Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sucht ein Ingenieurbüro für die Planung eines neuen Bahnhalts in Trier St. Medard.
Was zu tun ist: Es sollen Planungsleistungen nach HOAI (Leistungsphasen 1–4) erbracht werden – von der Grundlagenermittlung bis zur Genehmigungsplanung. Geplant werden zwei Außenbahnsteige mit Wetterschutz, Wegeleitung, Beleuchtung sowie Rampen- und Treppenanlagen. Verpflichtend sind zunächst nur LPH 1 und 2; LPH 3 und 4 sind optional (Eventualpositionen).
Verfahren: Beschränkter Teilnahmewettbewerb nach UVgO – Bewerber müssen zunächst einen Teilnahmeantrag stellen, bevor sie ein Angebot abgeben dürfen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Leistung
Es werden Planungsleistungen nach HOAI für den Neubau der Station Trier St. Medard vergeben. Verpflichtend zu erbringen sind die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung). LPH 3 (Entwurfsplanung) und LPH 4 (Genehmigungsplanung) sind als zwei separate Eventualpositionen zu kalkulieren.
Der Auftraggeber kann nach Abschluss von LPH 2 bzw. LPH 3 einseitig kündigen (sogenannter Breaking Point). Ab LPH 5 ist eine zwingende Übergabe der Planung an die DB InfraGO AG vorgesehen.
Inhalt der Planungsphasen LPH 1–2 (Pflicht)
Zu erbringen sind unter anderem:
Inhalt der Eventualpositionen LPH 3–4 (optional)
Bei Abruf der Optionen sind zu erbringen:
Die Beauftragung der Optionen hängt unter anderem von den personellen Ressourcen der DB InfraGO AG ab.
Geplanter Stationsinhalt
Geplant werden zwei Außenbahnsteige mit zugehörigen Wetterschutzhäusern, Wegeleitung, Beleuchtung sowie Rampen- und Treppenanlagen.
Methodik und Projektkommunikation
Leistungserbringung und Unterbeauftragung
Die Leistung ist unabhängig, unparteilich und weisungsfrei zu erbringen – in eigener Person oder durch eigene Mitarbeitende. Die Weitervergabe an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit und Gesetzestreue
Es dürfen keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen. Fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB dürfen ebenfalls nicht vorliegen. Liegt ein Ausschlussgrund vor, sind Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB darzulegen.
Befähigung zur Berufsausübung
Nachweis durch Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister oder eine gleichwertige Bescheinigung der zuständigen Stelle des Herkunftslandes (ausländische Bieter in amtlich beglaubigter Form mit deutscher Übersetzung). Der Auszug darf zum Ablauf der Teilnahmefrist maximal 3 Monate alt sein.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist im Rahmen der Eignungsprüfung nach § 31 UVgO zu belegen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Voraussetzung ist eine Präqualifikation bei der DB InfraGO AG (Geschäftsbereich Personenbahnhöfe) – Ausnahmen sind nicht vorgesehen. Alternativ kommt ein vergleichbarer Nachweis in Betracht.
Fachliche Qualifikation
Der Bewerber muss seine Qualifikation für folgende drei Bereiche nachweisen:
1. Planung von Ingenieurbauwerken (Personenunter- und Personenüberführungen)
2. Planung von Verkehrsanlagen, insbesondere Bahnsteige
3. Planung elektrischer Energieanlagen