Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Beschafft wird ein kompletter Prüfstand, an dem Traktoren mit Elektro- und/oder Hybridantrieb getestet werden können. Der Prüfstand misst Drehmomente an Vorder- und Hinterachse, prüft große Traktorbatterien und bindet vorhandene Belastungsgeräte ein. Die Steuerung soll automatisiert über eine eigene Software laufen, die Werte per Datei vorgibt.
Das wird im Wesentlichen gefordert:
Drehmomentmessung an der Vorderachse (mind. 15.000 Nm pro Rad) und Hinterachse (mind. 25.000 Nm pro Rad)Prüfung von Traktor-Batterien mit ca. 200 kWh SpeicherkapazitätAnbindung an vorhandene Geräte: Wirbelstrombremse Eggers MEM 301 und Generator PT501GMAutomatisierungssoftware mit Anbindung an NI LabVIEW über EtherCAT und CAN-BusEigenständige Prüfsoftware, in der Sollwerte per csv/txt-Datei mit 10 Hz vorgegeben werden könnenKonzept für die im Betrieb entstehende Überschussenergie (Speicher oder Bremswiderstände), da Rückspeisung ins Stromnetz nicht möglich istInbetriebnahme, Schulung des Personals (5 Schulungstage) und optionale Erweiterungen (z.B. Energiespeicher, Umrichter)
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertDie Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026JUL
Bieterfragen-Frist
Optionsfrist Optionalpositionenbis 2026
Schulung
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenUnbekannt0 Kriterien
KI-Hinweis: Aus den bereitgestellten Vergabeunterlagen (Bieterkommunikation/Fragen und Antworten) gehen keine Zuschlagskriterien, Gewichtungen oder Bewertungsformeln hervor; die Zuschlagskriterien sind typischerweise in einem separaten Bewertungsmatrix-Dokument enthalten, das hier nicht vorliegt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDrehmoment- und Schnittstellenanforderungen
Vorderachse: Drehmomentmessung mindestens 15.000 Nm pro Rad, bei 10 U/min an der Radnabe.Hinterachse: Drehmomentmessung mindestens 25.000 Nm pro Rad, bei 10 U/min an der Radnabe.Drehmomentmessung: Die Messung muss nicht zwingend an der Radnabe erfolgen — Messung in Nähe der Gelenkwelle auf der Seite des Lastantriebs ist möglich. Verluste der Radschnittstelle sollen nicht mitgemessen werden.Reifendurchmesser: Hinten ca. 1,25–1,85 m, vorne ca. 0,8–1,4 m; Systemtraktoren mit gleich großen Rädern 1,0–1,6 m.Radschnittstelle: Standard-Schnittstelle, für den ersten Schlepper ist ein Adapter zur Radnabe beizulegen; weitere Adapter stellt der Auftraggeber bereit.Antrieb/Daten: Fahrzeugdaten (Fahrtrichtung, -geschwindigkeit, Temperaturen etc.) werden über ein CAN-Bus-Modul erfasst; das Fahrzeug wird ebenfalls über CAN gesteuert (z.B. Gaspedalsteller über Linearmotor).
Energie, Batterieprüfung und Kühlung
Batterieprüfung: Traktor-Batterien mit ca. 200 kWh Speicherkapazität.Grundlast des Gebäudes: ca. 80 kWh.Ein-/Ausspeiseleistung: maximal 300 kW Dauerleistung, zusätzlich zur bestehenden Hausinstallation.Lade-/Entladeleistung im Testbetrieb: ca. 150 kW (80 kW Ladevorgang + 80 kW Grundlast).Betriebszeit: maximal 8 Stunden pro Tag; anschließend bis zu 16 Stunden Stillstand zum Entladen.Betriebsart: S9 (Lastspiele richten sich nach Akkugröße und Schlepperbelastung).Kühlung Motor: Grundsätzlich keine Vorgabe; ein Kühlwasserkreislauf ist bauseits nicht vorhanden — falls der Prüfling wassergekühlt ist, muss der Anbieter Kühlkreislauf und Rückkühlung mitliefern.Abwärme: Wärme wird über Abluft aus dem Prüfraum abgeführt.Stromanschluss: 400 V / 50 Hz ist bauseits vorhanden; die genaue Anschlussdimensionierung ist im Angebot zu nennen.
Anbindung vorhandener Geräte und Automatisierung
Vorhandene Belastungseinheiten: Wirbelstrombremse Eggers MEM 301 und Generator PT501GM.Anbindung: bevorzugt analog, alternativ über CAN.Übergeordnete Schnittstelle: EtherCAT; ein LabVIEW-Client wird vom Auftraggeber (TFZ) beigestellt.Automatisierungssoftware: Eigenständige Prüfstandssoftware; Sollwerte (z.B. Drehzahl, Drehmoment) sind per .csv- oder .txt-Datei vorgebbar; zeitliche Auflösung 10 Hz.Leistungsmessung: Messtechnik wird gebäudeseitig verbaut (nicht Teil der Ausschreibung) — der Prüfstand muss marktübliche Schnittstellen zur Datenbereitstellung besitzen.Schaltschrank: kann im Prüfraum oder im Keller aufgestellt werden; weitere Infos im Dokument 'Informationen_Schaltschrank'.
Umgang mit Überschussenergie
Rückspeisung ins öffentliche Netz ist nicht möglich — Nulleinspeisung ist das Ziel.Optionen zur Verwertung des Überschussstroms: Batteriespeicher oder Bremswiderstände (im Optionspaket).
Schulung und Vertragliches
Schulung: 5 Schulungstage mit je 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.Optionale Leistungen (Optionsfrist 6 Monate ab Zuschlag): Verwertung Überschussstrom, Umrichteranlage mit/ohne Bremschopper, weitere Belastungseinheit für Frontzapfwelle, Kühlwasserkreislauf bei wassergekühlten Motoren.Geschätzte Auslastung: ca. 1.000 Betriebsstunden pro Jahr.Vertragsschluss: Mit Zuschlagserteilung kommt der Vertrag zustande, eine separate Unterschrift ist nicht erforderlich.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 61%4–10 · 32%11+ · 7%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 11 erledigt
Technisches Angebot
Schulung & Inbetriebnahme
Optionale Positionen
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Auf einen Blick
Auftraggeber
Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern | Fragen- und Antwortenforum eVergabe | Freistaat Bayern, vertreten durch das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
91522 Ansbach
Ort
94315 Straubing
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.regierung.mittelfranken.bayern.de/service/vergabekammer/index.html ↗Weitere Ausschreibungen Bayern
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