Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Das Bezirksamt Mitte von Berlin sucht mehrere Fachfirmen für wiederkehrende Fliesenarbeiten an seinen Gebäuden (Reparaturen, kleine Instandhaltungen). Es wird eine Rahmenvereinbarung mit 4 bis 10 Firmen geschlossen; Einzelaufträge werden im Rotationsverfahren vergeben.
Was müssen Bieter tun?
Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2028, mit zwei automatischen Verlängerungsoptionen (+1 Jahr +1 Jahr, max. bis 31.12.2030).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotssumme der Leistungspositionen gemäß Leistungsverzeichnis50%
Einheitspreise für die im Leistungsverzeichnis (LV) enthaltenen Leistungen
- Stundenverrechnungssätze für Leistungen, die nicht im LV enthalten sind30%
Stundenverrechnungssätze inkl. Zuschläge für Nachtarbeit, Mehrarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit
- Zuschlag auf Rechnungen Dritter für nicht im LV enthaltene Stofflieferungen oder Leistungen20%
Aufschlag auf Fremdrechnungen für nicht im LV enthaltene Materialien und Leistungen
Bewertung über gewichtete Preiskomponenten: 50% Angebotssumme LV, 30% Stundenverrechnungssätze, 20% Zuschlag auf Rechnungen Dritter. Die Preise werden aus den 10 wirtschaftlichsten Angeboten neu gebildet (Mittelwertprinzip).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Leistung und Auftragsform
Gewerk: Fliesen- und Plattenarbeiten (LV-Position 652).
Die Rahmenvereinbarung umfasst kleinteilige Aufträge im Rahmen der Bauunterhaltung – insbesondere Störungsbeseitigung sowie geringfügige, häufig wiederkehrende Bauleistungen an verschiedenen Liegenschaften des Bezirksamts Mitte von Berlin.
Es findet keine Aufteilung in Lose statt. Die Rahmenvereinbarung wird mit mindestens 4 und maximal 10 Auftragnehmern geschlossen. Einzelaufträge werden im Rotationsverfahren vergeben; bei Dringlichkeit (z. B. Havarie) kann außerhalb der Rotation beauftragt werden.
Geschätzter Auftragswert pro Rahmenvereinbarungspartner und Jahr (netto): ca. 9.857,50 €. Durchschnittlicher Einzelauftragswert (netto): ca. 821,46 €.
Einzelleistungen (LV-Auszug)
Das Leistungsverzeichnis enthält u. a. folgende Teilleistungen:
Vertragliche Rahmenbedingungen zur Leistung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGewerbliche Zulassung und Register
Das Unternehmen muss sich gewerbsmäßig mit der Ausführung von Fliesenarbeiten befassen. Auf Verlangen vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle (HwO) bzw. bei der IHK.
Präqualifikation alternativ zur Eigenerklärung
Bieter können ihre Eignung entweder durch Eintragung im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) bzw. einem Präqualifikationsverzeichnis nachweisen oder durch das Formblatt V 124.H F – Eigenerklärung zur Eignung (Hochbau/GaLa-Bau). Die PQ-/ULV-Nummer ist dann im Angebotsschreiben oder auf dem Formblatt anzugeben.
Ausschlussgründe (§ 6e EU VOB/A)
Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird das Wettbewerbsregister abgefragt.
Fachkunde und Vergleichbarkeit
Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A. Bieter müssen erklären, dass sie in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare Fliesenarbeiten ausgeführt haben. Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind drei Referenznachweise mit den im Formblatt V 124.H F geforderten Angaben vorzulegen.
Wirtschaftliche und personelle Anforderungen
Vergleichbare Fliesenarbeiten / Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Eigenerklärung); bei Zuschlag in engere Wahl: 3 Referenznachweise
Mindestangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer – NU hier nicht zulässig), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung