:
Erforderliche Fachgutachten und Vermessung
Im Rahmen der Planung sind folgende Leistungen zu erbringen:
Digitale Planungsmethoden und Arbeitsweise
Anzuwendende Methoden:
Projektorganisation:
Zusätzliche Leistungen und Vergütung
Leistungen, die nicht von der Grundbeauftragung oder den Optionen abgedeckt sind, können aufwandsbezogen zu Stundensatz oder Stückpreis gemäß dem vom Bieter einzureichenden Kalkulationsblatt beauftragt werden (z.B. zusätzliche Besprechungstermine).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit
Der Bewerber darf nicht ausgeschlossen sein aufgrund von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB (zwingende Ausschlussgründe) und § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe). Liegen Ausschlussgründe vor, ist eine Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB einzureichen.
Befähigung zur Berufsausübung
Der Bewerber hat einen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister vorzulegen (nicht älter als 3 Monate zum Stichtag 27.08.2026). Ein elektronischer Ausdruck (AD oder CD) vom Handelsregister ist zulässig. Ausländische Bewerber müssen eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes vorlegen, amtlich beglaubigt und mit deutscher Übersetzung.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Präqualifikation: Der Bewerber muss bei der DB InfraGO AG (Geschäftsbereich Personenbahnhöfe) für Planungsleistungen im erforderlichen Umfang präqualifiziert sein.
Fachliche Qualifikation – Nachweis für folgende drei Bereiche:
1. Planung von Ingenieurbauwerken (Personenunterführungen und Personenüberführungen)
2. Planung von Verkehrsanlagen, insbesondere Bahnsteige
3. Planung elektrischer Energieanlagen
Formale Anforderungen an die Bewerbung
In den vorliegenden Vergabeunterlagen werden keine konkreten Referenzprojekte (Anzahl, Zeitraum, Volumen, Vergleichbarkeit) gefordert. Gefordert sind stattdessen eine Präqualifikation bei der DB InfraGO AG sowie Qualifikationsnachweise für die Planung von Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen und elektrischen Energieanlagen.