Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Beschaffung von Bodycam-Systemen (Körperkameras) inklusive einer cloudbasierten Software-as-a-Service (SaaS) für die Bundespolizei. Die Auftragnehmerin liefert „aus einer Hand":
Wichtigste Bedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualität (Leistung)60%
Bewertung anhand der Bewertungskriterien B1 bis B46 aus der Leistungsbeschreibung. Besteht aus zwei Gruppen: Gruppe 1 'Hardware und Basisfunktionalität' (max. 275 Rohpunkte, Faktor 0,5) und Gruppe 2 'Cloud-Software und IT-Sicherheit' (max. 185 Rohpunkte, Faktor 0,3). Maximal erreichbare Leistungspunktzahl LMax = 193 Punkte. Zusätzlich gibt es binär zu prüfende Mindestkriterien; Angebote, die Mindestkriterien nicht erfüllen, werden ausgeschlossen. Die Leistungsbewertung erfolgt zweistufig: schriftliche Bewertung aller Angebote, danach verifizierende Teststellung der zwei bestplatzierten Bieter.
- Preis40%
Der angebotene Gesamtpreis geht über die Formel G = (LBieter/LMax × WL) + (Pmin/PBieter × WP) mit 40% Gewichtung in die Gesamtwertung ein. Maßgeblich ist der im Preisblatt angegebene Gesamtpreis.
G = (LBieter / LMax × WL) + (Pmin / PBieter × WP); wobei WL=60% (Leistung), WP=40% (Preis), LMax=193 Punkte (275 Rohpunkte Gruppe 1 × Faktor 0,5 + 185 Rohpunkte Gruppe 2 × Faktor 0,3)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistungen im Überblick
Die Auftragnehmerin erbringt sechs Kernleistungen vollständig aus einer Hand:
1. Lieferung integrierter Bodycam-Systeme (Kamera, Mikrofon, interner Speicher, Konnektivität, Wechselakku, Befestigungssysteme, Dockingstationen)
2. Cloudbasierte SaaS-Software-Infrastruktur für Verwaltung, Speicherung, Archivierung und Verarbeitung der Videodaten – kein Lizenzkauf/On-Premises
3. Digitale Souveränität durch offene Standards, vollständig dokumentierte REST-API und Datenexport in standardisierten Formaten (MP4, JSON/XML)
4. Sichere, DSGVO-konforme Datenspeicherung in EU-Rechenzentren (bevorzugt Deutschland), AES-256-Verschlüsselung, TLS 1.3, BSI-konformes IT-Sicherheitskonzept
5. Schulungen und Dokumentation in deutscher Sprache (Präsenzschulungen, editierbare Schulungsunterlagen, deutschsprachige Bedienungsanleitungen für Bodycam und Cloud-Software)
6. Support und Wartung (Hotline, RMA-Service, Software-Updates, Patches) für 6 Jahre ab Lieferung
Mengengerüst: Mindestabnahme 2.500 Bodycam-Systeme, optional bis zu 2.250 weitere Systeme, maximale Gesamtabnahme 4.750 Systeme (jeweils zzgl. Zubehör wie Ersatzakkus, Dockingstationen, MOLLE-Adapter, FEM-/Holster-Triggermodule – bis zu je 250 Stück optional).
Hardware – Bodycam
Integrierte, nicht-modulare Bodycam-Systeme mit folgenden Mindestanforderungen:
Hardware – Dockingstation und Zubehör
Cloud-Plattform (SaaS) – Funktionen
Cloudbasierte Verwaltungs- und Speicherlösung mit folgenden Funktionen:
Cloud-Plattform (SaaS) – IT-Sicherheit
Service, Support und Wartung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestumsatz: 4.500.000 € pro Jahr im Tätigkeitsbereich 'Lieferung, Implementierung, Betrieb, Support und Wartung von Bodycam- oder vergleichbaren mobilen Videosystemen einschließlich Verwaltungssoftware/SaaS sowie dazugehöriger Services'. Nachweis für die letzten 3 Geschäftsjahre; bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze addiert.
Versicherungsnachweis: Betriebshaftpflichtversicherung mit mind. 1 Mio. € Personen-/Sachschäden und mind. 2 Mio. € Vermögensschäden (Cyber-Risiken eingeschlossen), aufrechtzuerhalten während der gesamten Vertragslaufzeit.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen (3 Stück): vergleichbare Bodycam-/Videosystem-Projekte; je Referenz mind. 2 von 5 Leistungsmodulen (Hardware-Lieferung/Rollout, Cloud/SaaS-Betrieb, Support/Wartung/RMA, Sicherheit/Datenschutz/Schnittstellen, Schulung/Dokumentation); über alle 3 Referenzen müssen alle 5 Module mindestens einmal abgedeckt sein; mind. 1 Referenz bei einem öffentlichen Auftraggeber (§ 98 GWB); nicht älter als 3 Jahre ab Veröffentlichung der Bekanntmachung. Eignungsleihe ist zulässig.
Marktüblichkeit: Das angebotene Bodycam-Modell muss bereits mind. 1.500 Einheiten im EWR verkauft/ausgeliefert/im Betrieb haben (kein Prototyp).
Qualitätsmanagementsystem: Nachweis gemäß DIN EN ISO 9001:2015 (oder gleichwertig) oder Eigenerklärung mit QM-Beschreibung.
Informationssicherheitsmanagement: Nachweis gemäß DIN EN ISO/IEC 27001 (oder gleichwertiger Nachweis einer unabhängigen Stelle).
Unternehmensgegenstand: Handelsregisterauszug oder vergleichbarer Nachweis; muss Tätigkeiten in Lieferung, Betrieb, Wartung, Support oder Softwaredienstleistungen umfassen (keine reine Handels-/Vermittlungstätigkeit).
Support- und Serviceorganisation: bestehende Struktur mit Erreichbarkeit, Bearbeitung, Eskalation und SPOC (Single Point of Contact); dokumentierter RMA-Prozess inkl. kostenfreiem Akku-Tausch bei <65 % Kapazität und Vorabtausch binnen 5 Werktagen.
Herstellererklärung (falls Bieter ≠ Hersteller): autorisierter Vertriebs-/Servicepartner; Zugriff auf Hersteller-Support; Zusicherung der Versorgung mit Ersatzteilen, Updates, Bugfixes und Ersatzakkus über die gesamte Vertragslaufzeit (bis 6 Jahre).
Persönliche Lage / Ausschlussgründe
Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
Leistungskriterien (Mindest- und Bewertungskriterien)
3 Referenzen vergleichbarer Bodycam-/Videosystem-Projekte mit Cloud/SaaS; je Referenz mind. 2 von 5 Leistungsmodulen (Hardware-Rollout, Cloud/SaaS-Betrieb, Support/Wartung/RMA, Sicherheit/Datenschutz/Schnittstellen, Schulung/Dokumentation); über alle 3 Referenzen müssen alle 5 Module mindestens einmal abgedeckt sein
Vordruck Referenzen (Dok. 06) oder selbsterstellte Referenzliste mit Projektbezeichnung, Kurzbeschreibung, Leistungsbeschreibung, Auftragswert, Zeitraum, Kontaktdaten des Referenzgebers (Name, Position, Telefon, E-Mail), Art des Auftraggebers; Eignungsleihe für Referenzen ist zulässig; BMI kann Referenzen durch Rückfragen beim genannten Ansprechpartner verifizieren