Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung für Garten- und Landschaftsbauarbeiten (GaLaBau) im Bezirk Mitte der Stadt Frankfurt am Main, Laufzeit 2026–2028. Der Auftrag umfasst Pflege, Neubau und Unterhaltung öffentlicher Grünanlagen, Spielplätze, Außenanlagen von Schulen/Kitas, Friedhöfe, Straßen und Stadtplätze sowie städtische Liegenschaften. Abwicklung über Einzelaufträge bis maximal 100.000 € netto. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform der Stadt Frankfurt am Main einzureichen. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis. Es werden keine Nebenangebote und keine mehreren Hauptangebote zugelassen.
Wichtige Frist: Angebote müssen bis zum 21.07.2026, 09:00 Uhr (MESZ) eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Einsatzgebiete
Alle Leistungen erbringen im Bezirk Mitte der Stadt Frankfurt am Main, in folgenden Stadtteilen: Innenstadt, Altstadt, Westend, Bockenheim, Gallus, Nordend, Europaviertel, Messe, Sachsenhausen, Niederrad, Dornbusch (südlich Marbachweg).
Pflege, Unterhaltung und Erdarbeiten
Vegetationsflächen abräumen, Bodenabtrag und -auftrag, Bodenlockerung, Sickergruben, Baufeld räumen, Roden von Gehölzen sowie allgemeine Abräumungs- und Vorbereitungsarbeiten.
Wege-, Platz- und Pflasterbau
Ungebundene Bauweisen, Fundamente, Einfassungen aus Beton und Naturbaustoffen, Naturstein- und Betonsteinpflaster, Beton- und Fallschutzplatten, loses Fallschutzmaterial, Regulierungsarbeiten, Mörtel- und Betonarbeiten.
Vegetationstechnische Arbeiten
Rasenansaat und Rollrasen, Pflanzung von Bäumen, Gehölzen, Rosen und Stauden, Anwachsschutz, Andecken von Pflanzflächen, Wässerung und Düngung, Baumpflege und Baumschutz.
Pflegearbeiten
Mähen und Mulchen, Stauden-, Rosen- und Gehölzpflege, Rückschnittarbeiten sowie Reinigung der Anlagen.
Ausstattung und Möblierung
Auf- und Abbau von Spielgeräten, Bänken, Pollern, Abfallbehältern, Schilderpfosten, Baumschutzeinrichtungen (Bügel, Pfähle, Stammschutz), Drehbügelschranken, Zäune und Mobilzaun.
Baustelleneinrichtung, Logistik und Verkehrssicherung
Baustelleneinrichtung in verschiedenen Größenordnungen, Bauzaun, Kunststoff- und Stahl-Fahrplatten, Materialtransporte in unterschiedlichen Entfernungen, verkehrsrechtliche Anordnungen und Sicherungsmaßnahmen an Straßen und Gleisen.
Prüfungen, Analysen und Entsorgung
Bodenuntersuchungen, Probennahmen, Bodennährstoff- und Deklarationsanalysen, Entsorgung von Betonabbruch, Bau- und Abbruchabfällen, bituminösem Aufbruch, Grünschnitt, Altholz, Sperrmüll, Kunststoff sowie Eisen/Stahl.
Materiallieferungen
Lieferung von Oberboden, Füllboden, Rindenmulch, Holzhäcksel, Fallschutzmaterial (Holzhackschnitzel, Spielsand, Rundkies), mineralischen Schüttgütern (Schotter, Splitt, Sand, Lavamulch, Basaltsand, Edelbrechsand), Betonsteinen und -platten, Pflastern aus Beton, Granit, Porphyr und Basalt, Fallschutzplatten, Unkrautvlies, Rasensamen und Rollrasen.
Wichtige Randbedingungen und Umweltauflagen
Material ist bauseits vorhanden, sofern nicht anders angegeben. Herbizideinsatz ist strikt untersagt (Kündigungsgrund). Laubsauggeräte sind grundsätzlich verboten. Verbrennungsmotoren nur, wenn keine Alternativen verfügbar. Es ist ausschließlich organisch-mineralischer Dünger zulässig; auf Schul- und Kita-Flächen nur Flüssigdünger. In Schulen und Kitas nur während der Dienstzeiten (Mo–Fr 07:00–17:00) arbeiten, Mindestankündigung 2 Werktage im Voraus. Auf Friedhöfen gelten besondere Öffnungszeiten.
Produktnennungen und Gleichwertigkeit
Für Fallschutzplatten und zugehörige Bauteile (Fallschutzteppichvlies, Gummiborde, Gummi-Verbund-Palisaden) sind Produktnennungen vorgegeben – Begründung: einfacher Austausch von Ersatzteilen und einheitliche Optik. Bei Normverweisen im LV gelten gleichwertige technische Spezifikationen als zulässig.
Einzelauftragsabwicklung und Fristen
Die Beauftragung erfolgt bedarfsweise über Einzelaufträge mit einer Obergrenze von 100.000 € netto pro Auftrag. Nach Aufforderung ist innerhalb von 14 Tagen ein Ortstermin durchzuführen. Das Leistungsverzeichnis bzw. Angebot ist innerhalb von 14 Tagen nach Ortstermin zu erstellen. Mit dem Ausführungsbeginn ist in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Bestellscheins zu starten. Späteste Beauftragung am letzten Tag der Vertragslaufzeit, Ausführung bis 8 Wochen nach Vertragsende.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung
Nachweis als Fachbetrieb/Fachunternehmen im Garten- und Landschaftsbau. Verfügbarkeit qualifizierten Fachpersonals. Während der gesamten Bauzeit muss ein Mitarbeiter mit deutschem Sprachniveau B2 und ausreichender fachlicher Qualifikation anwesend sein. Nachweis einer MVAS99-Schulung (nicht älter als 5 Jahre) für verkehrsrechtliche Anordnungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Durchschnittlicher Mindestumsatz von 300.000 € netto pro Jahr in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau. Bei Bietergemeinschaften gelten die Anforderungen entsprechend.
Rechtliche Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Berufsregister und Anmeldungen
Eintragung im Handelsregister (soweit verpflichtend) bzw. in der Handwerksrolle oder bei der IHK. Angabe von zuständigem Finanzamt, USt-Identnummer und Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft. Bei Auftragssumme ab 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister vom Auftraggeber angefordert.
Versicherungs- und Vertragsanforderungen
Abschluss einer Bauunternehmerhaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 3 Mio. € für die gesamte Bauleistung inkl. Abrissarbeiten. Schriftverkehr in deutscher Sprache. Verpflichtung zur Einhaltung der VOB/B und VOB/C, der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft sowie des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG).
Referenzen
Auf Verlangen sind 3 Referenzbescheinigungen (VHB-Formblatt 444) über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren vorzulegen.
Eignung von Nachunternehmern
Für Nachunternehmer ab einer Auftragssumme von 10.000 € ist eine gleichlautende Eigenerklärung zur Eignung erforderlich. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zum Mindestentgelt ist spätestens vor Ausführungsbeginn beizubringen. Bieter müssen sich verpflichten, die Auskunfts- und Prüfungsrechte des HVTG auch vertraglich mit Nachunternehmern und Verleihunternehmen sicherzustellen.
3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren im Bereich Garten- und Landschaftsbau
Referenzbescheinigung gemäß VHB-Formblatt 444; auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen